Der Urmensch in uns

Kaum wird es richtig warm, macht der moderne Homo Sapiens eine Art temporären Atavismus durch: Höhlenbewohnern gleich entfachen wir Feuer an den Flüssen, um darauf die Muskelfasern erlegter Tiere zu garen. Dichte anzündemittelschwangere Rauchschwaden verkünden den Ort des Vergnügens weitherum. Laut ihre Wonne skandierende Köpfe schwimmen im aaregrünsten Aaregrün vorbei. Ein Klassiker: Die Elfenau. Doch leider hatte der Stille Has recht: Auch die Hündeler sind …

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Das Dechiffrieren einer Kreditkarten- Abrechnung

Ich machs zwar nicht wie mein Grossvater selig – er war der geborene Buchhalter – und prüfe jeden Posten meiner Kreditkartenabrechnung auf Bschiss und Abriss (der findet eh statt – siehe Bearbeitungszuschlag trotz Jahresgebühr). Aber ein kurzer Blick auf die Liste lässt immer auch wieder Reiseerinnerungen aufkommen: Die Visa-Abrechnung als Wiedereintauchen mitten in die Reise… doch halt: Was ist denn das? Hö? Hab ich das …

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Von Ablasshandel, Nachbarinnen und Tradition

Ich werde heute Abend den Sommer aus dem Süden nach Mitteleuropa exportieren, versprochen. Nicht dass mir der Gedanke sonderlich Spass macht, wieder in den Alltag statt in den Pool einzutauchen – aber diesmal führt die Reise immerhin nicht in den Spätherbst zurück. A propos Pool: Wie bedient man so ein Ding? Der erste Sommer im Ferienhaus nach dem Ableben des langjährigen Hausbewohners und Chefbastlers zeigt, …

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Formular-Usability bei eBay und easyJet

Beides ist voll “e” und “easy” – ausser wenn man es bedienen muss. Bei eBay wollte ich heute eine kurze Extra-Mitteilung an einen Käufer senden, musste aber einsehen, dass “noch 10 Zeichen” bei eBay eben doch zu lang ist – geits no? Das Formular konnte übrigens beim Stand von “noch 17 Zeichen” erfolgreich submitterisiert werden. Usability: Null. Und bei easyJet muss man nach der Landung …

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Ungeahntes

Die Berner Bahnhofsbaustelle bietet nicht nur allwöchentlich neue Verkehrswege, sondern fast täglich neue Eindrücke. Jetzt wurde unter der Erde sogar ein Turm entdeckt – Überreste der alten Stadtmauer aus dem 14. Jahrhundert. Archäologen hatten an dieser Stelle einen Turm vermutet, aber laut “Bund” angenommen, dass das Mauerwerk beim Bahnhofumbau in den Siebzigerjahren zerstört worden sei. Nix da – man hat damals zwar den schlimmsten Bahnhof …

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