Freuden und Leiden bei der «Bund»-Lektüre

Was muss in Köpfen vorgehen, die eine soeben knapp gerettete und nach wie vor gut gemachte Tageszeitung in Leserbriefen mit folgenden Argumenten kritisieren? – “Mit Schrecken habe ich gestern den neuen «Bund» in den Händen gehalten. Dieser «Bund» ist überhaupt nicht mehr schön gestaltet. (…) Ich hoffe wirklich, dass sich viele «Bund»-Leser über den neuen Bund ärgern, sodass Sie Ihren Schritt nochmals überdenken und dies …

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Strom aus Strem

Am Samstag wurde in Sedrun das neue Wasserkraftwerk Strem eingeweiht. Schon seit 1918 wird das Wasser des Strem-Baches, der nördlich des Dorfes am Fuss des Oberalpstocks entspringt, für die Stromproduktion genutzt. 1947 und 1976 fanden Renovationen statt – das neuste Kraftwerk produziert nun saubere, erneuerbare Energie für 900 Haushalte. Es kostete zehn Millionen Franken. Durch eine Druckleitung gelangt das Wasser von der Fassung in die …

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Lokalradio-Starts in Sissach, Basel und Bern 1983 – Radio 24 anno 1980 (mit O-Tönen)

Zum Start von “Radio Basel” und zum gestrigen Jubiläumsfest von “30 Jahre Radio 24” ein paar Erinnerungen an Zeiten ohne Internet, Handys und Laptops. Als ich vor 20 Jahren als Teenie-Moderator meine Lokalradiosporen abverdiente, galten die Kollegen von Radio Basilisk als “die arroganten Siechen aus der Stadt” – im Wissen allerdings, dass die seit 1983 professionelles Radio machten, während Radio Raurach in Sissach während der …

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Vor 20 Jahren: Erdbeben in San Francisco, Honeckers Rücktritt (mit O-Tönen)

Jedesmal beim Besuch in meiner Leblingsstadt mache ich mir gewisse Sorgen, ob nicht plötzlich der Boden unter mir aufgeht. Vor 20 Jahren tat er das an vielen Orten – und wie. Beim Loma-Prieta-Erdbeben starben 62 Menschen. War’s das “Big One”? Vermutlich nicht. Das wird weiter für weiche Knie in der Bay Area sorgen. Der heutige Bolliger Gemeindepräsident Ruedi Burger berichtete am 18. Oktober 1989 im …

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Vor 30 Jahren: 36 Ameisenhaufen gesehen

Vorgestern vor 30 Jahren gingen die ersten Herbstferien im Unterengadin zu Ende – die dank des ersten erhaltenen Tagebuch des Blökers bestens dokumentiert sind (klicken für grosse Fassung): So erfahren wir also, dass es in Meran viele Deutsche hat (die sich vermutlich da unten auch wie welche benommen haben, was schon anno 1979 unangenehm auffiel). Zudem, dass es etwas besonderes ist, den Piz Buin zu …

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