29.12.2017

Vor 30 Jahren: Itingen im Dezember 1987

Wieder einmal habe ich das VHS-Archiv nach Perlen durchwühlt. Dabei fand ich auch Videoaufnahmen vom 21. und 24. Dezember 1987 aus dem Oberbaselbieter Dorf Itingen, in dem ich aufgewachsen bin. Vieles sieht heute noch so aus wie damals, andere Ecken zeigen sich völlig verändert. Frau Schafroth haben wir jedenfalls schon sehr, sehr lange nicht mehr hinter dem Tresen der Metzgerei in der Dorfstrasse gesehen.

Brandneu waren damals zum Beispiel das IKEA-Lager und die Kantonsstrasse nach Lausen (diese war in den 1960ern nach dem Bau der Schnellstrasse, die damals T10 hiess, samt Bahnübergang stillgelegt worden):

Die Originaltonspur ist leider verloren. Die wäre vor allem beim Besuch mit Kumpel Tanner in unserem Schülerzeitungs-Druckkeller interessant gewesen. Oder bei seiner Lektüre der ersten STOP-AIDS-Kampagnenprospekte (uns als damals 15-jährige Pubertierende faszinierte wohl vor allem das Gummi-O).

Vermutlich habe ich die ungeschnittenen Originale samt Ton noch irgendwo, aber bis ich die gefunden habe…

Am Radio liefen vor in diesen Tagen 30 Jahren z.B. „Wonderful Life“ von Black, „Turn Back the Clock“ von Johnny Hates Jazz – und kurz zuvor waren legendäre LPs wie Suzanne Vegas „Solitude Standing“, U2s „Joshua Tree“ oder „Bad“ von Michael Jackson erschienen. Auch Rick Astley begann anno dazumal seine stockaitkenwatermanisierte Karriere mit „Never Gonna Give You Up“, und T’Pau betörten uns Teenies mit „China In Your Hand“. George Michaels „Father Figure“ wurde wenig später zu unserem Skilager-Hit. Und hey: Fleetwood Macs „Little Lies“ back to back mit dem ganz neuen Sound von MARSS („Pump up The Volume“) in den Charts!

Zum ersten Mal konnte ich in meinem Kinderzimmer ab Weihnachten 1987 selbst CDs hören: Ich bekam den zu meiner kleinen Anlage (am Schluss des Videos sichtbar) passenden CD-Player CDP-17F geschenkt:

Wenn wir gerade so schön nostalgisch sind: Hier noch ein paar Dias aus Itingen, die wenige Monate zuvor entstanden sind (ca. September 1987):

Zum Glück war ich damals so ein Nerd und zog alle paar Wochen mit der Videokamera oder der Minolta durchs Dorf.

Find‘ ich gut. (7 weitere Leute finden diesen Beitrag auch gut.)

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