30.04.2011

Got it! Aber wo gibts das iPad2 in der Schweiz?

Zugegeben, das ist was für Freaks mit einem GA, Gutscheinen und der Möglichkeit, mobil zu arbeiten. Aber für dieses Gadget, für noch etwas mehr Mobilität und für sowas war ich zu fast allem bereit…

Den Samstag mit dem iPad auf dem Berner Balkon beginnen

Da ich kürzlich etwas in die Reparatur geben musste, hatte ich eine Art „Sorry-Gutschein“ von Interdiscount: 50 Franken Rabatt bei einem Einkauf ab 500 Franken. Was ich normalerweise als unverschämt bezeichnen würde, war für die iPad2-Beschaffung ideal!

Und Interdiscount erwies sich auch sonst als sehr nett, im Gegensatz zu damals.

Ich musste heute nach Brig – und nachdem ich in Bern nie fündig wurde, dachte ich mir, geh doch mal schnell beim Interdiscount gleich am Bahnhof vorbei. Womöglich haben die Walliser ja zufällig iPad2 auf Lager.

Hatten sie nicht – aber die zwei Jungs waren echt spitze: Sie checkten in ihrem Compi für mich die Verfügbarkeit sämtlicher Subtypen in allen Schweizer ID-Filialen.

„Da, in Basel haben sie noch fünf, in Zürich zwei, in Grenchen, Zug und Genf je eins!“ – Na also… arbeiten konnte ich auch im Zug, und GA sei Dank würden auch keinerlei Fahrtkosten anfallen. Die Interdiscountler druckten mir sogar noch die Liste mit der Anzahl verfügbaren Geräte nach Filialen geordnet aus, samt Telefonnummern. Was für ein famoser Service!

Kurz noch in den Märthof nach Basel angerufen: „Machen wir ja sonst nicht, aber wenn sie extra durch die halbe Schweiz fahren… OK, bis 19 Uhr leg ich für Sie ein schwarzes 32GB mit 3G auf die Seite! Kommen Sie gleich zu mir in den 3. Stock.“

Um 15.49 Uhr in Brig den IC bestiegen, um 18.10 Uhr in Basel den guten alten Märtplatz überquert und um 19.01 Uhr samt iPad2 im Rucksack wieder unterwegs nach Bern gewesen.

So macht Gadgetshopping Spass! Und Interdiscount hat bei mir wieder einen Stein im Brett. Die waren extrem flott heute. Wer nett fragt, hat vielleicht ebenso Schwein wie der Blöker am Freitag.

Ich hab's! Das iPad2 wohlbehalten in Blökers Heim angekommen - Interdiscount sei Dank.

Ach ja: Sollte das iPad an euren USB-Ports nicht aufladen (rechts oben erscheint „lädt nicht“), holt euch bei Asus dieses kleine Programm. Dann tut es tipptopp laden. Wie sich das allerdings auf die Akkulaufzeit des Laptops auswirkt, habe ich noch nicht getestet.

Und was ich nun endlich brauche, ist ein iPad-Ständer für „ungewöhnliche Lagen“ wie „im Bett liegen“ oder „mit Kaffee ohne Tisch auf Balkon sitzen“. Mir schwebt so eine Art höhenverstellbarer Mikrofonständer mit gummierten iPad-Griffen vor, dessen Kopf sich frei drehen lässt (sowas wie die Bürotischlampen der 70er und 80er aus Metall mit den Federn drin). Any suggestions? Oder müsste man das erfinden und reich werden damit?

Und sonst: Ein wunderbares, schnelles Teil, das extrem viel kann und supersmooth zu bedienen ist, aber eine echt beschissene Kamera sowie nen unbrauchbaren Lautsprecher hat (was soll’s).

Und als Browser empfiehlt sich „iCab mobile“ – kostet eine Kleinigkeit, ist aber extrem viel praktischer als das olle Safarigschmäus.

Find‘ ich gut. (Eine weitere Person findet diesen Beitrag auch gut.)

Kommentare

Ich verstehe nicht ganz: Du bist für einen Stockcheck nach Brig? Da genügt doch ein Anruf (aus der Berner Bahnhofhalle)?

Nee, ich war sowieso in Brig. DAS hätte ich mir schon nicht angetan, keine Sorge 🙂

Uff! 🙂

(und wer lesen kann, ist nicht schlecht bedient und wer versteht, was er liest, ist klar im Vorteil… )

als idee: es gibt doch diese alten schweren notenpulte…

Zuerst zum Bild: Nächstes Mal Bernerzeitung.ch, bitte. Dort sind die selben Inhalte zu finden, aber der Klick gehört uns. Zudem: Es gibt auch Apps. 😉

Und schliesslich noch: Hast du dich zufälligerweise bereits kundig gemacht, wo man eine ganz einfache, praktische und vor allem nicht allzu teure Hülle fürs iPad 2 findet? Ich suchte eine Neopren-Hülle ohne Reissverschluss, bin aber im Inland noch nicht fündig geworden. (Und die Verkäufer bei Amazon wollen sie mir nicht in die Schweiz schicken…)

Das mit den Apps finde ich ziemlich doof, wenn mans nicht so elegant löst wie die NZZaS imit ihrem ePaper. Websites sollten so programmiert sein, dass sie auf jedem User Agent flott aussehen – sodass es eben keine Apps braucht. Sonst sind wir schnell wieder da, wo wir 1998 wieder waren: „Netspace 4.7 empfohlen“, „Für diese Seite benötigen Sie eine Browser, der Frames beherrscht“, „Optimiert für 800×600″…

Hüllen für Smartphones und Tablets finde ich auch ziemlich überflüssig. Ich will das Gerät ja laufend benützen und nicht immer zuerst auspacken. Der coole magnetische Schutz- und Aufstellschild genügt mir vollkommen, wobei der zu Hause oft auch nur stört.

Notebooks kann man von mir aus für den Transport schützend verpacken; ein iPad hat das imho nicht nötig. Das kann natürlich Gebrauchsspuren geben, aber das Ding ist ja auch ein Arbeitstier, kein Ausstellungsstück.

[…] Leben des Online-Nomaden hat sich seit Ende April verändert: Das Notebook ist kaum mehr je im Rucksack, auch wenns nur 1.3kg wiegt. Tagesschaugucken […]

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