Vintage-Skifahren, Teil 18: Audibergue (Südfrankreich)

Rechtzeitig zum erneuten Kälteeinbruch zurück zum Thema Nostalgie-Skifahren – im Rahmen dieser Serie hüpfen wir erstmals über die Grenze. Seit den frühen 1960er Jahren reist unsere Familie regelmässig nach Südfrankreich. In der Nähe des Familienzufluchtsortes au midi befinden sich auch die beiden meeresnächsten Skigebiete Frankreichs – und was liegt für einen provenceliebenden Skifreak näher als hier einmal Ski zu fahren? Dummerweise ist man nicht so …

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Blick von der Piste nach Korsika – ein Skitag am Meer

Es gibt nur wenige Tage, an denen man von der französischen Küste aus Korsika den ganzen Tag lang sieht. Heute habe ich mir einen über Jahre gehegten Traum erfüllt: Skifahren im meeresnahen Skigebiet “L’Audibergue” und dazu aufs 1600m weiter unten gelegen Mittelmeer blicken, die Iles des Lérins wie Flecken im Wasser vor Cannes liegen sehen, St-Tropez hinter der Bucht von St-Raphaël ausmachen, die Geländerücken hinter …

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In Flagranti ertappt

Das Oliven-Hauptproblem heuer war – wie berichtet – nebst der Trockenheit wieder mal die Olivenfliege. Manchmal kommt es selbst bei der Ernte noch vor, dass man ein Dacus-Oleae-Würmchen in flagranti ertappt: Wesentlich angenehmere Viecher sind die Haustiere von Madame Chaix, die sie täglich im Quartier spazieren führt – das kleine Schosshündchen hat die beiden grossen Rasenmäher übrigens voll im Griff: Soeben sind 117 Kilo Oliven …

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Olivenernte 2011: Eins mit dem Baum

Man könnte ein Tuch ausbreiten und den Baum schütteln, man könnte einen Kamm verwenden – aber wir bevorzugen stets die leicht esoterisch angehauchte langsame cueillette-Methode “eins mit dem Baum werden”. Nein, der Blöker ist nicht plötzlich zum metaphysisch-oommmm-summenden Baum-Umarmer geworden. Aber die lahmste Oliven-Erntemethode ist die schönste: Auf über 100-jährige knorrige oliviers klettern, das knarren der uralten Strünke hören, sicheren Tritt finden, sich fragen, wie …

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So wird das aber nix, liebe Skywork

Oh, endlich meine jahrelange Wunsch-Traumroute ab BRN? Das wärs schon gewesen, um 19 Uhr mit dem Velo raus nach Belp, um 20.55 Uhr in Nizza und um 22 Uhr daheim im Familienferienhüsli in den Hügeln oben sein. Nur – ich befürchte, so wird das nichts mit Drei-Stunden-door-to-door, liebe Skywork Airlines… Selbst mit Gepäck und Kreditkartengebühr ist EasyJet ab Genf… … immer noch rund 200 Franken …

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Endlich gute Milch in Frankreich gefunden

Inzwischen ist ein weiteres französisches Geheimnis gelüftet: Wer nicht die gruusige Supermarkt-Milch herunterwürgen möchte (wir haben darüber vor anderthalb Jahren berichtet), sucht sich einen lokalen Produzenten, sofern er denn einen findet – wir verbrachten einige Jahre mit der Suche… Unmittelbar beim “Intermarché-Kreisel” zwischen Fayence und Montauroux steht eine ziemlich heruntergekommen aussehendes Haus, das kürzlich ein paar neue, handgeschriebene Tafeln bekommen hat: “Produits de la ferme …

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Ein Tag in Nizza

Während in Sedrun Gebibber herrschte und der Neuschnee nur langsam dahinschmolz, genossen wir am Montag einen Hochsommertag in Nizza. Aus dem orkanmistalisierten Hinterland kommend, wars eine Wohltat, eine windstille Stadt anzutreffen und zuerst ein wenig auf dem Saleya-Flohmarkt dahinzuschlendern: Das Meer war noch leicht aufgewühlt und hatte die für solches Wetter in Nizza charakteristische weissblaue Farbstruktur. In der Ferne, im massif du Mercantour, thronte der …

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