Es gibt Bahnen, die vertragen selbst mittelalterliche Mägen bestens: Zwischen 15 und 20 sind wir am liebsten rund um die “Breakdance” abgehängt, damals das Nonplusultra an Spass. Zahlreiche Attraktionen von damals haben das Zeitliche gesegnet – die gelbe Zentrifuge, die Enterprise, die Achterbahn mit Looping… wir 80er-Kinder vermissen sie alle schmerzlich. Stattdessen stehen auf dem Kasernenareal zahlreiche neue Übelkeitserreger und Magendreher, die Mittdreissiger schon beim …
WeiterlesenEine Berner Olive
Seit rund acht Jahren versuche ich ein wenig Provence-Feeling nach Bern zu bringen und hege in meinem Altstadt-Dachgärtli nebst vielen Lavendelsträuchern auch zwei kleine Olivenbäume. Sie blühen im Frühling auch stets brav – nur hatte es offenbar erst dieses Jahr genügend Pollen in der Luft, um die hier nicht wirklich heimische Pflanze zur Fortpflanzung zu bewegen. Kürzlich konnte ich die ersten beiden Oliven sichten: Mehr …
WeiterlesenJames Bond und das Schilthorn: Der Spezialist begegnet sich selbst
Es soll Leute geben, die ihre Master- oder Lizenziatsarbeit tatsächlich über interessante Themen schreiben. Dani Bernet gehört zu dieser seltenen Spezies. Der Historiker (und Journalist und Fotograf und Nach-Nachfolger und Sesselbahn-Co-Retter und Hostingkunde) zeichnet die Geschichte der Schilthornbahn nach und erzählt von der Bedeutung des Bond-Filmdrehs für deren wirtschaftlichen Erfolg; nachzulesen in den Berner Historischen Mitteilungen (PDF, Seite 15), im “Bund” und auch auf zwei …
WeiterlesenVor 20 Jahren: Toscana-Reise
Am 21. Oktober 1988, heute vor 20 Jahren, gab der 16-jährige Blöker in Florenz eine Postkarte auf… … wenige Minuten zuvor hatte er auf dem Markt für 60’000 Lire einen grün-violetten Sweater (rechts im Bild ein Foto vom Mai 1989) erworben: Es war der letzte Ferientag nach zwei Wochen Kultur, feinem Essen, Museen, Kirchen, Türmen und Shopping. In den von mir als Kontrapunkt zu zahlreichen …
WeiterlesenWie die Stadt Bern mit Velofahrern umgeht
Wie schon so oft berichtet – man hat nicht das Gefühl, als Velofahrer in einer rotgrün regierten Stadt zu leben. Weitere aktuelle Müsterchen: Vor meiner neuen Bürogemeinschaft am Theaterplatz / Zytglogge stand letzte Woche ein Schild, das die Dezimierung der ohnehin schon sehr knapp bemessenen Veloabstellplätze ankündigte: Ich dachte mir: Klar, bei Bauarbeiten wird die Stadt sicher für angemessenen Ersatz sorgen. Pustekuchen – eine Strasse …
WeiterlesenGruseln und Soul an der Kulturnacht
Wie jedes Jahr fungierte der Blöker samstags an der von seiner Quasi-Schwägerin initiierten Burgdorfer Kulturnacht als Bändeliverkäufer. Zur Belohnung dürfen die Ticketierer jeweils nach getaner Arbeit das breite Angebot des coolen Kulturanlasses in der ganzen Stadt geniessen, von Werbefilmen über Männerchöre bis zu Chansons. Die an sich gesetzlich zu verbietenden Guggenmusiken und Steeldrumbands liessen wir natürlich links liegen. Dafür gruselten wir in Luginbühls altem Schlachthaus …
WeiterlesenFinanzkrise: Versteht das jemand auch nur annährend?
Wo ich auch hinhöre: Bekannte, Freundinnen, Verwandte, die Verkäuferin meines Quartierladens, Bürogenossen – “i chume nid drus”. Ahnungslosigkeit allenthalben. Finanzkrise? Offenbar reden alle davon. Aber wo ist sie denn genau, diese Krise? Niemand weiss Bescheid, was genau vor sich geht, was die Mechanismen dahinter sind. Dabei wären die Meldungen durchaus beunruhigend: Ganze Staaten können offenbar bankrott gehen. Das hätten wir nicht geglaubt. Doch was passiert …
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