Vor 20 Jahren: Der Mauerfall (mit O-Tönen)

Am 6. November 1989 sprach ich fast andächtig auf mein Tonband-Tagebuch: “In der DDR passiert fast jeden Tag etwas, das man am Vortag noch für unmöglich gehalten hätte. Am letzten Samstag sprachen in Ost-Berlin 17 Redner aus allen politischen Lagern vor einer Million Menschen, so eine grosse Demo hat in der DDR noch nie stattgefunden. Auch die SED hat inzwischen eingesehen, dass Reformen nötig sind.” …

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Zum Mäss-Schluss: Herbstmesse 1983, 1989, 2009

Heute geht in Basel die Herbstmesse zu Ende – für in der Regio Aufgewachsene immer wieder ein Grund, in die Stadt zurückzukehren. Und für JacoBlök natürlich, zurück zu schauen in die Mäss-Vergangenheit. Denn mit good old Tanner mache ich seit über 30 Jahren die Bahnen unsicher… … so zum Beispiel die legendäre “Breakdance” (teils auch “Megadance” genannt), eine jener Bahnen, die das allerbeste Gefühl im …

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Velo-Diskriminierung in der Stadt Bern, Teil 8743

Es vergeht kein Tag, an dem man sich in der Stadt Bern als Velofahrerin oder Velofahrer nicht nervt. Kürzlich mokierte sich im “Bund” jemand, dass ersatzlos zwei Autoparkplätze aufgehoben worden seien. Nun – vor unserem Büro wird öfters gebaut, und da wird ständig die Hälfte der Veloparkplätze während Wochen aufgehoben (so auch schon vor einem Jahr): Ersatzplätze? Mit orangefarbenen Temporär-Markierungen am Boden markiert? – Nein, …

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Referat zu Surava und Senn in Kriens

Ein wenig Werbung in eigener Sache. Vor über sechzig Jahren sorgte der Journalist Peter Surava mit seinen Sozialreportagen in der linksliberalen Wochenzeitung “Die Nation” regelmässig für Aufsehen – so auch 1944, als er zusammen mit dem Fotografen Paul Senn die Erziehungsanstalt Sonnenberg bei Kriens aufsuchte, wo ein Heimleiter mit eiserner Faust herrschte. Der “Sonnenberg-Affäre” ist die laufende Ausstellung im Museum Bellpark in Kriens gewidmet. Diese …

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Vorbei ists mit der Ruhe im Zug

Wenigstens im Ruheabteil war es bisher möglich, einigermassen ungeschoren vor den Auswüchsen der immer egomanischer werdenden Gesellschaft zu reisen, wenn man das Bedürfnis hatte, in Ruhe zu lesen. Oder wenn man grad wieder mal Kopfschmerzen hatte, einen das Klopfen der Bässe aus einem Walkman-Kopfhörer nervte oder man keine Lust hatte, in voller Lautstärke telefonierende Teenies anzuhören, die irgend einen hanebüchenen Müll (wie hier exemplarisch dokumentiert) …

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