Gross Spannort von nah und fern

Kurz nach dem Einzug ins neue Hüsli fragte sich Bergfreund Blöker vor einem Jahr: Was sind das für Berge, die man vom Balkon aus sieht? Die tatkräftige Mithilfe der iPhone-App “Peakfinder” sowie anderer Bergkenner lüfteten die meisten Geheimnisse.

Vom besideleten Berner Stadtgebiet aus sieht man an klaren Tagen tatsächlich bis in die Gegend von Engelberg – auch heute wieder:

Schlossberg und Gross Spannort von Bern aus gesehen (27. November 2011)

Links ist der Schlossberg (auf Urner Gebiet gelegen) – und rechts (hinter dem dunklen Tällen, der zur Schratteflue gehört) sind die markanten Felsnadeln des Gross Spannort, wie sie heute im Abendlicht glänzten:

Gross Spannort von Bern aus gesehen (27. November 2011)

Zur Erklärung des Namens “Spannort” bietet sich gemäss dieser Website “Span” an – wegen des zerklüfteten, wildverzackten, spanartigen Aussehens des Massivs.

An einem der letzten Skitages des letzten Winters konnte ich Gross und Chly Spannort von nahem bewundern; von der Bergstation des Gletscherskiliftes am Titlis hat man einen schönen Blick auf die Spannortgruppe:

Gross und Chly Spannort vom Titlisgletscher aus gesehen (21. April 2011)

Etwas herangezoomt sieht das dann so aus:

Gross Spannort vom Titlisgletscher aus gesehen (21. April 2011)

Nach wie vor nicht gelöst war aber das Jura-Rätsel:

Beretenchopf bei Langenbruck von Bern aus gesehen (Dezember 2010)

Der Hügel weit hinter dem Grauholz könnte eine Erhebung im Baselbiet sein (bei Häfelfingen), da ist Peakfinder leider zu ungenau. Wir haben aber dann die Schweizer Armee und ihre Laptops bemüht, um mehr rauszufinden.

Die Lösung: Es ist der Beretenchopf neben Langebruck (BL), 52km weit weg – whow!

3 Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.