Die Nacht der langen Löffel Vol. II

Vor einem Jahr wurden wir Blocher los, das Land frohlockte – die hier am 12. Dezember 2007 ausgerufene “Nacht der langen Löffel” war also ein voller Erfolg.

Nun liegt sogar noch Schnee vor der JacoBlök-Webcam – wird dank diesem Glücksbringer in der zweiten Nacht der langen Löffel vielleicht sogar UdK* zu verhindern sein? On verra. Vermutlich nicht. Aber vor 12 Monaten hätten wir auch nicht gedacht, dass es plötzlich: “Est élue… Madame Widmer-Schlumpf” hiesse.

Immerhin hätten wir mit Maurer – in den Augen der SVP – die erste “ersteste Nummer zwei” in der Regierung. Oder wohl eher den ersten “gänzesten halben” Bundesrat.

* Ueli der Knecht

3 Kommentare

  1. Jä nu, immer kanns nicht aufgehen – aber UdK hat ja auch ein absolutes Glanzresultat gemacht, das muss mal einer Nachmachen, genau das absolute Mehr zu tüpfen.

    Wer wohl die Wackelkandidaten waren, die im zweiten Wahlgang leer/ungültig gestimmt hatten und dann vermutlich zu UdK gewechselt haben? Wir werdens wohl nie erfahren.

    Ich wäre als SVP-Mitglied kaum so ausgelassen und brustrausgestrecktig wie die vorher am Fernsehen – es war purer Zufall, um ein Haar hätten wir in 7 Tagen einen Bundesrat Schwaller gehabt und eine über Jahre weiterhin kindisch zwängelnde Ässvoupää. So gesehen ist das heutige Ergebnis langweilig und wegen der Person Maurer äusserst stossend, wird aber letztlich wohl für etwas mehr Ruhe und weniger Nervpotential im Alltag sorgen. Henusode.

  2. wird aber letztlich wohl für etwas mehr Ruhe und weniger Nervpotential im Alltag sorgen

    das glaube ich kaum, das glaube ich kaum…

  3. Ach weisch, es wäre sicher lustig und amüsant gewesen, die SVP beim zetern und poltern zu beobachten, es fiel ja gar der Begriff “Schattenkabinett” – aber letztlich denke ich, dass die Maxime “lasst sie kindisch tun, wir ignorieren sie einfach” auf diese Art besser durchzuhalten ist. Wenn sich UdK allzu doof anstellt, wählt man ihn nach 4 Jahren einfach wieder ab – das Ergebnis heute zeigte, dass dies durchaus möglich ist, zumindest mit dem heutigen Parlament.

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