Böses Erwachen am 31. August 1997

Es war ein wunderschöner Spätsommersonntag, als ich heute vor 10 Jahren kurz vor Mittag die Fensterläden meiner damaligen Wohnung öffnete und die Stereoanlage andrehte. Warme Luft drang zur Balkontür herein, es roch nach Sonne, nach Brunch auf dem Balkon. Bei den Mittagsnachrichten blieb ich wie angewurzelt stehen: Zwar weiss man, dass diese Schlagzeile vernünftig gesehen unbedeutend für den Lauf der Welt ist – doch als …

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Zart oder Bart im Cinemascope-Format

16:9-Sendungen sind ja eine nette Sache: Menschen mit einem LCD-oder Plasmabildschirm haben ohnehin Freude, und wir altmodischen Leute geniessen etwas Kinofeeling. Nur: Wenn die beim Fernsehen die falschen Knöpfe drücken, gibts flachgepresste Häupter oder Eierköpfe. Wenn eine für 16:9 gedachte Sendung in 4:3 ausgestrahlt wird, sind plötzlich alle ganz dünn. Wird eine für 4:3 gedachte Sendung auf 16:9 ausgestrahlt, werden die AkteurInnen ein paar Kilo …

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«Heute» und die Geographie

Im Nachhinein sind auch Wetterfrösche immer klüger… Doch dieser Text vom Dienstag sagt uns vor allem einiges über die Geographiekenntnisse unserer allseits beliebten Abendzeitung: Schon mal was von “Moûtiers” gehört? Noch besser sind die verlinkten Hochwasservideos: Das soll in Bern sein? Nee – ein Klick auf das YouTube-Video beweist: Es ist Neuenegg. Hey – who cares, sind ja auf der Strasse nur 16km bis Bern. …

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Blick: Kostenlose Geschlechtsumwandlung für Nationalrätin

“Heute” übt sich heute in Selbstkritik – das gefällt! Ohnehin ist das Lesen seit dem Abgang der Abendzeitung von Fröilein Ach-ich-bin-so-lustig weitaus angenehmer geworden. Nur dumm, dass die unsägliche Zora dann zum Abschied einen schönen Verschreibsler produziert… Oder meinte sie ihr Bürste? Egal. Die soll doch mit ihren Kater Sodomie betreiben – hu kehrs. Eigentlich wollte ich ja ohnehin erzählen, dass der “Blick” neustens Geschlechtsumwandlungen …

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Mangelhafte Internet-Kenntnisse bei Schurnis

In der “Berner Rundschau” vom 26. Juni nimmt ein Redaktor die Internetauftritte der Kandidierenden für die Berner Ständeratssitze unter die Lupe (leider erlaubt es die leicht rückständige Website seiner Publikation nicht, Artikel via Permalink zu verknüpfen). Dabei beweist er vor allem eines: Dass er keine Ahnung von Webpublishing hat. Das mag man einem Journalisten nachsehen. Dass er sich aber auch nicht die Mühe gemacht hat, …

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