Brauchts bald ein Sekretariat?

Neues Buchhaltungsprogramm, neuer edler Prospekt, neue Sonderaktionen – die Kundinnen und Kunden meiner kleinen Internetbude bekommen in diesen Tagen nebst der Hosting-Jahresrechnung erfreuliche Post mit vielen Sonderaktionen.

Nur: Bis das alles versandt ist – uff.

Ohne Falzmaschine, alles von Hand – fast wie früher im Keller Schülerzeitung Drucken, Bostitchen, Adressieren, Frankieren. Zum ersten Mal dachte ich diese Nacht daran, jemanden für den nicht sehr kreativen Administrativkram anzustellen. So richtig lässts der Stolz aber nicht zu… per aspera ad astra!

Uff... 180 Rechungen müssen gedruckt, 180 Briefe mit je zwei Prospekten frankiert und verpackt werden... (18. Juni 2008)

Rechtzeitig zum Sommerstart habe ich auch meine Webstamp-Sommerbriefmarke kreiert: Margeriten im Tujetscher Weiler Cavorgia mit dem Piz Culmatsch im Hintergrund.

Nun wollen wir mal sehen, wie es um die Zahlungsmoral in der Schweiz heuer steht 😉

12 Kommentare

  1. und falls das frankieren zu viele mühe bereitet: einfach der post geben und als PP frankieren lassen. die verrechnet ab 50 stück nur einen 5 fränkler zusätzlich zum porto. das rechnet sich und du kannst zusätzlich auch dein heugeli von der post aufdrucken lassen 🙂

  2. Ich mach das Spielchen ja jedes Jahr um Weihnachten durch, und habe bisher immer alles der Post gegeben. Die sind Diensteistungsmässig eben nid ganz auf den Kopf gefallen.

  3. Nun… nicht übertreiben!

    – Track and Trace klappt nicht – siehe hier.

    – Die Post ist eine der grössten Print-Spammerinnen der Nation. Siehe hier und hier und hier.

    – Die mit Webstamp selbst gedruckten Marken – an sich ne gute Sache – haben irrerweise ein Verfalldatum, das aber trotz diverser Codes nirgends auf dem Ausdruck steht. Nach nur gerade einem Jahr sind sie ungültig. Wenn man noch alte Etiketten hat und nicht mehr sicher ist, wann man die gedruckt hat… wird der Versand zum Glücksspiel. Wozu haben Marken bitte ein Verfalldatum? Wenns sein muss: Wenigstens zwei Jahre solltens schon sein.

  4. Sieht beeindruckend aus! Ich setze in Fällen von viel, viel administrativer Routinearbeit jeweils auf eine Handvoll Studierende. Die fahren abends ein, suchen sich im Radio den besten Sender, ich besorge Pizzen und Getränke – und dann wird gewerkt wie am Fliessband.

  5. Du Ausbeuter Du 🙂 Wie findest Du denn die Leute, per Inserat? Ich bin mir noch nicht ganz schlüssig, ob man solche Dinge als Einzelunternehmer (bis zu einer bestimmten Kundenstammgrösse) nicht prinzipiell selbst machen muss. Einfach weil’s halt einfach auch dazu gehört…

  6. Wenn man sich solche Sachen drucken lässt, sind sie dann nicht schon gefaltet? Dann einen regnerischen Tag drangeben (hatte bei Euch ja letzthin genug, glaub ich) und in Couverts stecken. So 200/h sollten sich machen lassen. Frankatur bei der Post (wusste ich auch nicht).

    All die Poster hier gehen Dir sicher zur Hand nächstes Jahr.

    Und gratu zum Gedanken -> heisst, dass der Laden brummt. Will dich dann also nicht noch zusätzlich belasten 😉 😉 😉

  7. Die Prospekte (PDF, 300 KB) waren schon gefaltet, keine Sorge… aber die Briefe hab ich selbst kopiert – die waren (ebensowenig wie die Rechnungen) dann halt nicht gefaltet. Dummerweise hab ich das Angebot meiner Freundin abgelehnt, die Falzmaschine in ihrer Bude benützen zu können 🙂 Aber wie gesagt: Ich denke, das gehört dazu und muss sein… Stachanow lässt grüssen!

  8. Das sagten schon einige… nach Rücksprache mit meinen engsten FreundInnen sagte ich mir aber: Mein Aussehen ist definitiv unwichtig für meine Leistung, ein Foto würde nur komisch wirken – und als halbwegs netzöffentliche Person findest Du in Google Images genug Fotos von mir bei Bedarf 🙂 Ansonsten… hierlang!

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