23.07.2012

Velofahrer? Die sind doch egal!

Bern wird seit Jahren rotgrün regiert. Als Velofahrerin oder Velofahrer bekommt man das aber nicht so recht mit.

Notorisch zu wenig kostenlose Parkplätze (oder wenn, am falschen Ort), Velostreifen, die – nicht nur in Bern – plötzlich „im Nichts“ enden, überteuerte Velostationen, Schneeräumung so, dass die von Velofahrenden benutzten Bereiche zuerst schnee- und dann eisbedeckt sind. Undsoweiter.

Klar, vielerorts siehts gut aus – angesichts der politischen Verhältnisse reibt man sich aber die Augen, warum nicht (rasch) mehr für diese umweltfreundliche und platzsparende Art der Fortbewgung getan wird.

Der „Bund“ hat am Wochenende auch herausgefunden, was ich schon vor einem halben Jahrzehnt und dann auch wieder anno 2008 geschrieben hatte: Unter anderem, dass die „gemischten Zonen“ (zu Fuss Gehende / Velofahrende) nicht das gelbe vom Ei sind, da unter anderem eine klare Beschriftung fehlt.

Das entsprechende Interfraktionelle Postulat des Berner Stadtrates vom 19. November 2009 (PDF) wartet leider nach wie vor auf seine Umsetzung. Dabei wäre es soooo einfach: Schilder aufstellen, Bevölkerung via Medien sensibilisieren. Manchmal ist Bern schon verpennt lahm.

Aufhänger des „Bund“-Artikels waren die letzte Woche verhängten Bussen auf der Kornhausbrücke, die derzeit saniert wird.

Grundsätzlich gilt: Regeln und Gesetze gelten für alle. Wer als Velofahrer so doof ist und sich von der Polizei erwischen lässt, zahlt halt die Busse. Mir auch schon passiert (für drei Rotlichter nacheinander auf einer sonst völlig leeren Strasse in der Nacht bekam ich sogar einen Rabatt und musste nur für zwei bezahlen) – nobody’s perfect.

Andererseits beschleicht einen zu Recht das Gefühl, dass zuerst mal da kontrolliert werden müsste, wo es wirklich gefährlich ist – in unserer 30er-Zone rasen zum Beispiel derart oft Autos durch, dass ich schon öfters an Selfmade-Lynchjustiz gedacht habe.

Autos töten in der Regel die Kinder oder Katzen, die sie überfahren – im Gegensatz zu Velos.

So gesehen ist es eine Frechheit, wenn in einer links dominierten Stadt Velofahrer abgezockt werden, während gleichzeitug auf Quartierstrassen fröhlich geblocht wird.

Noch stossender ist, dass beim Thema „Velo“ in Kommentarspalten oder auf Twitter/Facebook jeweils ein Velofahrerbashing sondergleichen losgeht, wie wenn diese Spezies die allerschlimmste und gemeingefährlichste der Verkehrsteilnehmenden wäre. Da liest man so irre Sachen wie:

Endlich. Das die Velofahrer motzen ist klar. Den sie dürfen in der Stadt Bern ja sonst alles machen was sie wollen. Trottoirfahren ist eine der spezialitäten von Ihnen.

(…) wenn man den VelofahrerInnen in Bern klar kommunizieren würde, dass sie sich als VERKEHRSTEILNEHMER wie alle anderen an die GESETZE und VORSCHRIFTEN zu halten haben.

(…) diesen herren und damen zeige ich dann jeweils kurz was sache ist und wer auf strassen der stärkere ist,Velo oder Auto!! meistens endet das duell so das der velofahrer wieder aufstehen muss und sich die knie oder ellbogen halten…..

Die Hälfte der Velofahrer hat keine Ahnung (…) wie man sich im Strassenverkehr bewegt. Jedem Autofahrer hätte man schon lange den Fahrausweis abgenommen, wenn er sich so benimmt.

Für Velofahrende in Bern gelten Verkehrsregeln grundsätzlich schon nicht; hält man sich als Velofahrerin daran, ist man ein Kuriosum.

Bin velofahrern auf der strasse oder auch sonst sehr wohl und gut gesinnt, ausser (…)

Man kann sich vorstellen, wie es weitergeht – der Stil erinnert an „Ich habe nichts gegen Ausländer und ich bin wirklich kein Rassist, aber diese Neger ärgern mich schon…“

Diese Tröten machen keinen Unterschied zwischen den wenigen schwarzen Schafen, die unsereiner in Misskredit bringen, und dem Heer an AlltagsradlerInnen, die zig Tonnen CO2 einsparen und praktisch keinen Platz vebrauchen. Sie setzen die Gefahr, die von einer Velofahrerin ausgeht, gleich mit der Gefahr, die von einem Autofahrer ausgeht.

Ist es Neid auf die leicht Flinkeren? Keine Ahnung. Die Diskussionen nehmen jedenfalls schnell einmal die religiösen Züge der Raucherdebatte an.

Muss ich in der Rolle „Velofahrer“ ständig über Fussgänger vom Leder ziehen, die sich keinen Deut darum scheren, was sonst so auf der Strasse läuft und lieber die Strasse statt die Laube benutzen? Welche die gemischte Zone als Fussgängerzone wahrnehmen? Nein.

Natürlich fühle ich mich als Verkehrsteilnehmer *immer* in jener Rolle, in der ich mich gerade befinde – Autofahrer, Velofahrer, Fussgänger – benachteiligt, schikaniert, vom anderen Verkehrteilnehmer weggedrängt. Logisch, menschlich.

Aber diese Debatten sind vollkommen überflüssig; ein Deut Empathie hilft schon. Aber sich in andere hinein zu versetzen oder die Relationen zu sehen ist den Bashern vom Dienst schon zu schwierig. Vermutlich fahren die empfindlichsten Fussgängerinnen schlicht nie Velo, sind die halbsbrecherischen Nototikregelbrecher auf dem Velo nie Fussgänger und sie haben auch null Phantasie. Who knows.

Aber das ist eigentlich auch Wurst: Der Langsamverkehr ist (gerade in der Stadt) konsequent zu fördern, Velofahren und Zufussgehen gleichermassen, wobei mehr auf Entflechtung geachtet werden muss – und das Auto ist so weit wie möglich zurückzudrängen (Temporeduktionen mit mehr Kontrollen, Blechpolizisten an jeder Ecke, längere Rotphasen für Autos, weniger Parkplätze, Roadpricing – you name it). So einfach ist das.

Deppen, welche die eigene Spezies der Fahrrädler in Misskredit bringen, wird es immer geben. Rotlichtüberfahren sollte man vernünftigerweise an diversen Stellen in dieser Stadt sein lassen, wenn man sein Leben nicht in Gefahr bringen will. Fussgängerinnen sind in den ihnen zugedachten Räumen weder zu drangsalieren noch anzuklingeln.

Andererseits wünscht man sich erstens weniger finögglige Fussgänger: Das prinzipielle Motzen ohne jegliche Gefährdung der Gesundheit anderer darf ruhig mit einem „kümmern Sie sich um Ihren Mist, Herr Hobbypolizist“ beantwortet werden. Auf der Kornhausbrücke kommen langsam fahrende Velofahrerinnen problemlos an achtsamen Fussgängern vorbei. Man muss nur wollen.

Das Schild müsste also – und nicht nur da – lauten: „Velofahrer steigen bei regem Verkehr bitte ab, sonst dürfen sie langsam fahren. Fussgänger und Velofahrer schauen gleichermassen, dass sie gut aneinander vorbeikommen.“

Man könnte einfach auch Hinschreiben: „Gesunden Menschenverstand benutzen“. Aber das klappt ja leider heutzutage in der Öffentlichkeit nicht mehr. Zuviele Egos unterwegs.

Zweitens braucht es eine Erleichterung der Verkehrsregeln für den Langsamverkehr.

Genau so wie man in Nordamerika am Rotlicht meistens rechts abbiegen darf (Rot entspricht beim Rechtsabbiegen einer Stoppstrasse, ausser bei „No Turn on Red“), müssten die schwächeren Verkehrsteilnehmer das Recht erhalten, bei bestimmten Ampeln (bei geschätzten 70% der Ampeln ginge das problemlos) straflos auch bei Rot zu fahren bzw. zu queren. Zugleich wird den Autofahrenden mit gleichzeitigem Grün / Gelbblinken angezeigt, dass sie etwas besser schauen müssen – klappt beim Abbiegen Richtung Fussgängerstreifen ja schon bestens. Als flankierende Massnahme könnte man auf den meisten Stadtstrassen Tempo 30 einführen.

Es macht wenig Sinn, als Velofahrer oder Fussgänger auf einer leeren Kreuzung um 22 Uhr zu warten, wenn man schon seit 40 Sekunden weiter könnte. Mehr Gelbblinken mit Rechtsvortritt zu Randstunden wäre in solchen Fällen auch eine Lösung. „Allgemeine Fahrverbote“ sind weitestgehend mit dem Zusatz „Velofahren mit max. 15km/h erlaubt“ zu versehen. Die Privilegierung der Velofahrenden an Ampeln und anderswo wird vermutlich noch einige mehr zum Umstieg bewegen.

Genug breite oder wenig benutzte Trottoirs sind konsequent für Velofahrer freizugeben mit der Einschränkung „langsam fahren und Rücksicht nehmen, Fussgänger haben Vorrang“ – klappt an der Zieglerstrasse aufwärts bestens und schützt mich regelmässig vor viel zu nah überholenden Autofahrern. Wäre an der Morillonstrasse zwischen Seftigenstrasse und Zieglerspital übrigens auch höchste Zeit!

Zudem reagieren viele Bodensensoren zu langsam oder gar nicht auf Velofahrende. Das animiert geradezu zum Regelbrechen.

Zur Erinnerung: Unfälle mit Autos führen in der Regel zu Verletzungen oder gar zum Tod – bei von Velos verursachten Unfällen ist dies ungleich seltener der Fall.

Wenn wir grad am usrüefe si: Die Strassensanierung der Morillonstrasse zwischen Holzikofenweg und Setfigenstrasse zeigt wieder einmal, wie egal der Stadt die Velofahrenden sind. Wer diesen Schrott abgenommen hat, ist mit Sicherheit noch nie Velo gefahren.

So sieht ein sauber versenkter Kanalisationsdeckel aus (Morillonstrasse zwischen Setftigenstrasse und Ziegler):

Sauber versenkter Deckel

Perfekt – der Deckel ist fast zu 100% auf gleicher Höhe mit dem umgebenden Teerbelag.

So hat man hingegen vor wenigen Wochen die gleiche Strasse etwas weiter unten geflickt: Billiger neuer Teerbelag, schlecht versenkte Deckel.

Schlechter Strassenzustand für Velofahrende (Bern, Juli 2012)

Bei jeder Durchfahrt über den vordersten Deckel schüttelt es einen kräftig durch – tadamm, tadamm. So kamen auch schon Hühnereier im Velokorb zu Bruch. Von anderen Eiern reden wir schon gar nicht. Dummerweise kommen mehrere solcher Löcher mitten auf einer brandneu geteerten Strasse hintereinander.

Ja, ein Luxusproblem vielleicht – aber es zeigt exemplarisch, wie man systematisch *nicht* an Velofahrende denkt im städtischen Alltag. Dabei hat man die grösseren Deckel durchaus sauber hinbekommen, den kleinen vorne – genau in der Velospur – aber überhaupt nicht. Perfektionismus? Doch nicht für dieses Zweiradpack!

Schlechter Strassenzustand für Velofahrende (Bern, Juli 2012)

Ausserdem ist die Tramschienen-Wanne mit dem weichen „Verschluss“ (hier kritisert z.B. im Mai 2008) nach wie vor eine schlechte Lösung. Beispiel Monbijoustrasse, Gegend Kapellenstrasse:

Schlechter Strassenzustand für Velofahrende (Bern, Juli 2012)

Links OK – rechts hingegen eine tiefe Furche….

Schlechter Strassenzustand für Velofahrende (Bern, Juli 2012)

… in die man lieber nicht mit den Velorädern hinein gerät. Beinahe schon eine dritte Tramschiene!

Ganz übel ist die Qualität des Tramwannen-Randes auf dem Bahnhofplatz:

Schlechter Strassenzustand für Velofahrende (Bern, Juli 2012)

Da stehen teils 4cm hohe „Würste“ aus dem umgebenden Asphalt heraus – dieses System „verhebbt“ offenbar nicht. Ich brauche nicht zu betonen, dass dieses Stück genau auf der Veloroute Hirschengraben-Bahnhof liegt.

Aber eben: Bern ist ja rotgrün regiert.
Das wird daher sicher nächste Woche behoben.

Find‘ ich gut. (8 weitere Leute finden diesen Beitrag auch gut.)

Kommentare

Was kosten zwei rotlichter ?

Nichtbeachten eines Lichtsignals (Art. 27 Abs. 1 SVG, Art. 68 und 69 Abs. 3 SSV) ist 60 Franken. Ich habe also 120 statt 180 bezahlt, bar auf die Hand.

Es ist völlig unnötig, dass Velofahrer unerlaubterweise auf Trottoirs fahren, wenn Sie genauso gut die Strasse daneben benutzten könnten.

Wenn ein Velofahrer nicht extrem langsam fährt, ist es völlig unmöglich, rechtzeitig zu sehen, ob ein Fussgänger, an dem ein Velofahrer von hinten vorbei fährt, gerade eine Bewegung zur Seite macht, oder ob gerade ein Fussgänger um eine Ecke biegt oder aus einem Hauseingang kommt. Trottoirs würden nie dafür konzipiert, dass auf ihnen gefahren wird, und wenn es doch gemacht wird, ist das natürlich sehr gefährlich.

Natürlich würde das einigen Auto-Lobbyisten gefallen, aber was soll der Sinn davon sein, wenn Autos die Strasse für sich alleine haben und Fussgänger und Velofahrer sich mit ständigen Fast-Kollisionen (und hin und wieder richtigen) die Trottoirs teilen sollen? Braucht es denn unbedingt noch mehr Platz für Autos auf den Strassen? Wenn der Vorschlag der Freigabe von Trottoirs für Velofahrer ernst gemeint wäre, müsste man sicher einmal alle Fussgänger mit Rückspiegeln ausstatten, damit Sie sehen, ob von hinten gerade ein Velofahrer kommt, der droht, sie über den Haufen zu fahren, und bevor man aus einem Haus auf ein (vielleicht wenig benutztes) Trottoir tritt, müsste man immer gut auf beide Seiten schauen, ob nicht gerade ein Velofahrer kommt.

Die Freigabe der Trottoirs für Velofahrer ginge in die vollkommen falsche Richtung und würde sicher zu stark steigenden Unfallzahlen führen. Velos gehören auf die Strasse, wo Sie auch ihren Platz einnehmen sollen und wo man auch zügig velofahren kann. Es gibt absolut keinen Grund, die Strassen alleine den Autos zu überlassen und dafür ständig gefährliche Situationen auf Trottoirs in Kauf zu nehmen.

Herr Engler, Sie sind einfach etwas überempfindlich (genau so wie leider manche Velofahrer eben übertrieben mühsam auf dem Trottoir fahren) und haben null Sinn für die Förderung umweltfreundlicher und platzsparender Fortbewegungsmittel.

Mit Ihrer schwachen Einstellung retten wir diesen Planeten nie. Offenbar fahren Sie auch nicht Velo und gehen mit Scheuklappen durchs Leben, sonst wüssten Sie, dass die Realität auf dem Trottoir ganz anders aussieht als Ihre Schreckgespinste und dass es auf der Strasse für VelofahrerInnen bisweilen lebensgefährlich werden kann.

Man muss nur ein wenig wollen, dann geht das. Auch Sie werden das eines Tages einsehen und dann auch schaffen, ich bin sicher!

Es geschehen noch Wunder! Die Deckel auf der Morillonstrasse wurden geflickt, auch die „Wurst“ auf dem Bahnfofplatz! Merci.

[…] JacoBlök im Sommer berichtete, wurde bei der Neu-Teerung der Morillonstrasse ziemlich schlufig gearbeitet – Metalldeckel […]

Da bin ich grad gestern drübergestolpert
http://www.derbund.ch/bern/kanton/Die-stillen-Feinde-der-Velofahrer-/story/25171332
Aber leider beschränkt sich dieser Tafelwahn im Bereich der Velofahrenden nicht auf Bern, da kann Zürich durchaus mithalten mit Pfosten mitten auf Velostreifen. Tafeln werden sowieso standardmässig dorthingestellt. Auch in Sachen Nutzung von beräderten Fleischbremsen ist Zürich kein gutes Vorbild und das auch am Ausbauen :-/
Zudem ist Zürich wohl unschlagbar, was konfus machende Velobodenmarkierungen kombiniert mit Tafeln so in die Landschaft pinselt und stellt für Velofahrende. An manchen Orten, gibt es kein legales Durchkommen für Velos, z.B. ohne Abzusteigen und 3 Strassen zu überqueren für simples Linksabbiegen, obwohl es nebenan eine Linksabbiegspur gäbe, die deutlich weniger gefährlicher ist als untenstehendes Beispiel…

Was mich erschreckt sind jedoch die als Todesfallen aufgepinselten Velowege wie hier im Juli 13 dokumentiert
https://www.zueriwieneu.ch/report/1859
Links fahren die Autos an jener Stelle wieder mit 50khm, von hinten schliessen Lastwagen auf und nun soll Velo plötzlich wieder von rechts einspuren, obwohl es keinen Platz für Velo + Auto nebeneinander hat…
Als nicht latent suzidal veranlagte Velofahrerin (die fehlendes Licht nicht durch Telefonieren am Handy kompensiert) fahre ich dort also illegal auf dem Fahrbahn wegen lebensbedrohlicher Velomarkierung!
Ich frage mich, wer diese Art von selektiv postnataler Abtreibung Velofahrender plant und wer so etwas dann auch noch bewilligt!

Ende September 13 wurde an jener Stelle auch promt ein Velofahrer zu Tode gefahren
http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/region/Velofahrer-stirbt-nach-Unfall-mit-Lastwagen/story/28473975
Die Anteilnahme war gross
http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/stadt/Toedlicher-Velounfall-bewegt-Tausende/story/18548487
genauso wie der schriftliche Schlagabtausch in den Kommentaren.

Doch die Lebensgefahr jener Bodenbepinselung wurde nicht entschärft, z.B. durch simple Entfernung des Velostreifens. Das Plansoll an toten Velofahrenden ist anscheinend an jener Stelle noch nicht erfüllt 🙁
http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/region/Toedlicher-Velounfall-Aus-Platzgruenden-kann-kein-Radstreifen-markiert-werden-/story/29016641?dossier_id=607

Zürich hat einen Velo-Masterplan der bis 2025 verwirklicht sein sollte. Da aber auch letztes Jahr noch stumpfsinnige Velobepinselungen auf den Strassen Zürichs begangen wurden, sehe ich ehrlich gesagt etwas Schwarz, denn solange das Bewusstsein des Vorhandenseins von Velofahrenden den autovernarrten Planenden fehlt, hilft auch ein Velo-Masterplan herzlich wenig…

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