14.07.2012

Beknackter Innovationswahn: Läuft Windows 8 auch mit klassischem Design?

Mein Laptop ist bald vier Jahre alt – ein Methusalem-Alter für einen Computer.

Sollte er schlapp machen, erwarte ich mit Grausen das Erscheinen von Windows 8.

Denn ich bin vollkommen zufrieden mit Windows XP (betrieben natürlich im klassischen, schnellen, schlanken Windows2000-Design) – ich möchte mich weder unfreiwillig an andere Designs gewöhnen (schon gar nicht an den Kachelmist von Windows 8), ich will das klassische Startmenu und ich will, dass meine teils über 15 Jahre alte Software noch läuft.

Ich habe mich dem „Ribbon“-Scheiss von Office 2007-10 bisher schon erfolgreich entzogen, indem ich seit 1997 auf – genau – Office97 setze, das unter Windows XP problemlos läuft. Oder notfalls auf LibreOffice, das .docx-Dateien einigermassen passabel darstellt.

Windows XP und Office97 können schlicht alles, was ich brauche. Viele alte Programme starten auf heutigen Maschinen rasant, während die neueren Versionen sekundenlange Startvorgänge hinlegen – gähn. Ich brauche weder neue Funktionen noch aufgezwungene neue Menus, in denen man stundenlang sucht, was vorher jahrelang am gleichen Ort war. Dafür ist mir meine Zeit zu kostbar.

Nein, ich bin kein konservativer Compi-Hinterwäldler; in meinem Umfeld gelte ich als Computerfreak, den man anruft, wenn man ein Rechnerproblem hat. Es ist also höchste Zeit für einen Aufstand der Anwender gegen die beknackte Innovationsflut – wieso muss man immer alles prinzipiell anders machen, wenn’s vorher schon bestens war?

Microsoft macht derzeit so ziemlich alles falsch: Dem Vergewaltigungsversuch durch den Wegfall der klassischen Menüs (Datei, Bearbeiten, Ansicht…) bei den Office-Versionen konnte ich durch die Verwendung von alter Software oder Alternativprogrammen immerhin noch halbwegs ausweichen.

Doch nun kommt das Betriebssystem selbst mit einer komplett neuen Oberfläche? Nein danke!

Da finde ich genau, was der User hier in den Kommentaren sagt: „Eine bessere Reklame für Apple kann man sich ja auch nicht vorstellen.“ Oder: „dann steig ich um auf apple.. das ist ja der grösste scheiss. epic fail.“

Allerdings wäre für mich der Umstieg auf Apple bei einem Notebook ebenso fatal wie Ribbonmenus und Windows-8-Design: Das Tastaturdesign ist mir schlicht zu unterschiedlich.

Wichtig ist mir in meinem PC- und Online-Leben vor allem: Ich will mich nicht umgewöhnen müssen. Menus, Shortcuts und der „Basic Look“ sollen genau gleich sein wie immer. Ich beherrsche Tastenkombinationen im Schlaf, ich möchte drum einfach nur speditiv arbeiten und danach das einzige Leben geniessen, das ich habe, und mich nicht an von irgendjemandem erzwungene neue Menuführungen und Shortcuts gewöhnen, weil es nicht alle Hersteller schaffen, die gleichen Tasten an den gleichen Ort zu platzieren oder Software mit identischer Menüführung wie immer zu machen.

Das mag sich für Normalo-User nach Humbug anhören – für mich als Gewohnheitstier (und sind das nicht viele von uns?) und Schnellst-Tipper ist es zentral, dass man für Alt+F4, Ctrl+S, Alt+Tabulatur, Pfeil rechts usw. immer an den genau gleichen Ort greifen kann, da eine Umgewöhnung etwa so wäre, wie wenn man vom einen Tag auf den anderen zwangsweise einen anderen Schweizer Dialekt sprechen müsste.

Man kanns versuchen, aber aus jahrzehntelanger Gewohnheit fällt man bekanntermassen immer wieder in seine über Jahre hinweg gesprochene Ursprache zurück. Selbst nach 20 Jahren in Bern sage ich immer noch mein Baselbieter „näi“ statt dem Berner „nei“.

Darum ist es auch am User vorbeigedacht, wenn man Tastaturlayouts mit langgestreckten Delete-Tasten einführt (Desktops) oder die Fn- statt die Ctrl-Taste (gewisse Notebooks, alle Macs) links aussen hintut. Oder eben das Betriebssystem völlig umkrempelt. Oder Usability-Todsünden begeht wie jahrzehntelang an Ort A gewesene Buttons plötzlich ganz woanders hinlegt. (Bei Firefox schwöre ich natürlich auf die Addons Status-4-evar, das die Statusleiste unten wie früher permanent einblendet, und StrataM4, das den Look und die Iconpositionen von Firefox 3 erhält. Ständig nervös wechselnde Sachen auf dem Bildschirm stören mich, ebenso irgendwelcher „Durchschimmer-Look“.)

Drum ist für mich die Gretchenfrage bei Windows8: Kann man das Windows-2000-Design einstellen (auch als „Windows klassisch“ bekannt)? Wenn nicht, ist das System für mich keine Option und ich versuche mich irgendwie mit XP an der Support-Deadline von Microsoft (8. April 2014) vorbei zu schmuggeln.

Weiter wichtig für Windows 8: Läuft Office97 darauf? Oder zumindest Office 2000? Und Photoshop6? Und der Mailclient Eudora aus den 1990ern? Und WSFTP95?

Schon vor vier Jahren pochte ich auf einen Rechner mit Windows XP, als man eigentlich nur noch Vista erwerben konnte. Mit Mühe und Not und Tricks brachte ich Ende 2008 Windows XP auf meine Kiste, die immer noch bestens läuft (abgesehen von den Problemen, die man als VAIO-Käufer leider grundsätzlich hat).

Ich wette schon heute: Microsoft wird nicht darum herum kommen, den Support von Windows XP über 2014 hinaus zu verlängern, da es genau das ist, was 99% der User brauchen. Sie wollen schlicht nichts anderes, so genannt „besseres“, Punkt.

Es wäre schlicht ein zu grosses Sicherheitsleck, den Tausenden von glücklichen XP-Usern zu sagen „sorry, ihr müsst nun wechseln, es gibt jetzt keine Patches mehr“… und niemand hört hin, sondern verwendet einfach weiter XP.

Alles wäre kein Problem, wenn Windows für alte Software komplett rückwärtskompatibel wäre (bei gleichbleibender Sicherheit natürlich) und der User frei wäre, ein neues oder ein klassisches Erscheinungsbild zu wählen. Dann würde ich umgehend einen neuen, schnelleren Rechner mit Win8 kaufen!

Gaby Salvisberg schreibt im PCTipp wie immer souverän:

Das andere Extrem kennen wir doch auch. Zu welchen Auswüchsen ein übertriebener Innovationswahn führen kann, sehe ich derzeit mit Besorgnis bei den umgekrempelten Bedienoberflächen von Windows 8 und in neuen Ubuntu-Linux-Versionen. Die Benutzerfreundlichkeit bleibt zu Gunsten eines blindlings vorwärts stürmenden «Hauptsache anders!»-Geistes komplett auf der Strecke.

Kann man also Windows 8 mit dem klassischen Desktop und Startmenu laufen lassen, was für mich das Killerkriterium ist? Offenbar schon, wie dieser Artikel zumindest behauptet. Allerdings leider nur über Umwege und Gebastel – was darauf schliessen lässt, dass irgendwann eh Schluss sein wird damit.

Zudem liefen schon Office 2000 und Photoshop 6 nicht mehr richtig auf Windows 7 – eigentlich der Hauptgrund, dass ich kein neues Notebook kaufe.

Doch der Abschied von Windows (bzw. vorher DOS) nach fast 30 Jahren am Bildschirm? Es scheint so. Ich prophezeie, dass Windows 8 Microsoft in eine noch tiefere Krise stürzen wird.

Aber dann – wie weiter? Irgendwann wird leider auch mein XP-Rechner abliegen. Occasionsmaschinen so lang’s geht? Linux? Mac? – Keine Ahnung. Jedenfalls zwingt mich Microsoft ins Exil. Ich muss scheinbar fortan Zürtüütsch sprechen – und kumuliert Stunden meines Lebens überfüssigerweise damit verbringen, über zwei Jahrzehnte eingeschliffene Mausbewegungen und Tastaturbefehle neu in mein Hirn zu hämmern.

Es ginge auch anders:

– Her mit der Möglichkeit, die alten Menus in Office wieder anzuzeigen!

– Her mit der Möglichkeit, alle zukünftigen Windows-Versionen im Windows-2000-Look (mit dem klassischen Startmenu und dem stinknormalen Windows Explorer) zu betreiben!

Herr Ballmer, Sie haben noch etwas Zeit.
Nutzen Sie sie.

_______________

Edit Januar 2013 – Addons wie Classic Shell oder Win8Starter lassen uns konservativen Usern das Herz höher schlagen.

Find‘ ich gut. (20 weitere Leute finden diesen Beitrag auch gut.)

Kommentare

GENAU, wie recht Du hast! Ok, ich arbeite mittlerweile 9h täglich mit Win7/Office’10 und wurde damit quasi fürs Umgewöhnen bezahlt. Zuhause, XP, PS7, ein alter FT und ein Updatezwang auf dem Feuerfux. Es braucht nicht mehr!

haha, herrlich, so geht jammern auf hohem niveau bei den geplagten pc usern. aber herr ballmer geht das am arsch vorbei, soviel ist ja klar. und noch eins: das gewohnheitstier in dir in ehren, aber die vielen vorteile einer coolen apple usability werden deine ängste im nu wegfegen. hat es schon bei so manchem hardcore pc user getan.

Hab einige Gedanken zu diesem Post aufgeschrieben:

1. Ich kann das Windows 8 bashing schon fast nicht mehr hören. Man muss einfach diese bunte Metrooberfläche als ganzseitiges Startmenü ansehen und dann verlieht das ganze seinen Schreck. Bei Apple nennt man sowas Launchpad, alle schreiben „sieht aus wie auf dem iPad“ und die ganze Welt findet es cool. Der Rest an Windows ist noch genau so wie Windows Vista und Windows 7 zu bedienen.

2. Ribbons sind klar etwas ganz neues und erfordern ein umgewöhnen. Wenn man sich aber mal umgestellt hat geht es gleich rasch von der Hand und lieblingsfunktionen können in der Favoritenleiste zum Sofortzugriff hinterlegt werden. Vorteil am ganzen ist, neue oder selten beunutze Funktionalitäten der Office Programme können mit den Ribbons besser gefunden werden. Und für Verweigerer existiert auch eine Lösung. Die Schweizer Firma UBit bietet ein Plugin an, welches das alte Menü (Datei, Bearbeiten, …) und die Icons wieder zurückbringen.

3. Wenn es denn wirklich keine Ribbons sein dürfen, schonmal Office 2003 angeschaut? Da gibt es auch noch Menüs.

4. Wenn man sich nicht von XP wegbewegen will, dann ist der Umstieg auf Apple mit Sicherheit eine grössere Umstellung als der Wechsel auf Windows 7 oder 8 es je sein werden. Zudem wird man da noch öffters gezwungen das neuste zu haben (Hardware lässt altes OS nicht mehr zu, alter OS wird 2-3 Jahre mit Updates versorgt und danach fertig)

5. Shortcuts haben sich seit XP nicht verändert. Der graue “Basic Look” ist einem bläulichen Lock gewichen, was ich denke noch vertragbar ist und der ist auch in Windows 8 noch mit von der Partie.

6. Zur Zusatzsoftware Eudora und WSFTP95 sind ja relativ einfach gestrickt und sollten auch auf Windows 8 laufen. Photoshop ist da warscheinlich anders, da Adobe gerne möchtet, dass man immer mal wieder eine neuere Version kauft.

7. Vielleicht ist auch in der Vorstellung alles viel schlimmer als in der Realität. Und das neue könnte doch seine Vorteile haben und auch das umgewöhnen könnte schneller gehen als gedacht.

@bugsierer: Ist Apple nicht noch viel schlimmer mit „sorry, das läuft unter OS X Unter-Version 42BX nicht mehr, dafür brauchst du mindestens 56MNq19“?

@Raphael: Ist eben nicht ganz dasselbe mit den Handys. Weder mein Nokia noch das iPhone kennen Shortcuts im Umfang von Software oder OS, die ich seit meiner Kindheit verwende.

Vom Ubit-Plugin habe ich gehört, danke für den Link. Das Problem mit solchen Dingen ist aber, dass es eben nicht vom Entwickler kommt und bei Änderungen des „Mutterprogramm“ dann meist im dümmsten Moment nicht mehr funzt.

Zudem kaufe ich doch keine bezahlte Office-Suite, damit ich nachher Plugins draufpfropfen muss, um es sinnvoll benutzen zu können. Das wäre ganz klar der Job von Microsoft. Neue Funktionen in Ehren, aber genau so wie ich den Look einer Website durch Austauschen des Stylesheets verändern kann, sollte Software nach dem Gusto des Anwenders „old school“ oder „superduperneu“ verwendet werden können.

Office 2003? Nett, startet aber viel langsamer als Office97 und beinhaltet zig Dinge, ich ich nicht brauche. Kann man denn 2003 überhaupt noch „normal“ / „legal“ kaufen? Ich sehe zB in Onlineshops nur noch die neusten Fassungen.

Photoshop ist da warscheinlich anders, da Adobe gerne möchtet, dass man immer mal wieder eine neuere Version kauft.

Da liegt wohl genau der Hund begraben – der ewige Teufelskreis von „diese Hardware bedingt, das…“ – obermühsam.

Im Prinzip müsste der Staat solche Dinge regulieren, genau so wie in der EU Roamingtarife verordnet werden können. OS mit mehr als 10% Marktanteil müssen mindestens 30 Jahre lang supportet werden oder was in der Art.

@andy: ich arbeite zwar nicht mit anwendungen wie du, aber von apple usern hab ich solche klagelieder nioch nie gehört. auch von solchen nicht, die ähnliches zeugs machen wie du. und das seit jahren.

zum thema word: ist bei mir seit jahren nicht mehr im einsatz, ich mache alles mit google docs. texten, präsentieren, konzepte, rechnungen, einfach alles. funzt wunderbar. wenn ich ein- zweimal pro jahr ein word brauche, nehm ich open office.

zur langlebigkeit von produkten: ein altes und leidiges thema. berühmt ist ja die gute alte glühlampe, die schon vor jahrzehnten auf kurzlebigkeit zwecks mehr umsatz getrimmt worden ist.

Same here! Ich arbeite immer noch auf XP mit Win2000 Oberfläche. Das Ganze läuft allerdings in einer Virtualbox Instanz auf Ubuntu.

Ach ja: Kann ich mit Windows 8 weiterhin meinen chaotischen Desktop mit eigenem Hintergrundbild und zig „to-do-Icons“ haben, die ich frei anordnen kann?

Mac kaufen, vmware fusion drauf, glücklich werden.

@Michael: Wenn du meinen Text gelesen hast, weisst du, dass das aufgrund des Mac-Tastaturlayouts keine Option ist.

Du kannst auf dem Mac die Tasten auch ummappen.
(Und an Fusion geht auch eine externe Windows-Tastatur, ok, nur für eine stationäre Maschine sinnvoll.)

Vmware gibt’s ja auch für Windows, so könntest Du Dein XP weiterbenützen.

Für mich ist die Combo Mac&vmware wirklich genial, alles zusammen auf einer Maschine und nicht langsam (braucht aber sehr viel RAM).

Wenn der Leidensdruck so gross ist, wie ich beim Lesen den Eindruck hatte, würde ich den Sprung mal wagen, trotz Muscle-Memory, das geht auch im Alter noch mit dem Umlernen (hab’s ja auch geschafft;-)).

Hört sich grundsätzlich alles gut an, aber nach Aufwand – den ich und viele andere sich ersparen könnten, wenn Microsoft den Pseudo-Innovationswahn stoppen würde und einfach entweder alles so lassen wie es ist oder zumindest ein Fallback-aufs-Alte machen würde. Was da der Welt wieder an Tausenden von Produktivstunden entgeht…

Den Fallback hast Du mit vmware (auch auf dem PC), kann sogar den alten PC direkt per Ethernet „übernehmen“.

Mittlerweile macht man das ja auch bei Servermigrationen so, weil eine Portierung zu teuer kommt oder das KnowHow fehlt/vergessen ging.

Ist ja nicht erst seit gestern so, in dieser verk***ten Industrie;-)

Jobwunder per Office-Schulung…

Auf dem Mac ist wenigstens das UI und die Bedienung sehr konsistent geblieben über die Jahre.

Übrigens läuft ein Win-Office in vmware auf dem Mac schneller als das native M$-Office for Mac…

Ach, zum Glück gibts Addons wie „Classic Shell“ oder „Win8Starter„! Inzwischen hab ich testhalber mit Windows 8 gearbeitet, ist ganz nett gewesen, aber eben: Wozu der ganze neue Kram, wenns vorher auch anders ging? Sollte ich mit einem späteren neuen Rechner bei Windows bleiben, gibt es entweder Downgrade auf Windows 7 oder dann sofort etwas wie Classic Shell drauf.

Alle Kolleginnen und Kollegen, denen ich in den letzten Wochen beim Kauf eines neuen Laptops geholfen habe, flehten mich an: „Eine Downgrademöglichkeit auf Win7 ist ein MUSS, sonst überlege ich eh grad auf Mac zu wechseln!“

Habe die letzten Kommentare nur überflogen, aber wer meiner meinung nach einen mac kauft und VM ware ivm mit windows drauf hat, der bekommt 2 ohrfeigen 😀 (sofern es rein privat ist)

das mit dem Metro UI, keine Ahnung was die sich da wieder denken, vlt. das konkurrenzdenken sich ebenfalls wie apple mit allen geräten zu verknüpfen: Handy (kommend mit Nokia), Tablets und nun Desktop PC. Ist ja bei apple auch so. iPhone, iPad, Mac’s. Bei Win 8 und bei den Handys gibts doch nun ein „Microsoft Konto“, heißt das bei Apple den nicht „Apple ID“ ? 😀
Also die Kluft schmälert sich…
Zum Glück kann man noch auf den Desktop. Photoshop in einem Metro Design zu bedienen wäre auch so gut wie unmöglich.
Schonmal mobile photoshop aufm handy gehabt? = Schrott.

Achja, bei Win8 habe ich auch vergebens das „klassische Design“ gesucht. Das gibts wohl nicht mehr.
Habe zzt. auch dieses Shell drauf und die Schnellstartleiste wieder unten drangeklatscht.
Für Hardware Freaks ist ein Systemwechsel halt immer mit der Hardware kompatibilität verbunden. So werden SSD Festplatten erst mit Win7 unterstützt und mit Win8 erst optimal verwendet. Wie und was genau weiß ich auch nicht. Aber wer schnelle SSD Platten verwenden will, muss sich „bücken“ und Win8 installieren (Im Zweifel Win7).

Hab was vergessen.
Wir sind ja fast selbst dran schuld, wir kaufen Brötchen bei der „Backfactory“, also bekommen wir diese auch bei Aldi und Lidl.
Wir kaufen Handys mit Touchscreen, also bekommen wir auch Touchscreen PC.
Apple mobile OS find ich im gegensatz zu android nicht gerade schick, mit android kann man sein desktop schicker und vor allem für den Blick aufs Handy optimaler gestalten.
Also muss man diese ganzen praktischen Sachen ja auch auf den PC anwenden >>> Win8 ivm Metro.

Es liegt an uns, keine Brötchen mehr bei LIDL und Aldi zu kaufen 😀

Windows virtualisiert auf OSX ist mitnichten Spielzeug. Machen viele prof. Anwender so.
Ich muss beides benützen, würde aber für den normalen Kram kein Win mehr haben wollen.
Und Windows zu virtualisieren ist einer der grössten pain-reliever den man sich antun kann.
Performance ist (ausser für CAD und Games) vernachlässigbar schlechter.
Jeder wie er will, mir kommt Windows nur noch als Image für einen Virtualiserer in Frage, und diesen Virtualisierer will ich nicht unter Windows am Laufen haben.

Etwas im Argen? Image-Datei löschen, eine der alten aus dem Backup starten, fertig. Mehrere Generationen und Versionen parallel laufen lassen, Rollback auf beliebigen früheren State etc etc…Alles möglich ohne einen einzigen Neustart. Bei SSD in unter einer Minute erledigt.

Der Original-Blog spricht mir aus der Seele, ich bleibe (auch mit einem gerade eben neu gebauten PC, also nagelneuer Hardware) bei WinXP – weder Vista, noch Win7 oder 8 bringen mir auch nur irgend etwas an Mehrwert oder Verbesserung. Meine Hardware (nicht nur bei einem Rechner) habe ich bisher immer unter WinXP zum Laufen gebracht, wenn auch manchmal mit etwas Treibersuche; mein Word2000 kann alles was ich benötige (und viel mehr als das…) Und alle „Designs“ (auch das von XP) habe ich bereits bei der Installation bei den Diensten abgeschaltet – klar, sauber und nicht verspielt (kein „Playmobil-Design“) ist mir lieber. Die „Rechenpower“ soll mein Prozessor ins Programm und nicht in die Oberfläche von Windows stecken. Auf den Win8-PCs etlicher Bekannter, für die ich seit Jahren der „Helfer (nicht nur) in der Not“ bin, habe ich ausnahmslos die Classic-Shell nachgerüstet, aber das ist ja – wie beschrieben – eigentlich ein Notanker, die Option „klassisches Aussehen und klassische Bedienung“ nativ in Win8 zu ermöglichen wäre viel produktiver…

Danke Wolfgang – du sprichst mir aus der Seele. Ich hoffe schwer, das Microsoft den Support für XP nochmals massiv verlängert, am besten „bis in alle Ewigkeit“ – all meine XP-Rechner laufen tipptopp und es besteht NULL Bedarf (und auch keine Kohle), sie zu ersetzen. Sie müssen auch weiter am Internet hängen. Microsoft wird also ab Frühling 2014 hunderttausende Rechner, die bestens laufen, zu potentiellen Spam- und Virenschleudern machen – das kann’s ja wohl nicht sein.

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