Endlich: Die letzte Swisscom-Rechnung

Lallehuja! Endlich bin ich – zumindest fakturatechnisch – aus den mühsamen Fängen der Swi$$com befreit. Letzte Woche kam die letzte Festnetzrechung samt der ungeliebten Rechnungsbeilage, die mir gegen meinen ausdrücklichen Willen (und trotz Abbestellung) stets zugesandt wurde.

Die letzte Swisscom-Rechnung meines Lebens - endlich aus den Fängen der mühsamsten Telekombande des Landes befreit! Wer genau hinsieht, bemerkt, dass es sogar einen Tag gratis gab... (April 2008)

Natürlich war der Freudensprung nur etwa 10cm hoch und verhalten, denn technisch hänge ich nach wie vor am Swisscom-Kupferkabel; diese Verhinderungsbande bekämpft eine echte Liberalisierung in diesem Land ja seit Jahren jeweils bei jedem Einzelfall bis zur letzten Instanz. Abzocke statt Kundenfreundlichkeit – aber das hatten wir ja schon alles.

Nur zu gern hätte ich an dieser Stelle gesagt “Das Swisscom-Schnöden war früher ein beliebter Sport – inzwischen ist die Firma unter einer neuen Leitung aufgewacht; sie bietet Produkte zu konkurrenzfähigen Preisen ohne Fallen an und blockiert ihre Mitbewerber nicht mehr mit allen juristischen Mitteln.”

Aber nix da. Schade, Herr Schloter!

Mögen Sie mit dem iPhone glücklich werden – die vernünftigen Leute werdens ohnehin jailbreaken und mit einem kundenfreundlichen Anbieter telefonieren.

Nun: Der Deal bei “click&call” von Sunrise ist, dass mir Herr Brand die Swisscom-Rechnung bezahlt und ich dafür bei ihm ein Handy-Abo mit einem Mindestumsatz von 50 Stutz pro Monat löse (was ich eh schon lange habe). Dazu gibts das günstigste brauchbare ADSL-Angebot (derzeit 3500/300) gratis und für 30 Franken Grundgebühr Gratisgespräche ins Festnetz zu bestimmten Zeiten – also quasi ein Kommunikations-Flatrate-Gesamtpaket für 80 Franken monatlich, wenn man nicht überbordend kommuniziert.

Immerhin: Im Gegensatz zur Swisscom erhört Sunrise unsere Bitten! Bezeichnete ich im Januar die erste Version von “click&call” als halbherzig, spare ich nun tüchtig. Das Angebot hat zwar seine Macken (z.B. horrende Verbindungsaufbaugebühren), unter dem Strich kann man mit dem neuen Angebot “click&call 3500” (genau, das mit der leider ziemlich irren Kampagne) aber fast nur sparen.

Sobald Sunrise in meiner Gegend eine entbündelte Zentrale in Betrieb nimmt (was im Herzen der Hauptstadt recht bald sein dürfte), werde ich umgehängt und bin endgültig von den Swisscom-Fesseln befreit (on verra, ob Sunrise das technisch präschtiert) – darauf habe ich nun seit meinem Wechsel zu diAx anno 1998, wenige Tage nachdem das möglich war, gewartet.

Das nennen viele in der Schweiz übrigens “Liberalisierung”.

Ich sage dem “Ismlazukulv” (ImSchneckentempoMöglichstLange AbzockereiZulassenUndKUndenfreundlicheLösungenVerzögern).

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