Die armen Franzosen

Bei aller Sympathie für die Holländer – irgendwie tun mir Ribéry & Co. leid. Seit ich den WM-Sieg 1998 der “Bleus” in Frankreich live miterlebt habe, war ich stets ein stiller Fan der französischen Mannschaft.

Diese Sympathie bleichte im Laufe der Jahre aus – aber dass sie sich nun so früh verabschieden müssen (und stattdessen – wie immer – Italien und Deutschland mit schlechten Leistungen in letzter Minute weiterkommen), tut schon etwas weh. Was solls; der Glanz der alten Tage ist verblasst, die Franzosen haben schlecht gespielt.

Bleibt also die Erinnerung an einen fantastischen 12. Juli vor zehn Jahren, als wir in Cannes mit den Einheimischen ein rauschendes Weltmeisterfest feiern durften.

12. Juli 1998, Cannes: Die Franzosen feiern den Fussball-Weltmeistertitel des Bleus

3 Kommentare

  1. Grundsätzlich bin ich betreffend Italien und Deutschland Deiner Meinung. Die beiden Mannschaften holen an Welt- und Europameisterschaften mit meist unattraktivem Fussball, viel Kampf und Krampf und sehr oft auch Glück das Optimum heraus, während attraktiv(er) spielende Mannschaften ausscheiden.

    Aber dieses Jahr waren die Franzosen ganz einfach zu schlecht. Deutlich schlechter als ITA/DE und ich wage sogar zu behaupten schlechter als z. B. die Schweiz!

    Bleibt nur zu hoffen, dass sich der moderne, erfrischende und attraktive Fussball von Holland, Russland oder Spanien gegen das K(r)ampf-Gekicke durchsetzen kann!

  2. ehhmmm aber wer gestern abend gesehen hat was für mutlose gesellen die hochgejubelten portugiesen waren, der muss wohl auch einsehen, dass vorrunden spiele eben nur vorgeplänkel sind. zu dem waren es die deutschen die gestern ein spiel ablieferten, dass sich sehen lässt und taktisch perfekt eingefädelt war. nebenbei finde ich, dass diese em überschätzt wird.

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