So eine Zugfahrt mit Musik in den Ohren ist etwas recht gutes. Bisweilen kommen tragische bis amüsante Verknüpfungen zusammen. Da tuckerte ich also gemächlich durch die Reussebene und sah, was die Flut angerichtet hatte – dazu schien Randy Newmans Bahn-Song “Dixie Flyer” zunächst zu passen, aber beim Refrain blieb einem dann doch das Passaggio-Sandwich etwas im Halse stecken: “Got on the Dixie Flyer bound for …
WeiterlesenKategorie: Medien
Zwischen Watchblog und Medienphänomenen
SMS aus 10’000 Metern
Als am Sonntag plötzlich von angeblichen Abschieds-SMS aus dem über Griechenland abstürzenden Flugzeug die Rede war, litt ich wie üblich mit den Passagieren mit, die kurz vor ihrem Tod einen Horrortrip durchgemacht haben müssen. Wie hätte ich an deren Stelle reagiert? Wie fühlt sich dieser ultimative Stress an? – Während CNN und Konsorten die SMS-Meldung stundenlang kolportierten, begann ich zu grübeln. Aus einem unkontrollierbaren Flugzeug …
WeiterlesenSchrott by Night
Kranksein und wegen der Hitze nicht schlafen können hat einen nicht zu verachtenden Vorteil: Man sieht endlich mal in Reinkultur, was die freie Marktwirtschaft so für Müll hervorbringt – der offensichtlich auch noch rentiert. Kein Wunder, dass Spammer Erfolg haben, wenn das gemeine Volk sogar auf rhetorisch mässig begabte Tarotkartenleger reinfällt oder auf 0900er-Nummern anruft, um birnenweiche Fragen zu beantworten, die lächerliche Moderatorinnen mit dummem …
WeiterlesenWiedergeburt in Ägypten
“Auferstanden aus Ruinen und der Zukunft zugewandt” – der SonntagsBlick-Redaktor scheint die DDR-Hymne im Zusammenhang mit den Anschlägen in Sharm al-Sheikh etwas gar wörtlich genommen zu haben: (Danke, Franca – und: nein, ich finde die Anschläge alles andere als lustig.)
WeiterlesenTeure Kinder
Einblicke ins Privatleben des Preisüberwachers im “Bund” vom 21. Juli: Offenbar wollte er ein Kind adoptieren, dabei muss ihm aufgefallen sein, dass Kinder heute immens teuer sind und er weniger Geld für Kinobesuche haben wird. Da muss er natürlich sofort intervenieren.
WeiterlesenJa was denn nun?
Selbst für CNN ging alles etwas schnell. Immerhin waren sie für alle Fälle vorbereitet:
WeiterlesenAnständige Randständige
Was der Durchschnitt als “anständig” betrachtet, finden die meisten normalen Leute bieder bis langweilig. Und “randständig” ist ein Unwort. Trotzdem: Was uns der “Bund” in seiner Ausgabe vom 11. Juni 2005 als “Aufenthalt Randständiger” verkaufen will, sieht nach einem recht anständigen Treiben aus. Unanständig war bestenfalls die Absprache zwischen Bildredaktor, Journalistin und Fotografin.
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