Politiker-Dynastien der Zukunft

Christian Wasserfallen rückt für seinen verstorbenen Vater Kurt in den Nationalrat nach. Christa Markwalder verdrängt anlässlich der Grossratswahlen 2002 Papa Hans-Rudolf. Die grüne Nationalrätin Maya Graf hat eine angesehene Baselbieter SVP-Persönlichkeit als Vater. Das sind nur wenige Beispiele von kleinen PolitikerInnen-Dynastien.

Über welche Ablösungen sprechen wir aber in 20 bis 30 Jahren? Werden Mayas Kinder dereinst auch die Geschicke von Gemeinde, Kanton und Land mitbestimmen?

Wer weiss, ob es dannzumal noch Blogs gibt oder ob ich dann noch lebe – aber wenn diesen Post im Jahre 2031 jemand findet, hier meine Tipps aus dem erweiterten Bekanntenkreis: Der Waadtländer Nationalrat Roger Nordmann wird schon als möglicher SP-Präsident gehandelt. Nach einigen Jahren Studium mit seiner Partnerin Florence Germond (die heutige Lausanner SP-Gemeinderätin möge mir verzeihen, dass ich nun fast schon dieses Nostalgie-Bild hier verlinken muss, auf dem sie rechts im Bild ist…) weiss der Blöker: ihre beiden Kinder sind ab dem Jahre 2025 sicher mögliche Kandidaten für Parlamentssitze.

Ganz cool fände ich aber “Kaczynski à la Bern”, einfach politisch auf der anderen Seite: Sabine Greschs Zwillinge Kaspar und Paul als Regierungs- und Grossräte anno 2034, das wäre der Hammer! Paul durfte vor zwei Jahren schon mal üben:

Sabine Gresch und Paul im Grossen Rat (Berner Zeitung, Februar 2005)

Franziska Teuschers Nachwuchs wäre natürlich auch prädestiniert für politische Ämter in rund zehn Jahren. Sohn Julian muss allerdings noch etwas nacherzogen werden – der tauchte in einer Jacke mit der Aufschrift “Formel 1” zur Resultateverkündigung im Rathaus auf.

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