Warum man die Walliser eben doch lieben sollte

Nach zwei Tagen von dem…

Garten-Piste in Zermatt, 3. Mai 2008... himmlisch!

gings leicht wehmütig hier hindurch…

Lötschberg-Basistunnel, Südportal (Mai 2008)

… dahin:

Kurz vor Spiez: Frühling am Thunersee (3. Mai 2008)

Bei dem Anblick dachte sich selbst der Skifreak: Jetzt darfs Sommer werden. Sehr gern sogar.

Aber doch nochmals zurück zu den Wallisern: Ein ulkiges Völklein. Bauen allerlei illegalerweise. Fahren schnell Auto. Werden Mitglieder in serbischen Schreibvereinen. Roden gern ohne Bewilligung. Reden unverständlich. Schauen auf Üsserschwizer runter. Können sich nicht entscheiden, ob sie nun Truffer, Williner oder gar Hafner heissen…

Ja was denn nun...? (aus einem Zermatter Hotel)

… und doch muss man sie lieben. Einerseits deswegen:

Walliser für Rauchverbot: Gut so - jetzt aber dalli! (Zermatt, Mai 2008)

Vor allem aber wegen dem Roggenbrot mit Nüssen. Ein Schmaus für Brotfeinschmecker – stets das obligate Menu im Tuckerzüglein von Zermatt nach Visp. Danke, Biners, danke!

Walliser Roggenbrot mit Nüssen: Umwerfend fein! (Mai 2008)

6 Kommentare

  1. Also, beneidenswerter Schnee, muss ich schon sagen. Die Ski hätt ich ja jetzt, nur die Zeit… Man verdreht jene hierzuorte auf dem Gurten mit einem 60jährigen Karussell. Hat wenigstens auch Stil.

    Aber zu den Wallisern: HAFNER ist eine Berufsbezeichnung für Ofenbauer. Ich kenn per Zufall einen solchen hier in Bern, deswegen… Ziemlich rarer Beruf im digitalen Ölzeitalter… Damit wäre der Truffer – Williner enttrottelt…

  2. Ach ja, Du hast ja auch diese Atomic-Race-SL-Ski, die ich nun zwei Tage voll genossen habe 😉

    Mein Grossvater war selbst Ofenbauer, drum weiss ich das schon, aber da “Hafner” auch ein gängiger Familienname ist (z.B. der einer coolen Studienkollegin, deren Buch man sich unbedingt kaufen sollte) und es da von Namen in Klammern und Kleingeschrieben und Grossgeschrieben nur so wimmelt, fand ich das halt lustig.

    Hier ein Bild von meinem “Tat” (Grosspapa auf Romanisch) beim Rumschleppen von Speckstein-Platten für seine Tavetscher Öfen anno 1974:

    Gion Giusep Jacomet, Specksteinofenbauer, 1974

    Ich durfte ihm damals jeweils stolz den Rucksack heimtragen helfen…

    Klein Blöker 1974 hilft seinem Tat

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