Seit Jahren fragt sich das Schweizer Filmpublikum, was “Bund”-Journalistin Brigitta Niederhauser am 1. November 2005 so wunderbar auf den Punkt brachte: “Warum nur spielen Schweizer Filmschauspielerinnen und -schauspieler Heimattheater wie im Ochsen-Säli, sobald die in Mundart drehen?” Das war anlässlich des Giacobbo-Flops “Undercover”, wobei schon nach dem überbewerteten “Ernstfall in Havanna” klar war, dass Viktor lieber sein Spätprogramm weitergeführt hätte. Samirs “Snow White” nahm einem …
WeiterlesenKategorie: Medien
Zwischen Watchblog und Medienphänomenen
Die Mjamm-Pisten
Zum Jahresabschluss mal was ganz Versöhnliches, Nettes, Niemandenindiepfannehauiges: Wer nächstens auf die Piste geht und wirklich fein essen will, sollte sich diesen schneekulinarischen Ratgeber im Tages-Anzeiger nicht entgehen lassen. Guten Start im 2006 allerseits.
Weiterlesen72% Ja gegen 28%… Ja
Der SonntagsBlick (11.12.2005) macht 20minuten arge Konkurrenz – zumindest punkto Qualität von Kuchendiagrammen. Einfach hier klicken und die Einträge vom Mai 2003 und Mai 2004 anschauen. In einem Punkt ist diese Grafik aber wunderbar: Offenbar wollen 100% der Leserinnen und Leser, dass Kampfhunde verboten werden. Oder will damit der SoBli andeuten, dass alle Hunde verboten werden sollten? Auch gut.
WeiterlesenFussballer auch von Ärzten misshandelt?
“Blick online” kommt gleich auf zwei JacoBlök-Einträge zurück: Ein “Katheder” soll also Stéphane Grichting gesetzt worden sein. Ein Lehrpult oder eine Kanzel im “besten Stück“? Das ist dann definitiv Sadomaso. Oder will uns “Blick online” sagen, dass Huggel auch von den Ärzten malträtiert wurde? Autsch. NB: Schon ein Katheter ist nicht eben angenehm, ich kann ein Lied davon singen.
WeiterlesenVon der Suche nach Label-Leichen
Wieder einmal einer aus der Reihe “aus meinem Leibblatt”. Zuerst tendenziell Makabres – die Bildunterschrift zum folgenden Foto aus New Orleans (klicken für grössere Fassung) im “Bund” vom 8. September 2005 beinhaltet “…Suche nach Überlebenden” – nur: Ausgerechnet an diesem Ort dürfte die Chance, solche zu finden, noch geringer sein als ohnehin schon: Im “Bund” vom 28. September 2005 ging es um die Bewilligungspraxis für …
WeiterlesenDas beste Stück
Die BZ (23.9.2005) machts vor: So zahlt man heute die Honorare der freien Mitarbeiterinnen, die in einer Woche nach Zürich wandern und mittelmässige Artikel dazu schreiben dürfen – man lässt sie Perskindol erwähnen (riecht wie Dul-X, hat aber nicht dessen Kultstatus) und fietschert im Kasten nochmals das Produkt (“featuret” kann man nicht wirklich lesen). O-Ton aus dem redaktionellen Teil (nun ja, an sich ist alles …
WeiterlesenKeine Erregothely mehr
Ein Jammer: Das Restaurant Español Helvetico, besser bekannt als “Spanier”, ist nicht mehr – zehn Jahre lang gingen Salome und ich vor unseren traditionellen zweimonatlichen Kinobesuchen immer da essen und trotzten der rauchgeschwängerten Luft und der Speisekarte mit den lustigen Tippfehlern. Doch gestern standen wir vor verschlossenen Türen: Alles dunkel. Keine Speisekarte mehr. Schlimm! Dabei wurden im Spanier auch grosse Ideen der Berner Medienlandschaft geboren: …
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