Porta Alpina für Hippies

Ablösung in San Francisco: Bruder geht, Freundin kommt – Lucas wird noch zwei Wochen mit einem Kumpel in Südkalifornien weilen, und ich freu mich immens auf traute Zweisamkeit zwischen hier und dem Crater Lake im Süden Oregons.

Zum Abschluss dreier perfekter Wochen haben sich die beiden Sedruner Landeier natürlich einen kleinen Streich in der grossen Stadt erlaubt. Ausgerechnet an der historischen Ecke Haight-Ashbury prangen neu interessante Protestkleber:

Porta Alpina an einer der bekanntesten Ecken San Franciscos (September 2008)

Porta Alpina neben Obamas Hoffnung an einer der bekanntesten Ecken San Franciscos (September 2008)

Die Hippies hatten immerhin Visionen. Die Schweiz hat keine. Vielleicht sollten die Porta-Alpina-Verhinderer hierher kommen und etwas Gras rauchen oder LSD einwerfen, das einem in dieser schrägen Neighborhood auch heute noch angedreht wird?

Wir bevorzugten Fair-Trade-Kaffee, Biofood, bequeme Sofas, gute Musik und Gratis-WLAN im “Coffee to the People“.

Coffee To The People, Ecke Haight & Masonic - Orte, wie sie in der Schweiz fehlen (September 2008)

Ein Ort mehr, den es auch in der Schweiz geben sollte.

5 Kommentare

  1. Schade, hast Du in SF nicht das Vesuvio besucht – das ist in meinen Augen die beste Kneipe dort – und schliesslich hat sich ja auch Kerouac dort stets niedergelassen…

  2. Das Vesuvio sieht tatsächlich spannend aus (jedenfalls ab deren Website zu schliessen): Der Ort hat Geschichte, und die Tatsache das Jack Kerouac dort eine Nacht versoffen haben soll (anstatt in Big Sur Henry Miller zu treffen), wäre für mich schon mal einen Grund um die Kneipe zu besuchen 🙂

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