Der Blick hats geschafft und Pascale Bruderer heute nicht mehr als Pascal Bruderer bezeichnet – und am besten lesen sich solche Interviews im Bergrestaurant Tgom: Zur Erinnerung: Im Herbst 2005 wurde die legendäre Einersesselbahn Sedrun-Cungieri demontiert – die Konzession war ausgelaufen, doch die Bergbahnen bemühten sich leider auch nicht sonderlich um den Erhalt. Viele Einheimische und Gäste beklagten den Verlust. Der Ersatz war zu Beginn …
WeiterlesenKategorie: Sedrun
Die zweite und meine eigentliche Heimat: Geschichten und Bilder aus der Surselva
Ab auf die Piste!
Vergesst blühende Pflanzen und grünende Bäume – dafür bleibt im Mai genug Zeit. Die Pistenverhältnisse sind so gut wie nie diesen Winter: Am morgen früh rauf, und am frühen Nachmittag heim, an die Sonne fläzen. Wunderbar. Val Tujetsch, Sedrun / Oberalppass, Karfreitag 2007
WeiterlesenSchnee- und Pistenberichte: Meist gelogen
Ein halber Meter Schnee, ausgezeichnete Pulverschnee-Pistenverhältnisse: Das ist in diesem Winter ein mittleres Wunder. Klar, da gehen wir Skifahren! Vor Ort dann die Ernüchterung: Bestenfalls 20cm weisse Pracht – und die harten Kunstschneepisten sind höchstens fahrbar. Viele Schneeberichte sind voller Lügen. Dabei hat man mit den Liftbetreibern sogar etwas Mitleid – schliesslich führen ausbleibende Gäste zu Defiziten und Kurzarbeit. Trotzdem wünschen sich zahlende Kundinnen und …
WeiterlesenEndlich: Bern ist weiss
Höchste Zeit war das, gopf! Gut… so cool wie auf dem Gurten im Februar 1999, wie im Februar 2005 oder in Sedrun anno 1999 ists noch nicht. Noch! (Das nennt man Optimismus. – In Tat und Wahrheit bringen die 20-30cm, die in den Skigebieten gefallen sind, sozusagen nichts; man sieht nun einfach die Steine nicht mehr.)
WeiterlesenStreichhölzer und Glace aus den 1970er-Jahren
In unserem Sedruner Haushalt gibts erstaunlicherweise immer noch Zündhölzer aus den früher 1970er-Jahren – die mit der blauen Verpackung, mit Schweizer Stadtporträts und der ungerippten braunen Anzündfläche: Und das kam so: Mein Grossvater Gion Giusep, hauptberuflich Specksteinofenbauer, betrieb als Nebenverdienst gegenüber des Tujetscher Gemeindehauses einen Kiosk – mit Postkarten, Sonnenbrillen, Eis, Zigis, allerlei einheimischem Ramsch für Touristen. Ein Bild aus der familiären Diasammlung aus dem …
WeiterlesenKannibalen in der Surselva
Was mich an meinem Heimattal immer wieder schockiert ist die Tatsache, dass offenbar Einheimische – aber nur Männer – zu Salsiz verarbeitet werden, wie diese Bezeichnung auf der Verpackung suggeriert: In Tat und Wahrheit handelt dieser Beitrag natürlich vom mehr und mehr verludernden Gebrauch des Bindestriches, der bisweilen kannibalische Ausmasse erreicht: “Bündner-Salsiz” ist Salsiz aus Bündnern. “Bündner Salsiz” wäre Salsiz aus Graubünden. Interessanterweise klappts aber …
WeiterlesenAuf Kunstschnee rumrutschen
Kchchchchchchchch… das hässliche Kratzen der Skikanten auf hartem, eisigem Kunstschnee kennen wir vom Saisonbeginn her bestens, seit es Schneekanonen gibt. Anstatt Kratzer im Belag gibts nun halt einfach rascher abgewetzte Kanten – so geht das. Alle, die dieser Tage in die Berge fahren, seien gewarnt – viel Schnee liegt nicht, und das in den allzu lauen Nächten maschinell erzeugte Weiss ist körnig, feucht und damit …
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