Freie Sicht auf die Pyrenäen und Korsika

Carcassonne hat einen lustigen Namen, fanden wir, und wagten uns in die Touristenfalle auf dem Burghügel. Nun, kurz vor Carcassonne und von der Zinne aus gabs ein paar nette Aussichten auf die nahen Pyrenées, aber das wars dann auch schon. Vielleicht sollte man eher im November oder Januar hierher kommen. Wobei dann wohl alles zu hat.

Carcassonne, 9. September 2011

Carcassonne, 9. September 2011

Carcassonne, 9. September 2011

Carcassonne, 9. September 2011

Carcassonne, 9. September 2011

Schliesslich sind wir dann irgendwann im guten alten Seillans angekommen und sahen nach einer Hochsommerwoche und einem Regentag schon wieder Berge – diesmal aber diejenigen Korsikas: Der Mistral blies derart stürmisch, dass die Luft so klar wie selten war.

Sieht man Paglia Orba & Co. sonst aus der Provence nur am frühen Morgen im Herbst und Winter, hatten wir am Dienstag ganztags freie Sicht auf die “île de beauté”. Ein seltenes Spektakel, wenn man weiss, wo suchen – hier ein kontrastverstärktes Foto und ein Originalbild:

Korsika aus der Provence gesehen, 21. September 2011

Korsika aus der Provence gesehen, 21. September 2011

Korsika liegt immerhin 230km hinter dem Meer – faszinierend, wenn plötzlich Bergzacken auftauchen, wo man sonst zu 99% nur Meer sieht.

Und in der anderen Richtung thront wie immer bei Mistral oder Tramontane der 85km entfernte Coudon am Horizont…

Einer der schönsten Flecken dieses Planeten - zwischen Esterel, Massif des Maures und der Haute Provence

… die südfranzösische Sonne wärmt die Luft schnell wieder auf 27 Grad, knorrige Eichen und uralte Olivenbäume säumen den Weg, Pinienduft liegt in der Luft, Feigen frisch ab den zahllosen Sträuchern lindern das Magenknurren am späten Nachmittag – ist halt schon einer der schönsten Flecken der Welt hier unten.

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