Etwas Positives zu Sunrise wieder einmal

Soll mal einer sagen, ich motze immer nur über meine Hassliebe Sunrise. Heute im Zug zwischen Bern und Spiez staunte ich Bauklötze: Fast durchgehender 3G-Empfang vom Bahnhof Bern bis vor dem Tunnel in Spiez?

Diese Strecke war bisher für Sunrise-Kunden eher eine Tortur: Das Netz wechselte ständig zwischen EDGE und UMTS hin und her und fiel zwischen Gümligen und Münsingen oftmals ganz aus. Und nun fröhliches Hi-Speed-Surfen auf fast der gesamten Strecke?

Nun, da scheint etwas zu passieren.

Das hört sich endlich wieder einmal gut an:

Sunrise startet im Mai 2012 mit der schweizweiten Umrüstung der Antennen auf den UMTS900-Standard (3G-Netz). Das bedeutet, dass Sunrise Kunden bis Ende Jahr in der ganzen Schweiz – auch in ländlichen Regionen – mit HSPA+ bis zu 6 x schneller mobil surfen. Infolge des umfangreichen Netzausbaus kommt es lokal zu kurzen Störungen von wenigen Minuten. Dafür bitten wir um Verständnis.

(Quelle: Sunrise)

Ja, wenn das bis Ende Jahr tatsächlich abgeschlossen ist, nehmen wir doch gern ab und zu mal einen kurzen Unterbruch in Kauf. Los geht’s scheinbar im Kanton Freiburg. Und bitte Sedrun nicht erst ganz am Schluss migrieren, danke…

2 Kommentare

  1. Auch nicht schlecht:

    http://www.onlinepc.ch/index.cfm?page=104029&artikel_id=33750

    Ebenfalls ab dem 21. Juni erfolgt darüber hinaus eine deutliche Senkung der Datenpreise im Ausland: Sunrise Kunden können neu in 42 Ländern bereits für CHF 1.-/MB mit ihrem Smartphone mobil im Internet surfen. Im Marktvergleich bietet Sunrise damit drastische Preissenkungen zum mobilen Surfen im Ausland an, die sich sogar annähernd auf EU-Niveau bewegen. Weitere Informationen zu allen Sunrise flat Tarifen: http://www.sunrise.ch/flat

    Tja – nur findet man weder auf dieser Adresse die neuen Abos noch Angaben dazu, welche Wechselmöglichkeiten Inhaber bestehender Abos haben noch ist im Sunrise Mediencenter die Originalmitteilung zu finden.

    Die Kommunikation hat Sunrise offenbar nach wie vor nicht im Griff.

    Die Senkung der Roamingtarife ist überfällig – kürzlich kam wieder eine Kollegin aus Deutschland heim und hatte 100 Franken Datenroaming auf der Rechnung, dabei hatte sie extra ans Abonnieren der Datenoption gedacht. Sie vergass aber das Datenroaming im iPhone auszuschalten für einen Tag – das Ergebnis: Nie willentlich gesurft, dennoch 100 Franken Strafgebühr abgedrückt. Einfach verdientes Geld für die Telcos!

    Das wären mit dem neuen Tarif zwar nur noch 25 Franken – aber es ist klar, dass man gegen die Smartphone-Abzocke noch mehr tun muss. Es kann ja kaum sein, dass man bibbernd umgehend das Romaing ausschaltet, sobald man die Grenze überquert.

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