21.11.2009

Bärenpark: Auf den Falschen geschossen?

Beim ersten Besuch im neuen Bärenpark dachte ich: Wann klettert der erste über den Zaun? Via Wassergraben beispielsweise kommt man spielend ins Gehege:

Bärenpark Bern - man kommt problemlos ins Gehege... wer schützt die Bären vor Deppen?

Und siehe da, heute Nachmittag hats tatsächlich einer geschafft, wenige Wochen nach der Eröffnung. War ja nur eine Frage der Zeit.

Und was tut der Polizist? Er schiesst auf den Bären, mutmasslich mit scharfer Munition. Geits no? Gibts für so einen (zu erwartenden) Fall keine Gummigeschosse, die bärenvertreibend wirken?

Der arme Finn. Sollte der Typ wirklich „aus eigenen Kräften“ in den Park gelangt sein (wie im BZ-Text suggeriert wird) und nicht ein „geistig Behinderter“ sein, der „ins Gehege gefallen“ sei (Teletext), wärs fast schade, hat der Tschugger ihm nicht einen kleinen „zufälligen“ Streifschuss ins Bein verpasst. Sollte es sich tatsächlich um einen psychisch Kranken handeln, bleibt die grosse Frage: Ist beim Bärenpark keine Spezialmunition gelagert, die in solchen Notfällen schnell greifbar ist?

Egal, welche Version stimmt – offenbar gelangt man tatsächlich problemlos zu den Bären.

Siehe auch bei stadtwanderer.net.

Find‘ ich gut. (Eine weitere Person findet diesen Beitrag auch gut.)

Kommentare

da bin ich ganz deiner meinung!
aber dummheit macht leider vor sogenannten sicherheitsdispos nicht halt..
und da sieht man auch wieder wie gut oder schlecht die berner polizei auf solche begebenheiten geschult ist …es gäbe sicher auch gummigeschosse die man statt munition gegen den bären einsetzen hätte können oder ist das jetzt usus bei der berner polizei das man bei der nächsten demo auch scharfe munition abfeuert?

Hier muss ich dem Polizeibeamten keinen Vorwurf machen – die sind nicht als wandelnder Bärensnack angestellt. Gummigeschosse machen Bären höchstens aggressiver, und dann besteht erst recht Gefahr für den Polizeibeamten. Kurzum – hier war’s angebracht.

Und die Spezialmunition bei Bären wären keine Gummigeschosse, sondern .45-70 Long Colt Geschosse, aus dem passenenden Unterhebelrepetierer verschossen. Geschosse, die sogar einen aggressiven Bären mit einem Schuss stoppen können. Ansonsten kann man sein Glück mit Narkosepfeilen versuchen, aber bitte dann nicht heulen kommen, wenn der Bär zuerst sein Opfer fertigfrisst.

Wer übrigens noch Anschauungsmaterial braucht, um herauszufinden, wieso es doof ist, sich ohne ädequate Bewaffung an Bären heranzuwagen, darf sich das zu Gemüte führen.

Ich nehme an, die Wahrheit liegt in der Mitte beider Aussagen. Ein geistig verwirrter Mann springt ins Gehege und rennt auf den Bären zu (wie im Augenzeugenbericht beim @Stadtwanderer zu sehen.)

Eigentlich hat der Polizist in diesem Moment richtig gehandelt. Die Distanz für den Pfefferpray war zu gross, so blieb ihm nur noch die Dienstwaffe. 😉
Aber ich bin ganz eurer Meinung, ins Halfter der Stadt-Deputies gehört auch eine Gummischrotpistole oder diese bundesrätlich im Blocherschen Selbstversuch getesteten Taser.

Leider bringen sich immer wieder mehr oder weniger „verwirrte“ Geister absichtlich in Gefahr und ziehen damit andere hinein, die innert Kürze schwerwiegende Entscheidungen treffen müssen.

Bleibt nur zu hoffen, dass Fin nicht all zu schlimm verletzt wurde.

Ich wäre definitiv für die Narkosepfeile gewesen. Der Fall macht mich traurig und wütend. Heinomool, sowas darf doch einfach nicht sein. Ich verstehe auch den Tierparkdirektor nicht, der den Schuss öffentlich gutheisst. Himmel nochmals. Gilt ein Menschenleben denn soviel mehr als ein Bärenleben?!

Ihr seit mir ja richtig abgebrühte super-zyniker. Das fazit aus obigem blog-eintrag und den kommentaren: zum glück wars nur ein geistig verwirrter, um die ists ja eh nicht sooo schade (im vergleich zu einem bärenleben). Oder wäre beim reinfallen eines kindes auch debattiert worden, ob man denn lieber ihm den gnadenschuss geben hätte sollen anstelle des armen herzigen finn? Geits no?

[…] Besuch galt JacoBlök und seiner Frage zum Bärenparkdrama: „Auf den falschen geschossen?“. Sie erinnern sich […]

@sultan: Du gehst offenbar eben davon aus, dass ein Menschenleben (völlig egal ob Kind, Mann, Frau, geistig behindert, Paraplegiker, Südamerikaner, Afrikaner, Inuit usw.) automatisch, quasi von Natur aus, mehr wert ist als ein Bärenleben. Geits no?

Es gibt in diesem Bärendrama nur Verlierer: Selbstverständlich tut mir der Mann leid, der vom Bären fast zerfleischt worden ist. Böses denkt, wer jetzt in die Diskussion wirft, man würde das Leben eines geistig Behinderten weniger gewichten als beispielsweise eines Kindes. Selbstverständlich tut mir der Polizist leid, der innert Sekunden einen allenfalls tödlichen Schuss abgeben musste. Selbstverständlich tut mir der Bär leid, der nur artgerecht den Eindringling angriff und dafür jetzt um sein Leben kämpfen muss. Wofür ich aber absolut kein Verständnis habe: Dass der Tierpark offenbar das Eindringen so kinderleicht macht, auch wie Andi dies beobachtet hat. Und dass man für den Fall, den man offenbar einkalkuliert hat (?), dass ein Bär auf einen Menschen los geht, solch schweres Krieggeschoss bereit hält.

Schöne Zusammenfassung, Peter, vielen Dank.

sultans Kommentar macht mich allerdings immer noch nachdenklich. Das kanns doch wohl nicht sein: Der Mensch macht ein Gehege für Tiere. Endlich auch ein halbwegs tiergerechtes (was wir jedoch nie erfahren werden, solange wir mit den Viechern nicht vernünftig kommunizieren können).

Aber sagen wir mal: Der Mensch macht nun halt mal sowas, schon seit Jahrhunderten, heute immerhin eine Spur artgerechter als früher.

Wenn dann aber mal ein Mensch – und wie gesagt, zumindest für mich sind Alter, Geisteszustand, Geschlecht oder Hautfarbe in solchen Fällen irrelevant – einen Fehler macht und das Tier instintktiv das tut, was es halt einfach tut (völlig Wurst ob der Mensch selbstverschuldet, als Unfall usw. reingefallen ist), dann scheint es für viele Menschen vollkommen selbstverständlich sein, dass man den Bären abknallen darf, weil die Spezies, die das Gehege eingerichtet hat, wie gott- oder wasauchimmer-gegeben wertvoller oder wichtiger ist als die Lebewesen, die im Gehege leben.

Ich hab mir lange überlegt, ob ich diese Aussage machen soll, zumal der sultan schnell mal düpiert reagiert, wenn man etwas pointierter wird – aber ich schreibe in meinem Blog in der Regel, was ich denke… also: ist sowas nicht auch eine Form von Rassismus? Oder habe ich etwas völlig falsch verstanden?

NB: Ich hatte den Artikel am Samstagabend völlig umgeschrieben (ich bin dafür sogar nach dem Lichterlöschen extra nochmals aufgestanden), nachdem noch nicht mal bestätigt, aber zumindest im Teletxt erwähnt, dass es eine geistig behinderte Person war. Davon war in der Urfassung der Meldung nie die Rede. Aus einer Gesichte über einen Vollidioten, der mutwillig in den Park springt, wurde diejenige, dass man offenbar zu einfach da reinkommt und dass man imho für diesen Fall zu wenig vorbereitet war.

Nun, diese anlagen werden so konstruiert, dass der mensch vor dem bären geschützt wird und nicht umgekehrt. Das dieses prinzip dann plötzlich umgekehrt werden soll – wie der blog-beitrag und die kommentare suggerieren – entbehrt jeglicher vernunft und logik.

Also in dem Fall wirklich eine Art ethnozentrierter Rassismus? Uiuiui.

Ja sicher muss man die Bären vor den Menschen schützen – wie auch umgekehrt! Denn meinst Du, sie finden es lustig, wenn da plötzlich ein Zweibeiner auf sie zuwatschelt? So ein Eindringen löst grösste Stresshormone aus. Das sind sie sich von ihrem beschaulichen Leben fern von Menschen in den Parks einfach nicht gewohnt. Ich denke, wir Menschen nehmen uns definitiv zu wichtig. Solche Zoos suggerieren eine totale Nähe zwischen Mensch und Bär, viele finden das herzig. Wenn aber ein Besucher aus eigener Verantwortungslosigkeit oder wegen eines mangelhaften Sicherheitskonzepts in den Bärengraben springt, schiessen wir den Bären ab! Seltsames Verständnis von Tierliebe…

Ethnozentrierter rassismus? Lustige und sinnlose wortkombination 🙂

Spass beiseite: der mensch hat sich ja den bären in die stadt genommen nach dem er ihn aus der stadt vertrieben hatte. Das gehege ist also nichts natürliches, noch herrschen darin edle naturgesetze. aber irgendwie werde ich den eindruck nicht los, als hätten hier viele die vorstellung, dass hinter der absperrung natur pur herrschen würde: mensch gegen tier (kultur vs. Natur)wobei natürlich die natur edel und gut ist, die kultur dumm und schlecht. Aber: der mensch hat die regeln aufgestellt: die tiere werden vorgeführt und vom menschen aufgezogen. Kultur herrscht also auch hier wieder mal über natur. Statt sich darob zu enervieren, wird gross auf härzig und armer bär gemacht (der blöker macht ihn sogar zum besseren menschen). Die. natur wird so zum kinderzoo: die edlen tiere, man müsste nur mit ihnen sprechen können, schon würden sie uns auch so toll finden. Der bär hat sich nun halt mal so verhalten wie er es als bär tut: er greift den menschen an. Der mensch tut das was er eben tut wenn er über die natur herrscht: er schützt sich vor dem bären. Hier gehts nicht um die wiedereingliederung des bären in die stadt. Noch was: wer blöd genug ist oder pech hat, kann in jedem zoo zu den wilden tieren steigen. Dann aber das prinzip zoo aufheben und blöken: selber schuld soll gefressen werden, denn das tier ist nun mal natürlich, entspringt einem gehörig schiefen naturbild. Mit derselben logik dürfte man sich auch nicht gegen das h1n1-virus impfen lassen: das lebewesen (das virus) tut nur das was es tut. Der mensch ist selber doof hat er die umgebung zum überleben des virus geschaffen.

Hallo Andi. Wiedermal hast du mir aus dem Herzen gesprochen… Schade, dass der Bär nun für das leichtfertige Handeln eines Hirnlosen sterben muss. Hoffentlich packt Finn es noch. Und der Springer sollte als Strafe sein lebenlang Bärenscheisse auflesen müssen…

Es geht doch überhaupt nicht drum ob der Bär lieb und süss und herzig ist, sondern dass er ein Lebewesen wie du und ich ist und prinzipiell das selbe Lebensrecht hat wie du und ich. Dass man mit einer Nonchalance sondergleichen davon ausgeht dass der Bär vor dem Menschen erschossen wird, verstehe ich hinten und vorne nicht. Ja, wenn man Betäubungsmunition verwendet hätte, wäre der Mann halt womöglich getötet worden. Damit muss man halt rechnen wenn man so ein Gehege baut und erst recht wenn mans nicht sauber absichert. Mit einer frechen Selbstverständlichkeit davon auszugehen dass im Zweifelsfalle der Bär dran glauben muss… unfassbar!

Achtung pat… So kannst du das natürlich auch nicht sehen. Das wäre ok wenn der typ im vollbesitz seiner geistigen kräfte wäre. Aber gemäss letzten meldungen wars ein geistig behinderter. Schlimm ist in diesem zusammenhang allenfalls dass niemand eingegriffen hat als der mann offenbar minutenlang auf der mauer sass…

Dass man mit einer Nonchalance sondergleichen davon ausgeht dass der Bär vor dem Menschen erschossen wird, verstehe ich hinten und vorne nicht.

Den Blog-Eintrag zur Konsequenz obigen Satzes würde ich aber gerne lesen: „Im Bärengraben wurde zuerst ein Mensch erschossen und danach der Bär.“ (Die andere noch mögliche Konsequenz aus obigem Blöker-Zitat würde wohl auch einiges zu reden und schreiben geben)

Ebenso wäre es ganz spannend gewesen die Reaktionen zu diesem Handlungsvorschlag zu lesen:

Ja, wenn man Betäubungsmunition verwendet hätte, wäre der Mann halt womöglich getötet worden.

Ich stelle hier wieder einmal fest, dass es ganz viele selbsternannte Sheriffs gibt, die Old-Bear-Town ganz gut im Griff hätten, wenn man sie nur machen liesse.

Ja mist… Ok… Aussage 1 ist natürlich quatsch von mir. Auf dem sessellift bei minus 5 grad zu wenig kontrolliert. Natürlich sollte man weder den bär noch den menschen erschiessen. Umshimmelsgottswillen nicht. Das war wirklich ein verschreiber. Und kein freudscher. Ansonsten würde ich sagen: ball flach halten. Wenn du der meinung bist dass menschen lebenswerter sind als andere lebewesen… Von mir aus. Finde ich zwar unmöglich aber da bist du wohl in bester gesellschaft. Dass man aber beim bärengraben – und das ist die hauptaussage, nicht dass man jemanden abknallen soll – offenbar schlecht für diesen fall gerüstet ist, ist gar nicht gut. Und eben auch nicht dass alle offiziellen bis zum tierparkdirektor finden, es sei in ordnung, die tiere zu erschiessen sobald ein mensch in gefahr ist.

Das war wirklich ein verschreiber. Und kein freudscher.

Immerhin lautet der Titel des Blog-Beitrages so. („Auf den Falschen geschossen?“ Der ‚Richtige‘ wäre in dem Fall der Mensch gewesen, oder?)

nicht dass man jemanden abknallen soll – offenbar schlecht für diesen fall gerüstet ist, ist gar nicht gut.

Das meinte ich eben mit der etwas naiven Vorstellung vom edlen Tier Finn: in Kanada wo es haufenweise Bären in freier Wildbahn gibt, geht keiner ohne Gewehr in Bärengebiete. Ja, ohne Gewehr.
Wenn man den Experten auf diesem Gebiet (und die schreiben offensichtlich nicht hier im Blog) zuhört, so hilft bei Bären weder lautes Gejohle noch Gummischrott noch Tränengas noch ein nettes Zunicken.
Die Kernfrage, die hier im Blog unausgesprochen aufgeworfen wurde, lautet: wen würdet ihr primär retten? Den Bären oder den verletzten schreienden unbekannten Menschen (zu diesem Zeitpunkt hätte es der Familienvater sein können, der sein Kind vor dem Reinsteigen rettete und selber dann ausrutschte)?

Mir scheinen die hier präsentierten Antworten einfach schreiend zynisch: hinterher wissen natürlich alle, dass man auf den Menschen hätte schiessen sollen (ja okay, vielleicht doch nicht ganz so ernsthaft auf ihn schiessen.. aber wenigstens den armen Finn, irgendwie davon abhalten, damit er nicht tut was er von natur aus tun muss ohne ihm ein Haar zu krümmen, na ja, dass geht auch nicht wirklich, denn so bären sind eben bärenstark.. shit… hmmm… dann vielleicht lieber einfach der natur ihren lauf lassen… ja auch nicht gut, der typ hat eventuell doch noch kleine kinder zuhause, ja mischt. dilemma!)

mein vorschlag zur güte: alle treten ein schritt zurück und überlegen sich die situation nochmals. ich meine, im grossen und ganzen. wir haben es nicht mit der freien wildbahn zu tun. es ist ein zoo. diese zootiere werden nicht aussterben und sie können auch nie mehr ausgesetzt werden. der bär mag herzig sein (dem stadtwanderer geht es heute immer noch schlecht!) aber der bärenwelt geht kein genie verloren.

Wenn man den Experten auf diesem Gebiet (und die schreiben offensichtlich nicht hier im Blog) zuhört, so hilft bei Bären weder lautes Gejohle noch Gummischrott noch Tränengas noch ein nettes Zunicken.

Letzteres hilft sicher nicht, aber Gummischrot und Bärenspray offenbar schon.

Zitat aus dem Artikel:

Für die Zukunft sieht Bärenforscher Bittner im Einsatz von Gummischrot oder Bärenspray eine Alternative zur Schusswaffe. «Mit diesen Mitteln lassen sich Bären effektiv vergrämen. Dafür gibts viele Beispiele.»

Ich kann nicht abschätzen, wie gut sich David Bittner auskennt, aber zumindest dem Gefühl nach scheint es sich hier tatsächlich um eine valable Fachperson zu handeln.

Hatten die Verantwortlichen des Bärenparks vorher Kontakt mit ausgewiesenen Spezialisten für solche Situationen? Haben sie vor der Eröffnung eine Gruppe von klettertauglichen Jungs angestellt und sie gebeten, zu versuchen, auf den einfachsten Wegen in den Park zu gelangen (analog Firmen, die Hacker anstellen, um ihr IT-Sicherheit zu testen), um wenigstens die ärgsten Schwachstellen zu verbessern? Wie gesagt, nach meinem ersten Spaziergang war der erste Gedanke: „Da kommt man aber verdammt einfach rein, wenn man will!“

Da baut man für etliche Millionen einen netten kleinen Park, aber den Schutz der Bären in solchen Fällen bzw. das Trainieren solcher Situationen vergisst man offenbar. Super.

Offenbar haben die Kameras auch den Mann eingefangen, wie er minutenlang auf der Mauer sass. Schaut denn niemand diese Bilder in Realtime an? Wieso hats da keinen Bewegungssensor, der meldet „Achtung, Person an kritischer Stelle, ausrücken!“

Im Nachhinein ist man immer schlauer, klar. Aber ein eintägiger Workshop mit Bären- und Sicherheitsspezialisten, ein paar Nachinstallationen, das Ausftellen von Notfallkästen mit der richtigen Ausrüstung (analog Rettungsringen an Gewässern) sowie eine Notfallübung hätten hier schon viel gebracht.

Und: Ja, ich bin auch nach eintägigem Kopfschräghalten immer noch der Meinung, dass man mit dem Restrisiko leben muss, wenn man so einen Park baut – auch wenns ein Kind oder ein Familienvater ist, auch wenn ich selbst es wäre, halte ichs für sowas von widersinnig, mit scharfer Munition auf den Bären zu ballern.

Oder in den Worten des stadtwanderers: „doch was passiert, wenn die bären nun artgerecht gehalten, die menschen sich aber nicht artgerecht verhalten? ist es dann vorbei, mit dem kleinen glück der bären und menschen?“

Nur – die Frage würde sich vermutlich gar nicht stellen, wenn man sich im Bärenpark auf dieses (nochmals: angesichts der Anlage sehr wahrscheinliche) Szenario adäquat vorbereitet hätte.

der fall zeigt mir wieder wie überfordert gewisse leute sind in diesem fall die security..die nicht eingegriffen hat als der mann auf die mauer geklettert ist, es sollte jedem klar sein das ein bär sein revier verdeidigt, zeigt mir auch wieder schön wie wirkungsvoll die cameraüberwachung ist…und dieses mittel wird ja bekanntlich seit 2001 also bestes mittel gegen terrorismus eingesetzt was es taugt zeigt dieser fall wieder sehr schön!

Ich finde es sehr traurig, dass die Bevölkerung nur an den Bären denkt und dabei den behinderten Menschen vergisst.

[…] gute Debatte ist beim Blöker im Gange. […]

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