Track and Trace der Post: Mangelhaft

Auch die Schweizerische Post hat irgendwann gemerkt, dass es für die KundInnen ganz lustig sein kann, im Internet zu schauen, wo sich ein Paket gerade befindet, auf das man sich tierisch freut.

Nur – andere Dienstleister bieten da ein feinmaschigeres Netz. Bei der Post erfährt der daheim vergitzelnde Kunde gerade mal, wann das Paket bei Verteilzentrum angekommen ist und wann es zugestellt wurde – das sind wahrlich nützliche Infos!

In unserem Beispiel gelangte der Karton an einem Donnerstagabend um 23.36 Uhr ins Verteilzentrum Daillens. Sehr gut, dachte sich der Blöker – es ist auch schon vorgekommen, dass das Paket mit dieser Konstellation am kommenden Tag geliefert wurde. Diesmal nicht, es kam erst am Montag. “Track and Trace” hilft einem hier genau… nichts:

Man sieht hier vor allem, wie langsam die Post arbeitet... (Track and Trace, Die Post, Mai 2007)

Wieso sieht man nicht, wann das Paket vom Verteilzentrum wegging? Wann es in Bern ankam? Wann es der Pöstler in sein Auto geladen hat? Das würde es einem ungemein erleichtern, zum Zeitpunkt der Ankunft daheim zu sein – und damit zu verhindern, dass das Paket unbeaufsichtgt einen Tag im Gang herumsteht.

Andere können das – auch wenn sie ab und zu mal Tom Hanks im Südpazifik stranden lassen.

8 Kommentare

  1. Dieses Tracing scheint tatsächlich absoluter Quark zu sein – hier ist ersichtlich, dass ein Eintrag alle 15-30 Minuten aktualisiert wird – Pustekuchen… und die Post scheint auch kein Interesse haben, sich hier zu verteidigen, trotz freundlicher Aufforderung.

  2. ich kanns bestätigen: das ist nur augenwischerei und hat nichts mit der realität zu tun. mein neues notebook war nach ‘Track and Trace’ immer noch im Verteilzentrum ‘Deillans’ als es mir der Pösteler brachte! Also: diese Applikation hat sicher viel Geld gekostet, aber im Endeffekt hätte jeder von uns eine statische HTML-Seite mit dem Text ‘Verteilzentrum Deillans’ basteln können.

  3. tri tra tralala di post ist wieder da mit track and tracing das übrigens der grösste mist ist

  4. Ok, das funktioniert bei Fedex und co. wirklich viel besser…dafür schicken die einem jedesmal saftige Rechnungen, berechnet nach Gewicht des Packetes etc., vor allem die Administrationskosten fallen bei kleinen Beträgen stark ins Gewicht. Also, von dem her fährt man bei der staatlichen Post eben doch besser!

  5. Da bin ich anderer Meinung: In den letzten Jahren wurden (gerade bei der Expresspost) massiv Leistungen abgebaut, die Preise sind deswegen sicher nicht gesunken.

    Und wieso soll es die Post nicht schaffen, ein funktionierendes Track & Trace fertigzubringen, wenn das andere problemlos können?

  6. ich verstehe das nicht ich habe im moment ein trace wegen einem paket ich versteh dort gar nichts es zeigt bis jetz nur das es von der grenze ins auftagsland gekommen ist ich weiss es nichtmal ob es im zoll beschlagnahmt worden ist oder nicht naja doch besser als gar nichts

  7. ich warte seit tagen auf ein paket. letzte meldung (es ist jetzt abends um zehn) ist gestern, 07.46, also vor eineinhalb tagen wars angeblich an der schwedischen grenze.
    ob aber in der zwischenzeit das paket in der schweiz ist, obs an der grenze wieder zurückgewiesen ist, oder ob der flieger von malmö aus in die nordsee gestürzt ist, das wissen die götter allein.
    naja, ich geh hin und wieder auf bild.de kucken, vielleicht ist ja ein frachtflugzeug abgestürzt?
    track and trace: ein WITZ. den scheiss hätten sie sich sparen können.

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