18.09.2006

Liebe Swisscom, zum 87. Mal

An sich hatte ich mit den beiden Telekom-Saftläden Swisscom und Cablecom innerlich Frieden geschlossen: Bei letzteren half schlussendlich die schriftliche Aufforderung, mir nie wieder was zu schicken und mich nie mehr anzurufen. Und erstere schickten mir ein Formular, indem ich schriftlich bestätigen konnte, nur noch wichtige Informationen (wie Tarifänderungen und dergleichen), aber keine dümmlichen „kehren-Sie-zu-Swisscom-zurück“-Infos mehr zu bekommen.

Dreimal darf die geneigte LeserInnenschaft raten, was die Swi$$com nun macht. Genau: Sie erklärt eigenmächtig alles für wichtig, was auf Papier gedruckt werden kann und schickt den Scheiss dennoch.

Swi$$schrott Wichsnet mit wichtigsten Informationen... Brief vom September 2006

Anstatt offenkundige Erklärungen wie „kehren Sie zurück“ zu posaunen, lanciert die Swisschrott nun einfach Angebote und hofft, dass KundInnen anderer Anbieter übersehen, dass man in die Fänge der Abzocker vom Dienst wechseln muss. Verschont mich einfach mit diesem Quark. Wirklich.

Kommentare

"Swi$$schrott Wichsnet mit wichtigsten Informationen… Brief vom September 2006" (ALT-Text): Ist das eine neue Sparte der Swisscom?

[…] Directories.ch sind zudem Wiederholungstäter. Das erhöht meine ohnehin schon sehr hohe Sympathie gegenüber der Swisscom noch mehr! Ob wohl Sunrise nun so konsequent ist – und die Spammer wie gewünscht zur Rechenschaft zieht? […]

Reaktion der Swisscom am 23. Oktober: "Danke für Ihren Rückbescheid. Ich werde die zuständige Stelle über den Vorfall informieren. Dass Sie erneut eine unerwünschte Beilage erhalten haben, kann ich nicht verstehen. Bitte entschuldigen Sie…"

Uff.

[…] Andere solche Beispiele dafür, dass die Swisscom zu den Unverbesserlichen gehört, finden sich z.B. hier und […]

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