Der kleine PayPal-Button unter der Überschrift “Hesch en Stutz” in der Sidebar ist unauffällig, zu unauffällig wohl: In all den langen, kalten und grauen Monaten schaffte es erwartungsgemäss nie eine Spende auf des armen Bloggers Konto.
Bis gestern: Ich hielt das Mail zunächst für Spam, aber es war tatsächlich so – Ronnie Grob (u.a. medienlese.com) wollte mir eine kleine Freude machen – und zugleich einen Test. Er wird sich dazu sicher bald in einem Kommentar oder Trackback melden.
Was uns beide interessierte: Was sackt PayPal ein? – Nun wissen wirs: Einen saftigen Betrag! Von den 20 Franken, die Ronnie gespendet hatte, kamen nur gerade 18.73 an. Paypal zieht also 1.23 oder rund sechs Prozent ab. Dieser Wucher und dieses Vorgehen werden wohl nur von der Schweizerischen Post getoppt, die nach wie vor in konsumentenunfreundlichster Weise den armen Zahlungsempfängern, die davon oft gar nichts wissen, sämtliche Gebühren aufbürdet.
Natürlich gehen Gebühren in einem gewissen Masse in Ordnung – und im Gegensatz zur Post, wo man als Zahlungsempfänger einfach belastet wird (wenn man keine Kundenbeziehung zur Post hat und sich nicht mit Zahlungen auskennt, sehr fies), weiss man, was einen bei PayPal erwartet. Aber… sechs Prozent?
Nichtsdestrotrotz: Wenn jemand das dringendes Bedürfnis verspürt, mein Hobby mit einem kleinen Weihnachtsgeschenk ein ganz klein wenig einträglich zu machen… der Button prangt zuunterst in der Sidebar.
Oder wie schon Michael Jackson & Co. uns ans Herz legten (Abt. “Die besten Weihnachtssongs“):
We are the ones who make a brighter day
So let’s start giving
Find’ ich gut.