Zart oder Bart im Cinemascope-Format

16:9-Sendungen sind ja eine nette Sache: Menschen mit einem LCD-oder Plasmabildschirm haben ohnehin Freude, und wir altmodischen Leute geniessen etwas Kinofeeling. Nur: Wenn die beim Fernsehen die falschen Knöpfe drücken, gibts flachgepresste Häupter oder Eierköpfe.

Wenn eine für 16:9 gedachte Sendung in 4:3 ausgestrahlt wird, sind plötzlich alle ganz dünn. Wird eine für 4:3 gedachte Sendung auf 16:9 ausgestrahlt, werden die AkteurInnen ein paar Kilo schwerer. Fies!

Das Schweizer Fernsehen – oder mein Fernsehgerät – schafften es, heute Abend anlässlich der Wiederholung von “Zart oder Bart” (musste ja wieder mal den Röbi von 1989 mit dem von heute vergleichen) etwas Neues zu schaffen – 16:9 wurde sozusagen verdoppelt. Ergebnis war eine Art Cinemascope-Format mit flachgedrückten Köpfen und extrem breiten schwarzen Balken… so viel wie der Blöker hat der Koller dann doch nicht angesetzt, und die Amélie-artige Tania Kummer wird über ihre verdoppelte Hüftbreite auch nicht sonderlich begeistert gewesen sein.

Extreeem breit: Flachgedrückte Köpfe bei "Zart oder Bart" (SF1, 28. August 2007, 01:20 Uhr)

Ich habe keine Ahnung, ob mein Gerät an dieser lustigen Show schuld war – oder die im Leutschenbach. Anyway: Tipp an die Sendeleitung – regelmässiger checken, was da für Signale rausgehen. Falsche Formate (meistens 4:3 statt 16:9), an denen garantiert nicht mein Gerät schuld ist, kommen auf SF ab und zu vor.

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