In Flagranti ertappt

Das Oliven-Hauptproblem heuer war – wie berichtet – nebst der Trockenheit wieder mal die Olivenfliege. Manchmal kommt es selbst bei der Ernte noch vor, dass man ein Dacus-Oleae-Würmchen in flagranti ertappt: Wesentlich angenehmere Viecher sind die Haustiere von Madame Chaix, die sie täglich im Quartier spazieren führt – das kleine Schosshündchen hat die beiden grossen Rasenmäher übrigens voll im Griff: Soeben sind 117 Kilo Oliven …

Weiterlesen

Das war 2008 – die Bilder und Texte des Jahres

Wieso lange überlegen? Wie am 31. Dezember 2006 und 31. Dezember 2007 sag ich einfach: Ein gutes Jahr, fürwahr. Für mich haben sich in diesem Jahr etliche berufliche Weichen neu gestellt: Im Spätsommer habe ich mich 100% selbständig gemacht und meine kleine Einzelunternehmung ah,ja! nach Jahren der Teilzeiterei zu meinem Hauptbroterwerb erkoren. Inzwischen bin ich froh, dass sich alle noch so verlockenden Jobangebote letztlich zerschlagen …

Weiterlesen

Das flüssige Gold ist da – 28.5 Liter eigenes Olivenöl

Nach den Stromausfällen der letzten Tage hatte unser Olivenöl einen Tag Verspätung – aber Pierre Stalenq von der Olivenmühle in Fayence und seine sympathische Entourage taten ihr Bestes, und am Samstagabend war es soweit: Das Ergebnis von sechs Tagen Arbeit auf den Bäumen lag in Flaschen abgefüllt bereit zum Abholen. Ein gutes Gefühl – der köstliche Duft des frischen Öls ist unvergleichlich, und auch wenn …

Weiterlesen

Grüne, violette, schwarze Oliven: Ab in die Mühle

211.4 Kilogramm – die Ernte 2008 ist eingefahren. An den Bäumen hängen wohl noch mindestens 75kg an fast unerreichbaren Ästen, aber genug ist genug. Muskelkater, zerkratzte Hände, Rückenschmerzen – aber wir wollen nid chlööne, die Cueillette war wunderbar, ebenso das An-der-Sonne-Fläzen am Tag danach. Nun sind wir gespannt, wieviel Öl wir am Samstag au moulin à huile in Fayence unten abholen können (solche Olivenmühlen gibts …

Weiterlesen

Fleissige Arbeiterinnen – seltsame Besucher

Die Olivenernte im Hinterland der Côte d’Azur (bei nach wie vor schönem und warmem Wetter) ist ein ausgezeichnetes Training – auf den Ästen oder Leitern sind Konzentration, Balance, Muskelkraft und Ausdauer gefragt. – Wie erreiche ich diesen Ast da draussen? Erwische ich die oberste Olive des Baumes? Hält dieser Ausläufer? Zum Glück sind die Äste extrem elastisch – selbst anfangs als “unmöglich ablesbar” taxierte Früchte …

Weiterlesen

Palmen und Schneeberge in Nizza – Nebel, was ist das?

An der Côte d’Azur herrscht Spätsommer: Die Olivenernte schreitet bei rund 20 Grad oben in den Hügeln gut voran (sie kann weiterhin stellenweise via Oliven-Webcam verfolgt werden), wir schwitzen auf den Bäumen geradezu. Unten in Nizza, wo es noch wärmer ist, promenieren fröhliche Menschen in sommerlicher Kluft auf der Promenade des Anglais… … und wundern sich, dass weit weit hinter den Palmen in den Alpen …

Weiterlesen

Unterm Olivenbaum: Das schönste Büro der Welt

Dezentral Arbeiten ist heute gang und gäbe. Beim Lesen des “Tagimagi” fragte ich mich, warum ich mich – eigentlich als digitaler Nomade geboren – so lange in Büros einschliessen habe lassen. Oder warum sich Firmen (ausser Google & Co.) so schwer damit tun, zeitgemässe Arbeitsumfelder für ihre Mitarbeitenden zu schaffen. Fixe Präsenz? Blockzeiten? Mag in einigen Branchen nötig sein – für viele sind solche Dinge …

Weiterlesen