Melancholischer Abschied von einem Wunderwinter

Ich fahre gerade aus dem Lötschberg-Nordportal und bin ob dieses Wolkenwetters noch melancholischer drauf als ich es vorhin beim letzten Ski-Abziehen dieses Winters war. Petrus tat zwar alles für einen schneereichen Traumwinter, startete fulminant bereits Ende Oktober – macht nun aber die Wiedereingliederungsversuche im Alltag zunichte.

Denn: Heute Mittag sah der Ausblick vom Kleinen Matterhorn gen Aostatal und Mont Blanc so aus…

Aussicht vom Kleinen Matterhorn Richtung Westen: Valle d'Aosta, Mont Blanc (2. Mai 2009)

… und es hatte so viele Schneesportbegeisterte auf und neben den Pisten wie sonst im Februar. Halb Turin schien nach Cervinia gekommen zu sein, in Zermatt betrug die Wartezeit um 8.30 Uhr rund 20 Minuten. Bis weit unten Pulverschnee – und eine wie selten im Mai eingeschneite Märchenlandschaft. Dieses Vergleichsbild (oder auch dieses) verdeutlicht die Schneemassen, die in weiten Teilen der Alpen noch einige Wochen liegen werden.

Wer kann, soll morgen früh aufbrechen und nochmals so einen Tag geniessen…

Pulverschnee im Mai... Theodulgletscher, Zermatt (1. Mai 2009)

Mehr Bilder gibts hier.

Nach 60 Skitagen ist heute also Schluss – wäre das Wetter im Februar besser gewesen, es hätten noch mehr sein können. Seufz. Möge es nun direkt Sommer werden, und vor allem: Mögen ab sofort alle Winter so himmlisch sein wie 2008/09.

2 Kommentare

  1. Es war wirklich die Hammersaison und obwohl ich bereits eine Woche seit dem Saisonschluss überlebte, werde ich noch lange an diesen Winter zurück denken. Ausser der nächste werde auch so geilo …. Nun wollen wir aber schleunigst die Badehosen packen und uns auf einen herrlichen Sommer freuen!

  2. Bilanz: 1 Tag Snöben, 1 Tag Schlitteln. Jänu, chasch nöd immer günne. Darum: Danke an dieser Stelle an den Blöker für die vielen Wintergeschichten, die ein an den Bürostuhl Gefesselter immer lechzend verschlang…

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