Seltsame Kontraste: Schnee auf 1400m

Nachdem zwischen 5 und 6 Uhr an Schlaf kaum zu denken war, da ein allerheftigstes Gewitter mit Dauerblitz, -donner und Sturmböen über das Tujetsch fegte, war das Erwachen recht schräg: Nur noch 1.3 Grad nach all den Kurzehosen-Schwitz-Bergseebadetagen – na dann heizen wir doch mal den Specksteinofen ein, stellen die umgewindeten Blumentöpfe wieder auf und werfen mit grossen Augen einen Blick auf die Temperaturkurve der …

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Leichengeruch am jungen Rhein

Eigentlich kommt dieser Blog meistens sehr brav daher. Drum nehme ich die Gelegenheit gerne wahr, mit Splatter-Bildern bei den Liebhabern etwas stärkeren Tobaks zu punkten – an sich wollte ich heute auch noch im zweiten grossen Sedruner Stausee schwimmen… … aber ich war zu spät dran. Und vor allem schwamm im Lai da Curnera schon was anderes! Ich folgte dem strengen Geruch auf der Staumauer …

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Privatstrand auf 2000m statt überfüllte Aare

Zwei Wochen Kater- und Gartenhüten im elterlichen Sedruner Hause heisst normalerweise Wetterglück: Im Mai 2009 wars früh Hochsommer, und dieses Jahr ist rechtzeitig auf Ende August der Höchstsommer da. Anfangs war ich etwas enttäuscht, dass ich diese Tage nun ohne die fast 22 Grad warme Aare verbringen muss, die mir im Juli so gefehlt hat. Letzte Woche nahm ich zwar nochmals eine tüchtige Überdosis und …

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Best of Diascans Teil 4 – detailversessen

Schon in Teil 1 dieser losen Serie legten wir den Fokus auf die interessanten Details am Rande. Auch heute greifen wir wieder tief in die Lichtbilder-Kisten und reisen zuerst ins Jahr 1962. Auf diesem Familienfoto aus San Marino… … interessieren mich nicht primär meine Vorfahren – OK, natürlich auch, aber diese Bilder gibts zuhauf – sondern die Stände am linken oberen Bildrand: Was gibts da …

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Vor 10 Jahren: Autsch

Eigentlich müsste ich ein künstliches Kniegelenk haben – so jedenfalls stellte ich mir das bibbernd in den Tagen nach dem Beinbruch vor, den ich mir heute vor genau zehn Jahren auf der Piste zugezogen habe. Der Sulzschneehaufen im Sedruner “Val Val” war stärker als meine Knochen. Aber es kam alles viel besser: Zwar zwickt das Knie bei fast jedem Schritt, aber daran habe ich mich …

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Gruss von der Hauswand

Schon immer wieder glorios, wenns oben noch Winter ist und unten schon das frische Gras spriesst… … aber der Frühling an unserer südlichen Berner Hauswand hats auch in sich! Die da standen übrigens sonntags in Tschamut quasi auch vor einer Wand. Bevor man sich als Busfahrer blind aufs GPS verlässt, sollte man sich bei einer Alpenreise doch zumindest die vermutliche Bedeutung des Wortes “Wintersperre” vor …

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Wolf Maahn irrte sich – jetzt Strommix umstellen!

“Tschernobyl – das letzte Signal vor dem Overkill” – nee, da hatte Wolf Maahn leider Unrecht. Der Mensch ist leider so, dass er immer mehrere Signale benötigt. Es wird auch nach Fukushima nicht anders sein. Fukushima in Mühelberg? Zugegeben: Extrem unwahrscheinlich, aber allein die Tatsache, dass sowas passieren könnte, müsste doch spätestens jetzt jeden vernünftigen Menschen dazu bringen, sich von dieser Technologie für immer abzuwenden. …

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