Die Sensibilität der Swisscom

Was hatte ich mit der Swisscom für ein Puff: Der wohl am meisten protegierte Betrieb der Schweiz nervte mich schon immer – das Geschäftsmodell “so lange kassieren, bis es nicht mehr geht oder bis das Bundesgericht es verbietet” fand ich nie besonders phantasievoll. Keine Ahnung, warum ausgerechnet linke Politiker mit sonst guten Ideen am Abzocker Nummer Eins der Schweiz derart Freude haben. Genau wie die …

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Kultur in der Provinz

Nicht nur im momentan goldenen Herbst ist das Domleschg eine Reise wert. Das Angebot des Kinos Rätia in Thusis ist das, was man sich auf dem Land mehr wünscht: Ein Filmprogramm und eine Kleinkunstbühne mit Tiefgang. Derzeit sehenswert: The Syrian Bride oder Paradise Now – der nahe Osten mal anders als in den üblichen News, die nur noch zum einen Ohr rein und zum anderen …

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Ehe vor 30 Jahren

Zum heutigen Jubiläum tu ich mich ein wenig selbstbeiweihräuchern. Ist nämlich wichtiger als jeder runde Geburtstag. Genau heute vor 30 Jahren begann meine tönende Existenz – jedenfalls wurde am 12. Oktober 1975 meine Stimme erstmals auf Magnetband gebannt. Das Philips-Tape beschriftete ich wenige Jahre später mit “Ehe” – nicht, weil die Ehe meiner Eltern dannzumal in den letzten Zügen lag, sondern weil das für mich …

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Von der Suche nach Label-Leichen

Wieder einmal einer aus der Reihe “aus meinem Leibblatt”. Zuerst tendenziell Makabres – die Bildunterschrift zum folgenden Foto aus New Orleans (klicken für grössere Fassung) im “Bund” vom 8. September 2005 beinhaltet “…Suche nach Überlebenden” – nur: Ausgerechnet an diesem Ort dürfte die Chance, solche zu finden, noch geringer sein als ohnehin schon: Im “Bund” vom 28. September 2005 ging es um die Bewilligungspraxis für …

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DVDs, Kinofilme und Teebeutel

Der Blöker hat wieder einmal einiges zu blöken diese Woche. Einerseits brauchte ich wieder einmal eine Ladung leere DVDs für meine Datenbackups. Dabei habe ich mich einmal mehr genervt, dass die Urheberrechtsabgaben auf beschreibbaren DVDs nach wie vor exorbitant hoch sind – soll mir mal einer erklären, warum mein Vermieter die Waschmaschinenreparatur richtigerweise nicht “pauschalstrafenmässig” in die Nebenkosten einrechnen kann (obschon eigentlich immer klar ist, …

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Para-Ben-U-Dafalgamol: Der tägliche Widersinn im Gesundheits-Wesen

Liebes Gesundheits-Wesen! Ich bin mir ja aus diversen Seinsfikschen-Filmen etliche Fabelwesen von fremden Planeten gewohnt. Aber das mit Abstand seltsamste Wesen bist du. Jedes Jahr flattert da zunächst mal die Alpha-Order einer kranken Versicherung herein, die sich Gesundheitskasse nennt, dass ich dich noch mehr füttern soll. Nun bin ich ja mit meinen verschiedensten Bräschten verhältnismässig gut dran und bekomme viel mehr zurück, als ich einzahle …

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Das beste Stück

Die BZ (23.9.2005) machts vor: So zahlt man heute die Honorare der freien Mitarbeiterinnen, die in einer Woche nach Zürich wandern und mittelmässige Artikel dazu schreiben dürfen – man lässt sie Perskindol erwähnen (riecht wie Dul-X, hat aber nicht dessen Kultstatus) und fietschert im Kasten nochmals das Produkt (“featuret” kann man nicht wirklich lesen). O-Ton aus dem redaktionellen Teil (nun ja, an sich ist alles …

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