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	<title>JacoBlök</title>
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		<title>Irrer Sicherheitswahn: Netz am Schönausteg?</title>
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		<pubDate>Wed, 08 May 2013 12:33:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Blöker (Andi Jacomet)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bern]]></category>
		<category><![CDATA[Das Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Konsum]]></category>

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		<description><![CDATA[Jetzt sind sie in ihrem irren Sicherheitswahn völlig schwachsinnig geworden: Einige Exponenten der Stadtverwaltung überlegen sich allen Ernstes, auf dem Schönausteg einen Zaun oder ein Netz gegen das traditionelle sommerliche In-die-Aare-Springen zu bauen. Ich starte hiermit gerne einen Aufruf zu zivilem Ungehorsam: Wird dieses wunderbare Sommervergnügen von einem Netz oder ähnlichem Mist gestört, organisiere ich [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt sind sie in ihrem irren Sicherheitswahn völlig schwachsinnig geworden: Einige Exponenten der Stadtverwaltung überlegen sich allen Ernstes, <a target="_blank" href="http://www.derbund.ch/bern/stadt/Bekommt-der-Schoenausteg--ein-Netz/story/13207937" >auf dem Schönausteg einen Zaun oder ein Netz</a> gegen das traditionelle sommerliche In-die-Aare-Springen zu bauen.</p>
<p>Ich starte hiermit gerne einen Aufruf zu zivilem Ungehorsam: Wird dieses wunderbare Sommervergnügen von einem Netz oder ähnlichem Mist gestört, organisiere ich gerne nächtliche Baubrigaden, die ein wenig an den Hindernissen, sagen wir mal, ritzen gehen. Mail genügt.</p>
<p>Für einmal gefallen mir die LeserInnen-Kommentare auf der &#8220;Bund&#8221;-Website: </p>
<blockquote><p>Alle sollten aber etwas Rücksicht auf die andern nehmen. Blick aufs Wasser nach oben und unten vor dem Sprung reduziert die Unfallgefahr. (&#8230;) Die letzten 50 Jahre ging es ohne Netz &#8211; und nun plötzlich nicht mehr? Das ist doch lächerlich. (&#8230;) Ein dummer Einzelfall aktiviert bei der Behörde einen &#8220;Sicherheits&#8221;leerlauf nach amerikanischem Vorbild. Nein danke!</p></blockquote>
<p>Den Schönaustegsprung mache ich auch nach 20 Jahren Bern nach wie vor fast bei jedem Marzilischwumm &#8211; er war im Sommer 1994 ein Art Berner Initiationsritual für mich. </p>
<p>Selbstredend schaue ich lieber drei- als nur zweimal, ob ich springen kann. Selbst bei einer überfüllten Aare ist das (auch marziliseitig) überhaupt kein Problem &#8211; der GMV sagt mir allerdings auch, dass ich es am Sonntagnachmittag bei 32 Grad Luft und 22 Grad Wasser lieber sein lasse, da es zu heikel ist.</p>
<p><img src="http://blog.jacomet.ch/wp-content/uploads/2013/20110530-schoenausteg-01.jpg" alt="Kurz vor dem Sprung vom Schönausteg, Sommer 2011" title="Kurz vor dem Sprung vom Schönausteg, Sommer 2011"/> </p>
<p>Und wenn ich vom Eihholz her runter schwimme, bin ich halt am Steg auch aufmerksamer als auf dem Rest der Strecke und schaue, was die da oben machen. Augenkontakt hilft, im Zweifelsfall kann man ja auch mal &#8220;Aaaachtung&#8221; rufen, bevor man die Stelle passiert.</p>
<p>Mich widert diese Attitüde sowas von an: <a href="http://blog.jacomet.ch/?p=5484 " >Schon beim Bärenpark</a> setzte man lieber auf Holzhammermethoden statt Selbstverantwortung. Gesucht sind nun StadtpolitikerInnen, die ein deutliches Zeichen gegen diese birnenweichen Auswüchse irgendwelcher Sesselfurzer setzen.</p>
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		<title>Die JacoBlök-Extension auf Twitter</title>
		<link>http://blog.jacomet.ch/?p=9014</link>
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		<pubDate>Tue, 26 Mar 2013 09:12:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Blöker (Andi Jacomet)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Netzleben]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin etwas Schizophren: Ich nerve mich über Leute, die mehrmals am Tag irgend einen Gedanken twittern, weil sie mir die Timeline mit Belanglosigkeiten verstopfen. Zugleich verspüre ich selbst manchmal das Bedürfnis, etwas gleich herauszuposaunen, das mir unmittelbar über den Weg läuft. Darum ergänze ich meinen privaten Twitteraccount @AndiJacomet seit einigen Wochen mit @JacoBloek. Wer [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://twitter.com/JacoBloek"  target="_blank"><img class="alignright" alt="" src="http://blog.jacomet.ch/wp-content/uploads/twitter.png" border="0" /></a>Ich bin etwas Schizophren: Ich nerve mich über Leute, die mehrmals am Tag irgend einen Gedanken twittern, weil sie mir die Timeline mit Belanglosigkeiten verstopfen. Zugleich verspüre ich selbst manchmal das Bedürfnis, etwas gleich herauszuposaunen, das mir unmittelbar über den Weg läuft. Darum ergänze ich meinen privaten Twitteraccount <a target="_blank" href="https://twitter.com/AndiJacomet" >@AndiJacomet</a> seit einigen Wochen mit <a target="_blank" href="https://twitter.com/JacoBloek" >@JacoBloek</a>.</p>
<p>Wer lieber etwas mehr Stoff von mir liest &#8211; und insbesondere gern mehr Bilder sieht &#8211; ist bei <a target="_blank" href="https://twitter.com/JacoBloek" >@JacoBloek</a> genau richtig.</p>
<p>Ich weiss selbst noch nicht so recht, wie das weitergeht: Ist es kompletter Unsinn, einen Schwall-Twitter-Account zu führen und einen moderaten? Müsste man nicht sagen &#8220;ein Feed, basta, und wem das zuviel ist, soll einfach nicht followen&#8221;? Keine Ahnung. Mal schauen, wo das hinführt. Da mich aber Merfach- und Crossposts tendenziell nerven, könnte das ein guter Weg sein.</p>
<p>Lange wusste ich eh nicht so recht, was ich mit Twitter überhaupt anfangen soll, und war eher Beobachter als Zwitscherer. 140 Zeichen sind mir als Langfäderich eigentlich eh zu kurz. Hashtags und die kryptischen Abkürzungen gingen mir tendenziell auf den Keks.</p>
<p>Aber ich bin wohl eher ein Konservativer als ein Öali édopta: Facebook-Einladungen verweigerte ich jahrelang ebenso schnöde wie Smartphones. Heute gilt <a href="http://blog.jacomet.ch/?p=6960" >mein Nokia6233-Post</a> als vermutlich am schnellsten über den Haufen geworfener Gedanke meines Technologielebens.</p>
<p>Mein Blog und das digitale Leben generell haben sich in den bald acht Jahren seines Bestehens eher in eine Richtung entwickelt, wo die klassischen Blogthemen vom Anfang (etwas Lustiges gesehen und am Abend schnell drüber schreiben) auf Social Media Sites wie Twitter &#8220;instantly&#8221; stattfinden, mobile Kommunikation sei Dank. Der Blog ist eher Ort der Vertiefung geworden (Ausnahmen bestätigen die Regel). Die Kadenz der Publikation hat abgenommen.</p>
<p>Man kommt sich zwar schröcklich kindisch vor dabei, aber manchmal will man wirklich nur die Schneewolke über Bern, die aussieht wie der grosse Stadtbrand, schnell der Welt zeigen. Oder die ersten Krokus im Garten. Den Vertipper in der Werbung, das Deppenapostroph Nummer 33421 am Laden.</p>
<p>Dafür ist der schöne, gepflegte Blog inzwischen irgendwie zu schade, die Zeiten ändern sich. Aber die alte Tradition von &#8220;Sehen-Nerven-Schreiben&#8221; oder &#8220;Sehen-Frohlocken-Teilen&#8221; möchte ich vermehrt wieder aufleben lassen. Am unmittelbarsten und schnellsten geht das heute via Twitter, ohne den Blog durch Kurzfutter zu verunstalten. <a target="_blank" href="https://twitter.com/JacoBloek" >@JacoBloek</a> ist der Ort für &#8220;Quick and Dirty&#8221; &#8211; auch ohne einen Gedanken hundertmal zu wälzen und abzuwägen.</p>
<p>Also: Das feine Gipfeli vom Gnädinger, der Sonnentag auf der Piste, das antike Nachttischlämpli auf der Bäregghöchi &#8211; findet ab sofort auch (oder exklusiv) auf Twitter statt.</p>
<p>Noch kein Twitteraccount? Ist schnell eingerichtet und kein Mensch zwingt einen, selbst Tweets zu senden. Man kann auch einfach nur lesen. Sogar ohne irgend eine Registrierung. Also hopp.</p>
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		<title>Vintage-Skifahren, Teil 23: Vallée de Joux</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Mar 2013 16:55:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Blöker (Andi Jacomet)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Nette Orte]]></category>
		<category><![CDATA[Nostalgie]]></category>
		<category><![CDATA[Skifahren]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Restposten aus dem letzten Winter als vermutlicher Schlusspunkt der Serie &#8220;Vintage-Skifahren&#8221; für diese Saison &#8211; auch wenn der Winter vielerorts noch bis Anfang Mai dauern wird: die kleinen, feinen Gebiete machen in der Regel spätestens am Ostermontag zu oder haben nach einem ausgezeichneten Flachland-Winter schon vor geraumer Zeit die Bügel vom Seil genommen. Im [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Restposten aus dem letzten Winter als vermutlicher Schlusspunkt der Serie &#8220;Vintage-Skifahren&#8221; für diese Saison &#8211; auch wenn der Winter vielerorts noch bis Anfang Mai dauern wird: die kleinen, feinen Gebiete machen in der Regel spätestens am Ostermontag zu oder haben nach einem ausgezeichneten Flachland-Winter schon vor geraumer Zeit die Bügel vom Seil genommen.</p>
<p>Im Januar 2012 ging das Blog-Porträt des (oder &#8220;der&#8221;?) Vallée de Joux vergessen. Hier kann man in kalten Wintern nicht nur auf dem gefrorenen See spazieren, sondern auch skifahren &#8211; und das gleich in vier Teilgebieten. </p>
<p>Lifthistorisch am faszinierendsten ist sicher der alte, lange Poma-Tellerlift gleich am Beginn des Sees (aus der Deutschschweiz kommend): Von L&#8217;Abbaye führt der 1963 gebaute &#8220;téléski du lac de Joux&#8221; hoch auf den Bergrücken zwischen dem Joux-Tal und dem Genferseebecken. Praktisch: Er beginnt gleich bei der Hauptstrasse, direkt neben dem Parkplatz, nur durch ein Hotel vom Seeufer getrennt.</p>
<p><a href="www.jacomet.ch/themen/skilift/album/thumbnails.php?album=278"><img src="http://blog.jacomet.ch/wp-content/uploads/2012/20120118-ski-joux-vaulion-030.jpg" target="_blank"  alt="Skifahren im Vallée de Joux, Januar 2012 - klicken für mehr Fotos" title="Skifahren im Vallée de Joux, Januar 2012 - klicken für mehr Fotos"/></a> </p>
<p><a href="www.jacomet.ch/themen/skilift/album/thumbnails.php?album=278"><img src="http://blog.jacomet.ch/wp-content/uploads/2012/20120118-ski-joux-vaulion-020.jpg" target="_blank"  alt="Skifahren im Vallée de Joux, Januar 2012 - klicken für mehr Fotos" title="Skifahren im Vallée de Joux, Januar 2012 - klicken für mehr Fotos"/></a></p>
<p>Nach einem kurzen, flachen Start geht&#8217;s gleich tüchtig-eisig steil hoch und danach scharf rechts um die Kurve:</p>
<p><a href="www.jacomet.ch/themen/skilift/album/thumbnails.php?album=278"><img src="http://blog.jacomet.ch/wp-content/uploads/2012/20120118-ski-joux-vaulion-037.jpg" target="_blank"  alt="Skifahren im Vallée de Joux, Januar 2012" title="Skifahren im Vallée de Joux, Januar 2012 - klicken für mehr Fotos"/></a></p>
<p><a href="www.jacomet.ch/themen/skilift/album/thumbnails.php?album=278"><img src="http://blog.jacomet.ch/wp-content/uploads/2012/20120118-ski-joux-vaulion-040.jpg" target="_blank"  alt="Skifahren im Vallée de Joux, Januar 2012" title="Skifahren im Vallée de Joux, Januar 2012 - klicken für mehr Fotos"/></a></p>
<p>Die rupfend-metallisch-kunststoff-schleif-reibigen Geräusche, die das wie immer an Tinguely-Kunstwerke erinnernde wilde Lifttier von sich gibt, lassen einen daran zweifeln, ob das System von Jean Pomagalski wirklich das gelbe vom Ei sei. Aber es ist natürlich so: Diese Dinger sind kaum kaputt zu kriegen und bestechen durch ihre Einfachheit.</p>
<p>Nach 1300m Fahrt durch Waldschneisen, an Wiesen und den klassischen Jura-Kalkstein-Mäuerchen vorbei&#8230;</p>
<p><img src="http://blog.jacomet.ch/wp-content/uploads/2012/20120118-ski-joux-vaulion-098.jpg" alt="Skifahren im Vallée de Joux, Januar 2012" title="Skifahren im Vallée de Joux, Januar 2012"/></p>
<p>&#8230; öffnet sich der Blick auf den See und die beiden anderen Lifte &#8220;Le Communal&#8221; und &#8220;Le Sapelet&#8221;, die an unserem Besuchstag im Januar 2012 leider geschlossen waren. Beides sind Poma-Prototypen, <a target="_blank" href="http://www.sommerschi.com/forum/reportagen-f8/06-02-2010-20-02-2010-tour-durch-sibirien-der-schw-t2203-s15.html" >wie hier beibildert und detailliert nachzulesen ist</a>.</p>
<p><a href="www.jacomet.ch/themen/skilift/album/thumbnails.php?album=278"><img src="http://blog.jacomet.ch/wp-content/uploads/2012/20120118-ski-joux-vaulion-133.jpg" target="_blank"  alt="Skifahren im Vallée de Joux, Januar 2012" title="Skifahren im Vallée de Joux, Januar 2012"/></a></p>
<p><img src="http://blog.jacomet.ch/wp-content/uploads/2012/20120118-ski-joux-vaulion-077.jpg" alt="Skifahren im Vallée de Joux, Januar 2012" title="Skifahren im Vallée de Joux, Januar 2012"/></p>
<p>Die Abfahrten sind Genussskifahren pur: Über die flachere Hochebene und dann durch Waldschneisen gehts wieder runter zum grössten Jurasee.</p>
<p><img src="http://blog.jacomet.ch/wp-content/uploads/2012/20120118-ski-joux-vaulion-034.jpg" alt="Skifahren im Vallée de Joux, Januar 2012" title="Skifahren im Vallée de Joux, Januar 2012"/></p>
<p>Fazit: Ein alter, langer Lift mit schöner Geräuschkulisse &#8211; allerbestes Poma-Feeling in idyllischem Setting samt Seeblick.</p>
<p>Die drei Skigebiete im Tal sind nicht miteinander verbunden. Nach einer zehnminütigen Autofahrt Richtung Südwesten kommt man nach L&#8217;Orient &#8211; da wir damals keine Zeit für vier Teilgebiete an einem Tag hatten, liessen wir diesen Hang aus. Sehenswert wäre der Poma-Schlepper von 1962, dessen gesamte Tragkonstruktion aus der rotierenden Welle besteht. Andere Liftfreunde haben diese Anlage zum Glück <a target="_blank" href="http://www.sommerschi.com/forum/reportagen-f8/06-02-2010-20-02-2010-tour-durch-sibirien-der-schw-t2203-s15.html" >bestens dokumentiert</a>. </p>
<p>Das letzte Skigebiet schliesslich liegt in Le Brassus. Seit 1960 surrt hier ein kurzer Pomalift seine Runden, 1965 kam ein Bügellift hinzu. Auch diese domaine skiable liegt zwischen rund 1000 und 1400m. Der Poma-Lift ist der älteste im Tal &#8211; ob er deswegen auch der langsamte ist, konnten wir nicht in Erfahrung bringen.</p>
<p><a href="www.jacomet.ch/themen/skilift/album/thumbnails.php?album=278"><img src="http://blog.jacomet.ch/wp-content/uploads/2012/20120118-ski-joux-vaulion-175.jpg" target="_blank"  alt="Skifahren im Vallée de Joux, Januar 2012" title="Skifahren im Vallée de Joux, Januar 2012"/></a></p>
<p><img src="http://blog.jacomet.ch/wp-content/uploads/2012/20120118-ski-joux-vaulion-179.jpg" alt="Skifahren im Vallée de Joux, Januar 2012" title="Skifahren im Vallée de Joux, Januar 2012"/></p>
<p><img src="http://blog.jacomet.ch/wp-content/uploads/2012/20120118-ski-joux-vaulion-151.jpg" alt="Skifahren im Vallée de Joux, Januar 2012" title="Skifahren im Vallée de Joux, Januar 2012"/></p>
<p>Hier gefielen und primär die schönen Pisten am Bügellift der Firma Leitner Sion (Jahrgang 1989, ersetzte einen WBB-Bügler); die coolen Waldabfahrten sind die steilsten der Gegend (siehe Video).</p>
<p><a href="www.jacomet.ch/themen/skilift/album/thumbnails.php?album=278"><img src="http://blog.jacomet.ch/wp-content/uploads/2012/20120118-ski-joux-vaulion-201.jpg" target="_blank"  alt="Skifahren im Vallée de Joux, Januar 2012" title="Skifahren im Vallée de Joux, Januar 2012"/></a></p>
<p><img src="http://blog.jacomet.ch/wp-content/uploads/2012/20120118-ski-joux-vaulion-211.jpg" alt="Skifahren im Vallée de Joux, Januar 2012" title="Skifahren im Vallée de Joux, Januar 2012"/></p>
<p>Wer es wirklich ruppig und steil mag, ist am vierten Gebiet der Gegend (es existieren übrigens sinnvollerweise sogar günstige Tagesskipässe, die in allen vier Teilen gültig sind) gut aufgehoben. </p>
<p>Streng genommen gehört der Montaz-Mautino-Tellerlift an der Dent de Vaulion geographisch nicht mehr zum Joux-Tal, er ist aber nur eine halbe Autostunde von Le Brassus entfernt und bietet für den Ski-, Landschafts- und Liftfreund mit Abstand das meiste: Einen antiken Lift mit wildestem Ritt, steile Pisten, enge Waldabfahrten und eine atemberaubende Rundsicht auf den See, die gesamte Alpenkette und den Jura. </p>
<p><a href="www.jacomet.ch/themen/skilift/album/thumbnails.php?album=278"><img src="http://blog.jacomet.ch/wp-content/uploads/2012/20120118-ski-joux-vaulion-245.jpg" target="_blank"  alt="Skifahren im Vallée de Joux, Januar 2012" title="Skifahren im Vallée de Joux, Januar 2012"/></a></p>
<p><img src="http://blog.jacomet.ch/wp-content/uploads/2012/20120118-ski-joux-vaulion-255.jpg" alt="Skifahren im Vallée de Joux, Januar 2012" title="Skifahren im Vallée de Joux, Januar 2012"/></p>
<p>Dieses Teilgebiet haben wir daher <a href="http://blog.jacomet.ch/?p=7882" >schon letztes Jahr separat inklusive Video gewürdigt</a>. Damit bleibt noch das Video aus L&#8217;Abbaye und Le Brassus &#8211; zusammen mit der Hoffnung, dass der Winter 2013/14 ebenso Vintage-skifahrig wird wie der zu Ende gehende.</p>
<table border="0" width="480">
<tbody>
<tr valign="top">
<td width="380"><object width="370" height="208"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/6szY-s8SZwA?hl=de_DE&amp;version=3"/><param name="allowFullScreen" value="true"/><param name="allowscriptaccess" value="always"/><embed src="http://www.youtube.com/v/6szY-s8SZwA?hl=de_DE&amp;version=3" type="application/x-shockwave-flash" width="370" height="208" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"/></object></td>
<td width="100">Video der Skigebiete L&#8217;Orient und Le Brassus (18. Januar 2012). <a href="http://www.jacomet.ch/themen/skilift/album/thumbnails.php?album=278"  target="_blank">Mehr Bilder hier</a>.</td>
</tr>
<tr height="10">
<td></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Die bisherigen Teile dieser Serie: <a href="http://blog.jacomet.ch/?p=2055" rel="nofollow" >Eggiwil</a> / <a href="http://blog.jacomet.ch/?p=2076" rel="nofollow" >Marbach und Bumbach</a> / <a href="http://blog.jacomet.ch/?p=2097" rel="nofollow" >Les Breuleux und Tramelan</a> / <a href="http://blog.jacomet.ch/?p=2206" rel="nofollow" >Nachtskifahren Linden</a> / <a href="http://blog.jacomet.ch/?p=2251" rel="nofollow" >Selital (Gantrisch)</a> / <a href="http://blog.jacomet.ch/?p=2263" rel="nofollow" >Hohe Winde</a> / <a href="http://blog.jacomet.ch/?p=2146" rel="nofollow" >Grandval</a> / <a href="http://blog.jacomet.ch/?p=2254" rel="nofollow" >Engstligenalp</a> / <a href="http://blog.jacomet.ch/?p=4393" rel="nofollow" >Langenbruck</a> / <a href="http://blog.jacomet.ch/?p=4419" rel="nofollow" >Prés-d&#8217;Orvin</a> / <a href="http://blog.jacomet.ch/?p=4562" rel="nofollow" >Faltschen</a> / <a href="http://blog.jacomet.ch/?p=4569" rel="nofollow" >Aeschiallmend</a> / <a href="http://blog.jacomet.ch/?p=4610" rel="nofollow" >Gantrisch-Gurnigel</a> / <a href="http://blog.jacomet.ch/?p=4583" rel="nofollow" >Les Bugnenets-Savagnières</a> / <a href="http://blog.jacomet.ch/?p=4581" rel="nofollow" >La Corbatière</a> / <a href="http://blog.jacomet.ch/?p=7844" rel="nofollow" >Rüschegg-Eywald</a> / <a href="http://blog.jacomet.ch/?p=7882" rel="nofollow" >Dent de Vaulion</a> / <a href="http://blog.jacomet.ch/?p=7899" rel="nofollow" >L&#8217;Audibergue (F)</a> / <a href="http://blog.jacomet.ch/?p=7941" >Gréolières-les-neiges (F)</a> / <a href="http://blog.jacomet.ch/?p=9287" >La Berra</a> / <a href="http://blog.jacomet.ch/?p=9299" >Habkern</a> / <a href="http://blog.jacomet.ch/?p=9347" >Heiligkreuz</a></p>
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		<title>Der grosse Stadtbrand</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Mar 2013 17:39:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Blöker (Andi Jacomet)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bern]]></category>
		<category><![CDATA[Das Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Skurriles]]></category>

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		<description><![CDATA[Was so eine kleine Schneeschauerzelle alles bewirken kann &#8211; diese Bildserie entstand soeben in Bern innert 30 Minuten.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Was so eine kleine Schneeschauerzelle alles bewirken kann &#8211; diese Bildserie entstand soeben in Bern innert 30 Minuten.</p>
<p><a href="http://blog.jacomet.ch/wp-content/20130314-184132.jpg" ><img src="http://blog.jacomet.ch/wp-content/20130314-184132.jpg" alt="20130314-184132.jpg" class="alignnone size-full" /></a></p>
<p><a href="http://blog.jacomet.ch/wp-content/20130314-184144.jpg" ><img src="http://blog.jacomet.ch/wp-content/20130314-184144.jpg" alt="20130314-184144.jpg" class="alignnone size-full" /></a></p>
<p><a href="http://blog.jacomet.ch/wp-content/20130314-184156.jpg" ><img src="http://blog.jacomet.ch/wp-content/20130314-184156.jpg" alt="20130314-184156.jpg" class="alignnone size-full" /></a></p>
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		<title>Vintage-Skifahren, Teil 22: Heiligkreuz-First im Entlebuch</title>
		<link>http://blog.jacomet.ch/?p=9347</link>
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		<pubDate>Mon, 11 Mar 2013 15:49:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Blöker (Andi Jacomet)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Nette Orte]]></category>
		<category><![CDATA[Nostalgie]]></category>
		<category><![CDATA[Skifahren]]></category>

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		<description><![CDATA[Die hierzulande einst verbreiteten Bügelskilifte der Firma Oehler in Aarau mit ihren filigranen T-Masten sind selten geworden: Im Freiburgischen La Chia fährt noch einer, in Hemberg in der Ostschweiz steht noch einer (mit Betonung auf &#8220;steht&#8221; leider), in La Cierne bei Châtel-St-Denis &#8211; und der eine der beiden Oehler in Bennau SZ hat es gar [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die hierzulande einst verbreiteten Bügelskilifte <a href="http://blog.jacomet.ch/?p=2876" >der Firma Oehler in Aarau</a> mit ihren filigranen T-Masten sind selten geworden: Im <a target="_blank" href="http://www.alpinforum.com/forum/viewtopic.php?f=53&#038;t=46735" >Freiburgischen La Chia</a> fährt noch einer, in Hemberg in der Ostschweiz steht noch einer (<a target="_blank" href="http://www.alpinforum.com/forum/viewtopic.php?f=32&#038;t=45494" >mit Betonung auf &#8220;steht&#8221; leider</a>), in <a target="_blank" href="http://www.alpinforum.com/forum/viewtopic.php?f=32&#038;t=13836&#038;p=4696459#p4696459" >La Cierne</a> bei Châtel-St-Denis &#8211; und der eine der beiden Oehler in Bennau SZ <a target="_blank" href="http://www.seilbahninventar.ch/objekt.php?objid=42041&#038;lang=de" >hat es gar ins Inventar erhaltenswerten Anlagen geschafft</a>.</p>
<p>Auch wenn der <a target="_blank" href="http://www.maedern.ch" >Bennauer Lift</a> wohl der am nächsten am Originalzustand erhaltene ist, so halte ich den Skilift Heiligkreuz-First in Hasle LU für den schönsten &#8211; wegen seiner Geschichte und seiner Steilheit. </p>
<p><img src="http://blog.jacomet.ch/wp-content/uploads/2013/20130309-heiligkreuz-2725.jpg" alt="Skilift Heiligkreuz, 9. März 2013" title="Skilift Heiligkreuz, 9. März 2013"/> </p>
<p>Es ist eigentlich ein kleines Wunder, dass der Oehler-Lift im Entlebuch noch läuft: Vor 13 Jahren geriet die Betreibergesellschaft in Nachlassstundung. Seither wird die Anlage mittwochs und am Wochenende (während Schulferien täglich) weiter betrieben. </p>
<p><img src="http://blog.jacomet.ch/wp-content/uploads/2013/20130309-heiligkreuz-1007994.jpg" alt="Skilift Heiligkreuz, 9. März 2013" title="Skilift Heiligkreuz, 9. März 2013"/> </p>
<p>Dabei hatte alles so gut angefangen: Heiligkreuz-First gehörte zu den ersten Skigebieten des Landes. Bereits ab 1938 zog eine sogenannte Funi-Schlitten-Anlage Skifahrerinnen und Skifahrer von 1200 auf 1500 Meter. Diese Idee hatte man im Rahmen einer kleinen Industriespionage in der Ostschweiz geklaut.</p>
<p><a target="_blank" href="http://www.jwalker.ch/funi-annen/annen-val.html" >Auf der Website des leider verstorbenen Toggenburgers Jörg Walker</a>, einem der grossen Funi-Spezialisten der Schweiz, ist nachzulesen: </p>
<blockquote><p>François Meienberg schrieb über diese Funi: &#8220;In Heiligkreuz im Entlebuch setzte Franz Röösli 1938 die erste Bahn für Skifahrer der Innerschweiz in Betrieb. Die einfache Anlage, ein Hornschlitten, der von einem Zugseil den Hang hochgezogen und an der Bergstation First von den Gästen gewendet werden musste, hatte Erfolg. Zumindest bei den Skifahrern. Weniger bei den Behörden aus Bern, welche die Konzession verweigerten. Franz Röösli machte sich deshalb mit Freunden im Frühjahr 1938 auf die Suche nach bereits bewilligten Anlagen. Im Toggenburg kopierten sie, in einer Form der Werkspionage, den Funi-Schlitten von Wildhaus und bauten die Anlage in Heiligkreuz/LU nach. </p>
<p><img src="http://blog.jacomet.ch/wp-content/uploads/2013/20130311-heiligkreuz-funi.jpg" alt="Funischlitten, Heiligkreuz (Quelle: jwalker.ch)" title="Funischlitten, Heiligkreuz (Quelle: jwalker.ch)"/> </p>
<p>«Hänsel» und «Gretel» hießen die beiden Schlitten für je 21 Personen, welche die Skifahrer nun mühelos von Heiligkreuz (1127 m) auf die Firsthöhe (1430 m) brachten. Im oberen Teil betrug die Steigung immerhin 72 Prozent.&#8221; Der Erfolg war gross, sogar aus Bern und Luzern kamen die Skisportler mit speziellen Sportzügen nach Schüpfheim und ließen sich mit den Schlitten von Heiligkreuz zum First hinauffahren.</p></blockquote>
<p>Schon 1946 wurde die Schlittenanlage durch einen Oehler-Gurtenskilift nach dem System Hefti ersetzt, der &#8211; je nach Quelle &#8211; anno 1968 oder 1970 dem heutigen Bügellift wich. In der Literatur ist stets von 1968 die Rede, bei Jörg Walker von 1970 . </p>
<p>Anhand der samstags entdeckten Tagebuchnotizen an der Wand des Bergstations-Wärterhäuschens scheint sogar 1971 möglich zu sein. Das Liftteam hat es sich zur Tradition gemacht, mit Bleistift persönliche Notizen zur Lage am Berg an die Holzwände zu kritzeln. Und für den 15. Dezember 1971 steht deutlich:</p>
<p><img src="http://blog.jacomet.ch/wp-content/uploads/2013/20130309-heiligkreuz-2668.jpg" alt="Skilift Heiligkreuz, 9. März 2013" title="Skilift Heiligkreuz, 9. März 2013"/> </p>
<p>Mit dem &#8220;neuen Skilift&#8221; ist allerdings vermutlich der inzwischen stillgelegte WSO-Kurzlift &#8220;First Süd&#8221; beim Berghaus gemeint&#8230;</p>
<p><img src="http://blog.jacomet.ch/wp-content/uploads/2013/20130309-heiligkreuz-1007982.jpg" alt="Skilift Heiligkreuz, 9. März 2013" title="Skilift Heiligkreuz, 9. März 2013"/> </p>
<p>&#8230; der laut den meisten Quellen 1971 eröffnet wurde. Hier sind noch ein paar Recherchen nötig &#8211; die Liftmänner haben uns eingeladen, im Sommer ihre Fotoalben zu durchforsten. </p>
<p>Einige der Originalgurten aus Holz und Leder sind übrigens noch im Berghaus First zu besichtigen &#8211; ebenso das Metallteil, an das die Gurten zur Talfahrt gehängt wurden:</p>
<p><img src="http://blog.jacomet.ch/wp-content/uploads/2013/20130309-heiligkreuz-2702.jpg" alt="Oehler-Gurtenlift-Teile, 9. März 2013" title="Oehler-Gurtenlift-Teile, 9. März 2013"/> </p>
<p>Am Schliessbügel des Gurtes ist der Hersteller &#8220;Firmann Bulle&#8221; zu erkennen &#8211; ein mir bislang unbekanntes Detail aus der Geschichte der Gurtenlifte:</p>
<p><img src="http://blog.jacomet.ch/wp-content/uploads/2013/20130309-heiligkreuz-2650.jpg" alt="Hersteller des Gurtes am Oehler-Lift: Firmann Bulle" title="Hersteller des Gurtes am Oehler-Lift: Firmann Bulle"/> </p>
<p>Die &#8220;Ateliers Firmann&#8221; gibt es laut Web-Einträgen heute noch (u.a. stellt oder stellte sie auch Kuhglocken her).</p>
<p>Im Prinzip spielte sich hier im Luzernischen also eine ähnliche Geschichte ab wie beim &#8220;Heimspiel&#8221; von Beda Hefti in <a href="http://blog.jacomet.ch/?p=9287" >La Berra (FR)</a>: pioniermässig früh in den Skisport einsteigen, dem Gurtenlift einen Bügellift folgen lassen, um dann später das dicke Geschäft den &#8220;Industrieskigebieten&#8221; in den Alpen überlassen zu müssen.</p>
<p>Heute kümmert sich ein engagiertes Team um die Anlage, sogar der wohl über dem Pensionsalter stehende Sohn des Skigebiets-Gründers reicht mit einer Zigi im Mund lässig die Habegger-Bügel. </p>
<p>Alle Anwesenden erzählten am letzten Samstag gerne aus vergangenen Zeiten und fachsimpelten mit den angereisten begeisterten Liftnostalgikern über robuste Lifttechnik von früher und Hydropümpli (das Aufsteck-Teil auf den Bügel-Einzugsapparaten, das die Verzögerung bei der Anfahrt bewirkt). Passt eine BSG77-Pumpe von Borer auf einen Habegger HA75? &#8211; In Grindelwald funktioniert das jedenfalls, wie wir bei einem von Hanspeter bei der Bergstation offerierten Kaffischnaps erörterten. </p>
<p><img src="http://blog.jacomet.ch/wp-content/uploads/2013/20130309-heiligkreuz-2795.jpg" alt="Skilift Heiligkreuz, 9. März 2013" title="Skilift Heiligkreuz, 9. März 2013"/> </p>
<p><img src="http://blog.jacomet.ch/wp-content/uploads/2013/20130309-heiligkreuz-1008020.jpg" alt="Skilift Heiligkreuz, 9. März 2013" title="Skilift Heiligkreuz, 9. März 2013"/> </p>
<p><img src="http://blog.jacomet.ch/wp-content/uploads/2013/20130309-heiligkreuz-1008043.jpg" alt="Skilift Heiligkreuz, 9. März 2013" title="Skilift Heiligkreuz, 9. März 2013"/> </p>
<p>Mehr Bilder dieses Liftnostalgie-Highlights gibt es übrigens <a href="http://www.jacomet.ch/themen/skilift/album/thumbnails.php?album=307"  target="_blank">auf skiliftfotos.ch</a>.</p>
<p>Der Oehler-Lift befindet sich dank der guten Pflege in einem tadellosen Zustand. Die Töne, welche die Rollenbaterien bei der Gehänge-Überfahrt von sich geben, lassen das Herz jedes Seilbahnfreundes höher schlagen. Kein Wunder, dass der Lift bei uns ein kleines Mekka darstellt: Bereits vor uns hier waren unsere Kollegen Michael und Dani, die eifrig Berichte (<a target="_blank" href="http://www.stahlseil.ch/gallery/main.php?g2_itemId=116280" >hier</a> und <a target="_blank" href="http://www.seilbahnbilder.ch/galerie/index.php?cat=6" >hier</a>) sowie <a target="_blank" href="http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&#038;v=6N0kqZpQ9zo" >Videos</a> und <a target="_blank" href="http://www.alpinforum.com/forum/viewtopic.php?f=53&#038;t=46064" >Berichte</a> produziert haben.</p>
<p><img src="http://blog.jacomet.ch/wp-content/uploads/2013/20130309-heiligkreuz-1008039.jpg" alt="Skilift Heiligkreuz, 9. März 2013" title="Skilift Heiligkreuz, 9. März 2013"/> </p>
<p><img src="http://blog.jacomet.ch/wp-content/uploads/2013/20130309-heiligkreuz-1008040.jpg" alt="Skilift Heiligkreuz, 9. März 2013" title="Skilift Heiligkreuz, 9. März 2013"/> </p>
<p><img src="http://blog.jacomet.ch/wp-content/uploads/2013/20130309-heiligkreuz-2768.jpg" alt="Skilift Heiligkreuz, 9. März 2013" title="Skilift Heiligkreuz, 9. März 2013"/> </p>
<p>Heiligkreuz ist seit dem Mittelalter <a target="_blank" href="http://www.heiligkreuz-entlebuch.ch/" >als Wallfahrtsort bekannt</a> &#8211; manchmal begegnen sich Religion und Skisport am Rande der Piste auf interessante Art und Weise:</p>
<p><img src="http://blog.jacomet.ch/wp-content/uploads/2013/20130309-heiligkreuz-2839.jpg" alt="Skilift Heiligkreuz, 9. März 2013" title="Skilift Heiligkreuz, 9. März 2013"/> </p>
<p>Vom First aus reicht der Blick vom Gibloux und dem Dent de Vaulion weit im Südwesten (als Erinnerung an frühere Nostalgie-Skitage) über Ulmizberg und Bantiger bis weit ins Mittelland, das Napfgebiet, den gesamten Jura, den Schwarzwald bis ins Zürcher Oberland und zum Säntis &#8211; mit Glück erspäht man hinter den Ausläufern des Pilatus und dem Schimbrig zudem den Gross Spannort und den Titlis, und nach der Schafmatt kommen gegen Südosten hin auch schon die Berner Alpen.</p>
<p><img src="http://blog.jacomet.ch/wp-content/uploads/2013/20130309-heiligkreuz-1008077.jpg" alt="Skilift Heiligkreuz, 9. März 2013" title="Skilift Heiligkreuz, 9. März 2013"/> </p>
<p><img src="http://blog.jacomet.ch/wp-content/uploads/2013/20130309-heiligkreuz-2785.jpg" alt="Skilift Heiligkreuz, 9. März 2013" title="Skilift Heiligkreuz, 9. März 2013"/> </p>
<p>Im Entlebucher Talboden surrt übrigens in Schüpfheim bei guter Schneelage auch ein Habegger-Lift, der für den Katzen- UND Liftfreund am Samstag ein ganz spezielles Bild bot:</p>
<p><img src="http://blog.jacomet.ch/wp-content/uploads/2013/20130309-heiligkreuz-2888.jpg" alt="Skilift Schüpfheim, 9. März 2013" title="Skilift Schüpfheim, 9. März 2013"/> </p>
<p>Doch zurück nach Heiligkreuz zum grossen Video-Schlussbouquet: Leider war gestern Sonntag vermutlich Saisonschluss. Ich kann das kleine, feine Skigebiet mit seiner familiären Atmosphäre jedoch nur wärmstens für die nächsten Winter empfehlen. Für die Kleinsten steht im Flachstück bei der Talstation übrigens noch ein kleiner Babylift.</p>
<table border="0" width="480">
<tbody>
<tr valign="top">
<td width="380"><object width="370" height="208"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/SRpqfUUcz88?hl=de_DE&amp;version=3"/><param name="allowFullScreen" value="true"/><param name="allowscriptaccess" value="always"/><embed src="http://www.youtube.com/v/SRpqfUUcz88?hl=de_DE&amp;version=3" type="application/x-shockwave-flash" width="370" height="208" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"/></object></td>
<td width="100">Video des Skiliftes Heiligkreuz (9. März 2013). <a href="http://www.jacomet.ch/themen/skilift/album/thumbnails.php?album=307"  target="_blank">Mehr Bilder hier</a>.</td>
</tr>
<tr height="10">
<td></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Die bisherigen Teile dieser Serie: <a href="http://blog.jacomet.ch/?p=2055" rel="nofollow" >Eggiwil</a> / <a href="http://blog.jacomet.ch/?p=2076" rel="nofollow" >Marbach und Bumbach</a> / <a href="http://blog.jacomet.ch/?p=2097" rel="nofollow" >Les Breuleux und Tramelan</a> / <a href="http://blog.jacomet.ch/?p=2206" rel="nofollow" >Nachtskifahren Linden</a> / <a href="http://blog.jacomet.ch/?p=2251" rel="nofollow" >Selital (Gantrisch)</a> / <a href="http://blog.jacomet.ch/?p=2263" rel="nofollow" >Hohe Winde</a> / <a href="http://blog.jacomet.ch/?p=2146" rel="nofollow" >Grandval</a> / <a href="http://blog.jacomet.ch/?p=2254" rel="nofollow" >Engstligenalp</a> / <a href="http://blog.jacomet.ch/?p=4393" rel="nofollow" >Langenbruck</a> / <a href="http://blog.jacomet.ch/?p=4419" rel="nofollow" >Prés-d&#8217;Orvin</a> / <a href="http://blog.jacomet.ch/?p=4562" rel="nofollow" >Faltschen</a> / <a href="http://blog.jacomet.ch/?p=4569" rel="nofollow" >Aeschiallmend</a> / <a href="http://blog.jacomet.ch/?p=4610" rel="nofollow" >Gantrisch-Gurnigel</a> / <a href="http://blog.jacomet.ch/?p=4583" rel="nofollow" >Les Bugnenets-Savagnières</a> / <a href="http://blog.jacomet.ch/?p=4581" rel="nofollow" >La Corbatière</a> / <a href="http://blog.jacomet.ch/?p=7844" rel="nofollow" >Rüschegg-Eywald</a> / <a href="http://blog.jacomet.ch/?p=7882" rel="nofollow" >Dent de Vaulion</a> / <a href="http://blog.jacomet.ch/?p=7899" rel="nofollow" >L&#8217;Audibergue (F)</a> / <a href="http://blog.jacomet.ch/?p=7941" >Gréolières-les-neiges (F)</a> / <a href="http://blog.jacomet.ch/?p=9287" >La Berra</a> / <a href="http://blog.jacomet.ch/?p=9299" >Habkern</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Vintage-Skifahren, Teil 21: Habkern</title>
		<link>http://blog.jacomet.ch/?p=9299</link>
		<comments>http://blog.jacomet.ch/?p=9299#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 07 Mar 2013 07:20:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Blöker (Andi Jacomet)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Nostalgie]]></category>
		<category><![CDATA[Skifahren]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Jungfrauregion kann man nicht nur in den grossen Skigebieten Schilthorn, First und Männlichen/Scheidegg skifahren. Es ist lohnenswert, in Interlaken links statt rechts abzubiegen und in ein Seitental vorzustossen, dem Bernerinnen und Berner &#8220;Habchärä&#8221; sagen. Auf der Landkarte ist der Ort als &#8220;Habkern&#8221; zu finden. Und hier hinten kostet das Pistenvergnügen bloss die Hälfte. [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>In der Jungfrauregion kann man nicht nur in den grossen Skigebieten Schilthorn, First und Männlichen/Scheidegg skifahren. </p>
<p>Es ist lohnenswert, in Interlaken links statt rechts abzubiegen und in ein Seitental vorzustossen, dem Bernerinnen und Berner &#8220;Habchärä&#8221; sagen. Auf der Landkarte ist der Ort als &#8220;<a target="_blank" href="http://www.habkern.ch" >Habkern</a>&#8221; zu finden. Und hier hinten kostet das Pistenvergnügen bloss die Hälfte.</p>
<p>Das Tal liegt zwischen der Bergkette nördlich des Brienzersees und dem Beatenberg &#8211; wenn man immer weiter gehen würde, landete man schlussendlich im Kemmeribodenbad, hätte aber bei den jetztigen Verhältnissen mindestens eine doppelte Portion Merängge nötig.</p>
<p><img src="http://blog.jacomet.ch/wp-content/uploads/2013/20130225-a-habkern-2161.jpg" alt="Skilift Habkern, 25. Februar 2013" title="Skilift Habkern, 25. Februar 2013"/> </p>
<p>1968 wurde der <a target="_blank" href="http://www.skilifthabkern.ch/" >Skilift Habkern</a> eröffnet. Das Original war ein Habegger-Lift &#8211; den haben wir leider verpasst. Nebst dem kleinen Übungslift nahe des Dorfkerns ist die 1996 durch Garaventa totalsanierte Anlage die einzige im Ort. Weiter Richtung Beatenberg surren noch der <a target="_blank" href="http://www.skilift-hohwald.ch/" >Skilift Hohwald</a> und am Niederhorn selbstverständlich der <a target="_blank" href="http://www.niederhorn.ch/" >Skilift Vorsass</a>. </p>
<p>Standen hier 30 Jahre lang die klassischen Habegger-N-Stützen und <a target="_blank" href="http://www.wertschriften-auktionen.ch/online-shop/product_info.php?info=p7164_skilift-habkern-sattelegg-um-1980---ausverkauft-sold-out-.html" >waren die Bügel aus Holz</a>, ist die Anlage im jetztigen Zustand für Skiliftnostalgiker so gut wie wertlos. Es sind die Stimmung, das Engagement des Teams sowie die Pistenvielfalt auf 100% Naturschnee, die den Eintrag in die illustre Liste der Vintage-Skigebiete mehr als rechtfertigen.</p>
<p><img src="http://blog.jacomet.ch/wp-content/uploads/2013/20130225-a-habkern-2084.jpg" alt="Skilift Habkern, 25. Februar 2013" title="Skilift Habkern, 25. Februar 2013"/> </p>
<p><img src="http://blog.jacomet.ch/wp-content/uploads/2013/20130225-a-habkern-2096.jpg" alt="Skilift Habkern, 25. Februar 2013" title="Skilift Habkern, 25. Februar 2013"/> </p>
<p>Eine Einzelanlage so weit &#8220;ab vom Schuss&#8221; muss von einem Haufen Enthusiasten gepflegt sein &#8211; und so ist es auch. Man merkt, dass hier mit viel Liebe gearbeitet wird, die auch <a target="_blank" href="http://www.youtube.com/watch?v=XJ9iMHGE5_U" >dieser Telebärn-Beitrag</a> zeigt. </p>
<p>Die Pisten waren bei meinem Besuch letzte Woche in einem tadellosen Zustand &#8211; und man reibt sich erfreut die Augen, wie viele schwarze, rote und blaue Abfahrten man mit einer einzigen Anlage an einem einzigen Hang erschliessen kann. Ich liebe es, zwischen Wäldern und einzelnen Laubbäumen Ski zu fahren und an uralten Bauernhöfen mit Misthaufen vorbei zu flitzen. Ausserdem sind die Adelbodner-Mineralwasser-Pistenmarkerungen absolut Kult.</p>
<p><img src="http://blog.jacomet.ch/wp-content/uploads/2013/20130225-a-habkern-2203.jpg" alt="Skilift Habkern, 25. Februar 2013" title="Skilift Habkern, 25. Februar 2013"/> </p>
<p><img src="http://blog.jacomet.ch/wp-content/uploads/2013/20130225-a-habkern-2174.jpg" alt="Skilift Habkern, 25. Februar 2013" title="Skilift Habkern, 25. Februar 2013"/> </p>
<p>In Habkern wurden zudem die bekannten <a target="_blank" href="http://www.youtube.com/watch?v=mPKZVkMMRgw" >Werbespots für den Auskunftsdienst &#8220;1818&#8243;</a> gedreht (einen dieser beiden Retro-Jungs kenne ich übrigens bestens, er ist &#8211; man würde es kaum glauben &#8211; ein begnadeter und gefeierter Musicaldarsteller).</p>
<p>Wer Mitglied im <a target="_blank" href="http://www.jungfrauzeitung.ch/artikel/119983/" >Förderverein des Skiliftes</a> werden möchte, kann aus <a target="_blank" href="http://www.skilifthabkern.ch/f%C3%B6rderverein/" >verschiedenen Mitgliedschaften</a> für zwischen 100 und 3000 Franken jährlich auswählen. Prädikat: Unterstützenswürdig!</p>
<p><img src="http://blog.jacomet.ch/wp-content/uploads/2013/20130225-a-habkern-2215.jpg" alt="Skilift Habkern, 25. Februar 2013" title="Skilift Habkern, 25. Februar 2013"/> </p>
<p><img src="http://blog.jacomet.ch/wp-content/uploads/2013/20130225-a-habkern-2119.jpg" alt="Skilift Habkern, 25. Februar 2013" title="Skilift Habkern, 25. Februar 2013"/> </p>
<p>Mehr Bilder dieses Tages <a href="http://www.jacomet.ch/themen/skilift/album/thumbnails.php?album=306" >hier</a>. </p>
<p>Wär dr Lift im Habchärä heuer noch geniessen will, muss sich sputen: Die Saison 2012/13 läuft noch bis zum kommenden Sonntag, 10. März.</p>
<table border="0" width="480">
<tbody>
<tr valign="top">
<td width="380"><object width="370" height="208"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/XoUYZmnOb_s?hl=de_DE&amp;version=3"/><param name="allowFullScreen" value="true"/><param name="allowscriptaccess" value="always"/><embed src="http://www.youtube.com/v/XoUYZmnOb_s?hl=de_DE&amp;version=3" type="application/x-shockwave-flash" width="370" height="208" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"/></object></td>
<td width="100">Video des Skiliftes Habkern (25. Februar 2013). <a href="http://www.jacomet.ch/themen/skilift/album/thumbnails.php?album=306"  target="_blank">Mehr Bilder hier</a>.</td>
</tr>
<tr height="10">
<td></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Empfohlen seien an dieser Stelle auch wärmstens die aktuellen Videos <a target="_blank" href="http://www.stahlseil.ch" >von Kollege &#8220;Stahlseil&#8221;</a> aus Gebieten, die in dieser Serie (mit Ausnahme von Linden) noch nicht vorkamen und wegen des anstehenden Frühlings wohl auch bis 2014 nicht vorkommen werden. </p>
<p>Wetten, dass Sie von diesen Skigebieten vermutlich noch nie etwas gehört haben? Fahren Sie trotzdem hin &#8211; es lohnt sich:</p>
<p>- <a target="_blank" href="http://www.youtube.com/watch?v=p3y-0973k7M" >Malleray</a><br />
- Gemeinsam mit ihm <a href="http://blog.jacomet.ch/?p=2146" >2008 besucht</a>, nun war er wieder da: <a target="_blank" href="http://www.youtube.com/watch?v=lJpUbVDcpIg" >Grandval</a><br />
- <a target="_blank" href="http://www.youtube.com/watch?v=JRQfwLH66cI" >Linden</a><br />
- <a target="_blank" href="http://www.youtube.com/watch?v=uUvU7RIztuo" >Chuderhüsi</a><br />
- <a target="_blank" href="http://www.youtube.com/watch?v=KvSKiLCbwm8" >Gais</a><br />
- <a target="_blank" href="http://www.youtube.com/watch?v=f0v61PCk0t0" >Attinghausen Brüsti</a><br />
- <a target="_blank" href="http://www.youtube.com/watch?v=gG07Xhz4k_0" >Föhrlimatt Wegenstetten</a><br />
- <a target="_blank" href="http://www.youtube.com/watch?v=6N0kqZpQ9zo" >Heiligkreuz First</a><br />
- <a target="_blank" href="http://www.youtube.com/watch?v=VhIXDupn2Dk" >Regensberg</a><br />
- <a target="_blank" href="http://www.youtube.com/watch?v=3JEuibm7LkI" >La Forclaz Blanchalpe</a><br />
- <a target="_blank" href="https://www.youtube.com/watch?v=-klzcF2qvHM" >Homberg</a><br />
- <a target="_blank" href="https://www.youtube.com/watch?v=VONi9LOVfnk" >Hubelweid</a><br />
- <a target="_blank" href="https://www.youtube.com/watch?v=kTSGGP8gcck" >Sigriswil, Werrenäbnit</a><br />
- <a target="_blank" href="http://www.youtube.com/watch?v=mhCDNKEa5J0" >Sigriswi, Willeralmi</a><br />
- <a target="_blank" href="http://www.youtube.com/watch?v=Nw0rRiwQR7w" >Heimenschwand</a><br />
- <a target="_blank" href="http://www.youtube.com/watch?v=AEioSClBmQQ" >Gibloux</a><br />
- <a target="_blank" href="http://www.youtube.com/watch?v=c0W_ke4btRw" >La Chia bei Bulle</a></p>
<p>Die bisherigen Teile dieser Serie: <a href="http://blog.jacomet.ch/?p=2055" rel="nofollow" >Eggiwil</a> / <a href="http://blog.jacomet.ch/?p=2076" rel="nofollow" >Marbach und Bumbach</a> / <a href="http://blog.jacomet.ch/?p=2097" rel="nofollow" >Les Breuleux und Tramelan</a> / <a href="http://blog.jacomet.ch/?p=2206" rel="nofollow" >Nachtskifahren Linden</a> / <a href="http://blog.jacomet.ch/?p=2251" rel="nofollow" >Selital (Gantrisch)</a> / <a href="http://blog.jacomet.ch/?p=2263" rel="nofollow" >Hohe Winde</a> / <a href="http://blog.jacomet.ch/?p=2146" rel="nofollow" >Grandval</a> / <a href="http://blog.jacomet.ch/?p=2254" rel="nofollow" >Engstligenalp</a> / <a href="http://blog.jacomet.ch/?p=4393" rel="nofollow" >Langenbruck</a> / <a href="http://blog.jacomet.ch/?p=4419" rel="nofollow" >Prés-d&#8217;Orvin</a> / <a href="http://blog.jacomet.ch/?p=4562" rel="nofollow" >Faltschen</a> / <a href="http://blog.jacomet.ch/?p=4569" rel="nofollow" >Aeschiallmend</a> / <a href="http://blog.jacomet.ch/?p=4610" rel="nofollow" >Gantrisch-Gurnigel</a> / <a href="http://blog.jacomet.ch/?p=4583" rel="nofollow" >Les Bugnenets-Savagnières</a> / <a href="http://blog.jacomet.ch/?p=4581" rel="nofollow" >La Corbatière</a> / <a href="http://blog.jacomet.ch/?p=7844" rel="nofollow" >Rüschegg-Eywald</a> / <a href="http://blog.jacomet.ch/?p=7882" rel="nofollow" >Dent de Vaulion</a> / <a href="http://blog.jacomet.ch/?p=7899" rel="nofollow" >L&#8217;Audibergue (F)</a> / <a href="http://blog.jacomet.ch/?p=7941" >Gréolières-les-neiges (F)</a> / <a href="http://blog.jacomet.ch/?p=9287" >La Berra</a></p>
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		<title>Vintage-Skifahren, Teil 20: La Berra</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Feb 2013 23:36:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Blöker (Andi Jacomet)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Nette Orte]]></category>
		<category><![CDATA[Nostalgie]]></category>
		<category><![CDATA[Skifahren]]></category>

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		<description><![CDATA[Schwarzsee schafft es wegen zu neuer Anlagen nicht in den illustren Katalog der Vintage-Ski-Stationen, La Berra wird auch nur noch kurze Zeit drin figurieren &#8211; darum ist es allerhöchste Eisen&#8230; öh, Seilbahn für einen Besuch im Freiburger Skigebiet. La Berra ist skilifthistorisch ein absolut heisses Pflaster: Hier zog sage und schreibe schon anno 1935 der [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.jacomet.ch/?p=9133" >Schwarzsee</a> schafft es wegen zu neuer Anlagen nicht in den illustren Katalog der Vintage-Ski-Stationen, La Berra wird auch nur noch kurze Zeit drin figurieren &#8211; darum ist es allerhöchste Eisen&#8230; öh, Seilbahn für einen Besuch im Freiburger Skigebiet.</p>
<p>La Berra ist skilifthistorisch ein absolut heisses Pflaster: Hier zog sage und schreibe schon anno 1935 der erste Skilift Menschen den Berg hoch &#8211; und damit praktisch zeitgleich mit dem ersten bekannten Bügelskilift der Schweiz im mondänen Davos, dem <a target="_blank" href="http://www.skilift-nostalgie.ch/galerie/thumbnails.php?album=83" >Bolgenlift</a>. </p>
<p>Der in La Berra verwendete Lifttyp wurde später als &#8220;Oehler-Gurtenlift&#8221; bekannt und war in den Anfängen DIE Alternative zu den noch wenig verbreiteten <a target="_blank" href="http://www.skilift-nostalgie.ch/galerie/thumbnails.php?album=13" >Bügelliften von Ernst Constam</a>. Den ersten solchen Lift erstellte allerdings <a target="_blank" href="http://www.museums-gesellschaft.ch/badi/badi_hefti_biogr.html" >Beda Hefti</a>, und dies ausgerechnet in La Berra, was allerdings bei Lichte betrachtet wenig verwunderlich ist: Der gebürtige Walenstädter zog in den 1920ern nach Fribourg und gründete 1928 den dortigen Skiclub.</p>
<p>Die <a target="_blank" href="http://www.bergbahnen.org/lexikon/hersteller/oehler.php" >Aarauer Firma Oehler</a> (siehe auch <a href="http://blog.jacomet.ch/?p=2876" >beim Salzagg-Skilift</a>) warf schnell ein Auge auf das neuartige System und kam in den Besitz der Lizenz zum Bau der Gurtenlifte, die sich aber schliesslich doch nicht durchsetzten.</p>
<p>Noch bis Ende dieser Saison 2012/13 lassen sich zudem weitere traumhafte Anlagen fahren, die in den 1970ern entstanden sind: Die Highlights sind eine fixgeklemmte <a target="_blank" href="http://www.bergbahnen.org/lexikon/hersteller/staedeli.php" >Städeli</a>-Sesselbahn (wegen eines Erdrutsches später verkürzt, die Strecke bis Gîte du Commun übernimmt heute ein Poma-Tellerlift)&#8230;</p>
<p><img src="http://blog.jacomet.ch/wp-content/uploads/2013/20130218-laberra-1633.jpg" alt="La Berra, 18. Februar 2013" title="La Berra, 18. Februar 2013"/> </p>
<p>&#8230; sowie der steile <a target="_blank" href="http://www.bergbahnen.org/lexikon/hersteller/kuepfer.php" >Küpfer</a>-Skilift &#8220;Gormanda&#8221;, der bis fast auf den Gipfel hoch führt und Anfang letzte Woche durch einen perfekten Rauhreif-Zauberwald führte:</p>
<p><img src="http://blog.jacomet.ch/wp-content/uploads/2013/20130218-laberra-1878.jpg" alt="La Berra, 18. Februar 2013" title="La Berra, 18. Februar 2013"/> </p>
<p><img src="http://blog.jacomet.ch/wp-content/uploads/2013/20130218-laberra-1768.jpg" alt="La Berra, 18. Februar 2013" title="La Berra, 18. Februar 2013"/> </p>
<p><img src="http://blog.jacomet.ch/wp-content/uploads/2013/20130218-laberra-1788.jpg" alt="La Berra, 18. Februar 2013" title="La Berra, 18. Februar 2013"/> </p>
<p>Beide Anlagen sollen in diesem Sommer abgebrochen und durch eine <a target="_blank" href="http://www.laberra.ch/fr/projet-telemixte-realisations.html" >Kombi-Anlage (Sessel/Gondeln)</a> ersetzt werden. Gewisse Stimmen munkelten letzte Woche zwar, dass das Geld fehle &#8211; spätestens 2014 läuft allerdings die Konzession der WSO-Sesselbahn aus und ein Ersatz muss her. </p>
<p>Die neue Linienführung wird den Charakter des Skigebietes massgeblich ändern. Wer La Berra im alten Zustand erleben möchte, muss es also bald tun.</p>
<p><img src="http://blog.jacomet.ch/wp-content/uploads/2013/20130218-laberra-1805.jpg" alt="La Berra, 18. Februar 2013" title="La Berra, 18. Februar 2013"/> </p>
<p><img src="http://blog.jacomet.ch/wp-content/uploads/2013/20130218-laberra-1721.jpg" alt="La Berra, 18. Februar 2013" title="La Berra, 18. Februar 2013"/> </p>
<p><img src="http://blog.jacomet.ch/wp-content/uploads/2013/20130218-laberra-1736.jpg" alt="La Berra, 18. Februar 2013" title="La Berra, 18. Februar 2013"/> </p>
<p>Dazu kommen Dinge, die andernorts Aufsehen erregen würden, hier aber in der Masse der wunderbaren Nostlgie-Liftsubstanz untergehen: Eine <a target="_blank" href="http://www.bergbahnen.org/lexikon/hersteller/baco.php" >Bachmannkurve</a> sowie zwei schöne kleine Städeli-Skilifte im Gebiet Aillères.</p>
<p><img src="http://blog.jacomet.ch/wp-content/uploads/2013/20130218-laberra-1862.jpg" alt="La Berra, 18. Februar 2013" title="La Berra, 18. Februar 2013"/> </p>
<p><img src="http://blog.jacomet.ch/wp-content/uploads/2013/20130218-laberra-1896.jpg" alt="La Berra, 18. Februar 2013" title="La Berra, 18. Februar 2013"/> </p>
<p>Bachmann, Poma, Städeli, Küpfer und früher Oehler in einem einzigen Gebiet? Mit Kurven, Langbügeln, Kurzbügel, Tellerbügeln? &#8211; Doch, das gibt es tatsächlich: in La Berra.</p>
<p>Auch wer nicht auf altes, ratterndes Eisen steht, bekommt hier &#8211; nebst perfekten Waldabfahrten &#8211; wunderbare Aussichten: Auf der einen Seite das Genferseebecken, hinter dem Lac de Gruyère und dem Gibloux mit seiner markanten Antenne der Jura&#8230; der Blick schweift weiter zur Stadt Freiburg, hinter dem Neuenburger See thront wie immer der Chasseral, das erstaunlicherweise zum Greifen nahe Guggershörnli lässt erahnen, dass dahinter irgendwo Bern liegen muss (weiter hinten grüsst die unvermeidliche Gösgener Dampffahne), es folgen die Alpen vom Pilatus über die Berner und Waadtländer Alpen (mit Einblicke tief ins Wallis und zuvor ins Gantrischgebiet), der Mont Blanc &#8211; und mit den Freiburgen Alpen rund um den Moléson mit dem Greyerzerland schliesst sich der Kreis. Umwerfend!</p>
<p><img src="http://blog.jacomet.ch/wp-content/uploads/2013/20130218-laberra-1902.jpg" alt="La Berra, 18. Februar 2013" title="La Berra, 18. Februar 2013"/> </p>
<p><img src="http://blog.jacomet.ch/wp-content/uploads/2013/20130218-laberra-1920.jpg" alt="La Berra, 18. Februar 2013" title="La Berra, 18. Februar 2013"/> </p>
<p>Am Schluss des Skitages lohnt es sich, bis zum Triangulationspunkt auf dem La-Berra-Gipfel hochzusteigen &#8211; und auf der Heimfahrt natürlich eine deftige Ladung <a target="_blank" href="http://www.laiteriedebelfaux.ch/de/produits/rubriques/creme.html" >Doppelrahm</a> mit Meringues sowie Greyerzerkäse in einer lokalen Käserei mitlaufen zu lassen.</p>
<p><img src="http://blog.jacomet.ch/wp-content/uploads/2013/20130218-laberra-1928.jpg" alt="La Berra, 18. Februar 2013" title="La Berra, 18. Februar 2013"/> </p>
<p>Ein weiterer bebilderter Bericht zu La Berra <a target="_blank" href="http://www.alpinforum.com/forum/viewtopic.php?f=53&#038;t=45972" >ist hier zu lesen</a>, mehr eigene Bilder vom 18. Februar <a href="http://www.jacomet.ch/themen/skilift/album/thumbnails.php?album=303" >hat es hier</a>. Und natürlich kennen wir auch den Film-Modus unseres iPhones &#8211; hier ist &#8220;La Berra à l&#8217;ancienne&#8221; in HD:</p>
<table border="0" width="480">
<tbody>
<tr valign="top">
<td width="380"><object width="370" height="208"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/neNY2KIRsls?hl=de_DE&amp;version=3"/><param name="allowFullScreen" value="true"/><param name="allowscriptaccess" value="always"/><embed src="http://www.youtube.com/v/neNY2KIRsls?hl=de_DE&amp;version=3" type="application/x-shockwave-flash" width="370" height="208" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"/></object></td>
<td width="100">Video der Anlagen in La Berra (18. Februar 2013). <a href="http://www.jacomet.ch/themen/skilift/album/thumbnails.php?album=303"  target="_blank">Mehr Bilder dieses Tages hier</a>.</td>
</tr>
<tr height="10">
<td></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Die bisherigen Teile dieser Serie: <a href="http://blog.jacomet.ch/?p=2055" rel="nofollow" >Eggiwil</a> / <a href="http://blog.jacomet.ch/?p=2076" rel="nofollow" >Marbach und Bumbach</a> / <a href="http://blog.jacomet.ch/?p=2097" rel="nofollow" >Les Breuleux und Tramelan</a> / <a href="http://blog.jacomet.ch/?p=2206" rel="nofollow" >Nachtskifahren Linden</a> / <a href="http://blog.jacomet.ch/?p=2251" rel="nofollow" >Selital (Gantrisch)</a> / <a href="http://blog.jacomet.ch/?p=2263" rel="nofollow" >Hohe Winde</a> / <a href="http://blog.jacomet.ch/?p=2146" rel="nofollow" >Grandval</a> / <a href="http://blog.jacomet.ch/?p=2254" rel="nofollow" >Engstligenalp</a> / <a href="http://blog.jacomet.ch/?p=4393" rel="nofollow" >Langenbruck</a> / <a href="http://blog.jacomet.ch/?p=4419" rel="nofollow" >Prés-d&#8217;Orvin</a> / <a href="http://blog.jacomet.ch/?p=4562" rel="nofollow" >Faltschen</a> / <a href="http://blog.jacomet.ch/?p=4569" rel="nofollow" >Aeschiallmend</a> / <a href="http://blog.jacomet.ch/?p=4610" rel="nofollow" >Gantrisch-Gurnigel</a> / <a href="http://blog.jacomet.ch/?p=4583" rel="nofollow" >Les Bugnenets-Savagnières</a> / <a href="http://blog.jacomet.ch/?p=4581" rel="nofollow" >La Corbatière</a> / <a href="http://blog.jacomet.ch/?p=7844" rel="nofollow" >Rüschegg-Eywald</a> / <a href="http://blog.jacomet.ch/?p=7882" rel="nofollow" >Dent de Vaulion</a> / <a href="http://blog.jacomet.ch/?p=7899" rel="nofollow" >L&#8217;Audibergue (F)</a> / <a href="http://blog.jacomet.ch/?p=7941" >Gréolières-les-neiges (F)</a></p>
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		<item>
		<title>Von Sunrise zu Swisscom, Teil 3: Fazit nach 2 Monaten Swisscom &#8211; die grosse Erleichterung</title>
		<link>http://blog.jacomet.ch/?p=9240</link>
		<comments>http://blog.jacomet.ch/?p=9240#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 09 Feb 2013 08:00:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Blöker (Andi Jacomet)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Konsum]]></category>
		<category><![CDATA[Netzleben]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Sunrise]]></category>
		<category><![CDATA[Swisscom]]></category>
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		<description><![CDATA[Im dritten Teil dieser Serie (zu Teil 1 geht es hier, zu Teil 2 hier) konzentrieren wir uns auf die Swisscom und die Unterschiede zu Sunrise. (Wie erwähnt schreibe ich in JacoBlök ausschliesslich von eigenen Erfahrungen &#8211; da ich mit Orange nie eine Kundenbeziehung hatte, ist der dritte Schweizer Anbieter nirgends erwähnt.) Damit das hier [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Im dritten Teil dieser Serie (zu Teil 1 <a href="http://blog.jacomet.ch/?p=9200" >geht es hier</a>, zu Teil 2 <a href="http://blog.jacomet.ch/?p=9207" >hier</a>) konzentrieren wir uns auf die Swisscom und die Unterschiede zu Sunrise.</p>
<p>(Wie erwähnt schreibe ich in JacoBlök ausschliesslich von eigenen Erfahrungen &#8211; da ich mit Orange nie eine Kundenbeziehung hatte, ist der dritte Schweizer Anbieter nirgends erwähnt.)</p>
<p>Damit das hier nicht zum reinen Sunrisebashing verkommt: Natürlich kenne ich auch zufriedene Sunrisekunden. Mit Festnetz und ADSL hatte ich selbst jüngst auch keine Probleme. Wenn ich diesen Bereich auch zu Swisscom zurück gewechselt habe, dann nur aus einem generellen Frust aufgrund meiner Kundendienst- und Mobile-Erfahrungen mit Sunrise.</p>
<p>Ist also jemand, der im Bereich &#8220;Mobile&#8221; mittlere, aber sicher nicht riesige Ansprüche ans Mobilfunknetz stellt, niemals umzieht oder niemals Support braucht, mit Sunrise gut bedient?</p>
<p>Leider nur bedingt: Kunden mit geringen bis durchschnittlichen Ansprüchen haben bei Sunrise Mobile in der Regel keine grossen Probleme, so lange alles funktioniert. Wer hingegen intensiv mobil im Web surft und mailt und alle paar Wochen ins Ausland reist, sollte die Finger von Sunrise lassen &#8211; und fährt sogar preislich womöglich besser bei Swisscom.</p>
<p>Um es vorweg zu nehmen:</p>
<p><strong>1.</strong> Wer mit Sunrise im heutigen Zustand zufrieden ist, kann natürlich problemlos bleiben und beten, dass nie ein spezielleres Problem auftritt oder im dümmsten Moment das Netz ausfällt.</p>
<p><strong>2. </strong>Swisscom-Kunden sollten keinesfalls zu Sunrise wechseln, sie werden vom Netz und vom Service enttäuscht sein.</p>
<p><strong>3.</strong> Wer will, dass einfach risikofrei alles gut klappt, geht von vornherein zu Swisscom.</p>
<p>Auf den ersten Blick ist diese Bewertung für bestehende Sunrise-Kunden vielleicht nicht nachvollziehbar: Wenn das Netz funktioniert, erscheint es vor allem in Grossagglomerationen als durchaus brauchbar, und ohne besseres Wissen hat man Verständnis, wenn in Gebäuden, den Berner Lauben oder in einem am Bahnhof stehenden Bahnwagen fast immer &#8220;E&#8221; statt &#8220;3G&#8221; im Display leuchtet oder in einer Busfahrt durch die Stadt das Netz ständig zwischen GSM und UMTS wechselt. &#8220;Es war schon immer so und das wird wohl einfach so sein&#8221;, denkt man sich womöglich.</p>
<p>Einige Wochen auf dem Swisscom-Netz öffnen einem allerdings gehörig die Augen: &#8220;Aha, so hätte es schon immer sein können!&#8221; &#8211; Plötzlich hatte ich an Orten Empfang, wo mit Sunrise Fehlanzeige war. Das EDGE-Netz scheint etwas weniger belastet zu sein als bei Sunrise. Das 3G-Netz ist praktisch flächendeckend, die Latenzzeiten tiefer. Die Downloadgeschwindigkeiten im UMTS-Netz sind spürbar höher. </p>
<p>Ich habe am Ende meiner Sunrise-Kundenbeziehung und zu Beginn meiner Swisscom-Zeit immer wieder Geschwindigkeitstests durchgeführt, und fast immer kamen sie so oder ähnlich heraus:</p>
<p><img title="" alt="" src="http://blog.jacomet.ch/wp-content/uploads/2013/20130206-swisscom-sunrise-speed-vergleich.jpg" /></p>
<p>Über 4 Mbit/s hatte ich bei Sunrise nie, der Schnitt der Messungen lag etwa bei 2 Mbit/s (in einem Abo ohne Speed-Restriktionen). Bei Swisscom sind es fast immer 5-6 Mbit/s, bei einer Beschränkung auf 7.2 Mbit/s in meinem Abo. Das kann kein Zufall sein; zudem berichten auch zahllose verärgerte Kunden unter anderem <a target="_blank" href="https://www.facebook.com/SunriseCH?ref=ts&#038;fref=ts" >auf der Facebookseite</a> dasselbe (&#8220;Aktuelle Beiträge anderer Nutzer anzeigen&#8221; wählen).</p>
<p>Die Warterei durch die vielen Wechsel von GSM- auf UMTS-Netz fällt bei Swisscom zudem fast ganz weg, weil schlicht fast überall UMTS vorhanden ist. Von Netzplanung scheint Swisscom mehr zu verstehen.</p>
<p>An vielen hochfrequentierten Orten wie Bahnhöfen kann ich mit meinem <a target="_blank" href="http://www.swisscom.ch/de/privatkunden/mobile/abos-tarife/infinity.html" >Infinity-Abo</a> die mobilen WLAN-Hotspots der Swisscom (Mobile EAPSIM) kostenlos mitbenutzen, was für einen Telekom-Junkie immens wertvoll ist.</p>
<p>Natürlich sucht man auch ein LTE-Netz <a target="_blank" href="http://www1.sunrise.ch/4G-LTE-cbn.3AqFI.N6kAAAE7Yb15pgjC-Sunrise-Residential-Site-WFS-de_CH-CHF.html" >bei Sunrise noch vergeblich</a>.</p>
<p>Und wie ich bereits dargelegt habe, ist der Spass bei Swisscom nicht mal unbedingt teurer: Mit Swisscom Infinity M für 99 Franken pro Monat ist zwar der Speed auf 7.2 Mbit/s begrenzt, das reicht aber im Alltag bei weitem &#8211; in der freien Wildbahn komme ich bei vollem Empfang selbst in einer menschenleeren Zelle nicht auf diesen Wert.</p>
<p><a target="_blank" href="http://www1.sunrise.ch/Sunrise-flat-cbXVjAqFI.8bkAAAE3FLEQY3OZ-Sunrise-Residential-Site-WFS-de_CH-CHF.html" >Sunrise Sunflat 4</a> kostet 75 Franken monatlich ohne subventioniertes Handy und 90 Franken &#8220;mit&#8221;.</p>
<p>Mit der für mich zwingenden Ausland-Option für 5 Franken monatlich kostet also das am ehesten mit &#8220;Swisscom Infinity M&#8221; vergleichbare Sunrise-Abo 960 Franken pro Jahr, das von Swisscom 1188 Franken.</p>
<p>Die Differenz beträgt also scheinbar 228 Franken pro Jahr zugunsten von Sunrise. Aber:</p>
<ul>
<li>Wie ich nun weiss, bietet Swisscom das viel bessere Netz. Ich hätte nach dem 2012 forcierten Ausbau bei Sunrise nicht gedacht, dass der Unterschied derart spürbar ist.</li>
<li>Die kostenlose Mitbenutzung aller Swisscom-WLAN-Hotspots ist inbegriffen.</li>
<li>Es bestehen je nach Infinity-Abo reichhaltige Inklusivleistungen für Telefonie, Daten und SMS im Ausland, danach gibts <a target="_blank" href="http://www.swisscom.ch/de/privatkunden/mobile/abos-tarife/tarife-ausland-roaming.html" >recht gute Pakete</a>, die man <a target="_blank" href="http://www.swisscom.ch/de/privatkunden/mobile/abos-tarife/tarife-ausland-roaming/cockpit.html" >einfach hinzufügen</a> kann.</li>
<li>Es besteht je nach Swisscom-Abo eine Inklusivleistung für Anrufe von der Schweiz ins Ausland.</li>
<li>Bei Sunrise klappte bei mir punkto Support fast nie etwas.</li>
</ul>
<p>Unter dem Strich bezahle ich mit Swisscom mit meinem wohl recht verbreiteten Nutzungsverhalten (viel Daten, viel Telefonie, ab und zu ein Anruf ins Ausland, alle paar Wochen einige Tage im Ausland) weniger als bei Sunrise.</p>
<p>Swisscom ist bisher auch sonst eine einzige Wohltat: Alles klappt, bei Fragen helfen nach wenigen Sekunden kompetente Supporter auf der Hotline, die einen auch zurückrufen. <a target="_blank" href="http://supportcommunity.swisscom.ch" >Eine Supportcommunity</a> hält gute Antworten parat.</p>
<p>Vor allem das Gefühl, im Fall der Fälle stets von kompetenten Supportern begleitet zu werden und das Nicht-mehr-Angst-haben-Müssen, dass das Netz im dümmsten Moment ausfällt (<a href="http://blog.jacomet.ch/?p=8776" >Beispiel Sedrun</a>) oder gar nicht vorhanden ist (wie im Diemtigtal), ist für einen Vielnutzer angenehm. </p>
<p>Und selbst wenn ich am Ende 288 Franken mehr pro Jahr zahle &#8211; angesichts der Nervenschonung und Zuverlässigkeit gebe ich das Geld sehr gerne aus. Pro Tag für 3.25 Franken unlimitiert Surfen, Telefonieren und SMSlen können, selbst ennet der Grenze eine Weile &#8211; das ist ein guter Deal.</p>
<p><img class="alignright" title="Willkommens-SMS bei Swisscom: Man weiss stets, was wann läuft" alt="Willkommens-SMS bei Swisscom: Man weiss stets, was wann läuft" src="http://blog.jacomet.ch/wp-content/uploads/2013/20130206-swisscom-welcome.jpg" />Bei Swisscom wurde ich mit offenen Armen empfangen und ungefragt mit zahllosen Angeboten eingedeckt, die mir im ersten Jahr sehr viel Geld sparen &#8211; z.B. einer monatlichen Gutschrift &#8220;einfach so&#8221;. </p>
<p>Ich konnte sogar zwei Tage nach der Bestellung eine der Optionen in eine andere umwandeln, die mir noch mehr Ersparnis eingebracht hat &#8211; alles klappte völlig problemlos. Ich wette, dass das bei Sunrise in einem riesigen Chaos geendet hätte.</p>
<p>Von Beginn an war die Kommunikation seitens Swisscom per SMS, E-Mail und Post absolut tadellos. Technisch klappte alles bestens. Man bekommt sofort das Gefühl, dass sich hier alle Mühe geben.</p>
<p>Besonders vorbildlich ist die Roaming-Kommunikation: Scheint Sunrise vor allem auf hohe Umsätze bedacht zu sein und die Leute mit Verweis auf AGBs und Tariflisten zuerst mal in den Hammer laufen zu lassen, kommen bei Swisscom sofort nette Warn-SMS, wenn man im Ausland ist und die Inklusivleistungen anbricht oder aufbraucht (kann man bei Sunrise aber auch einrichten).</p>
<p><img class="alignright" title="Roaming-Erleichterung bei Swisscom" alt="Roaming-Erleichterung bei Swisscom" src="http://blog.jacomet.ch/wp-content/uploads/2013/20130206-swisscom-roaming-warnung.jpg" />Tagesreisen ins Ausland sind mit Swisscom Infinity ohnehin plötzlich telekommunikatorisch paradiesisch: 30MB, 30 SMS und 30 Minuten sind inklusive bei Infinity M, bei Infinity L/XL noch mehr.</p>
<p>Insgesamt ist es vor allem dies, was die durchschnittlichen Jahreskosten tiefer sein lässt als bei Sunrise. </p>
<p>Wer auch mal ohne oder mit einem langsamen Netz leben kann, wer keine Beratung benötigt &#8211; zweifellos auch ein häufiges Nutzerprofil &#8211; kann durchaus zu Sunrise gehen. Es ist mitnichten so, dass bei Sunrise überhaupt nichts klappt!</p>
<p>Der guten Ordnung halber sei erwähnt: Anspruchslose Vielnutzer ohne Auslandaufenthalte fahren <a target="_blank" href="http://www.sunrise24.ch/index-Sunrise-Sunrise24-Site-WFS-de_CH-CHF.html" >mit &#8220;Sunrise24&#8243;</a> hierzulande am günstigsten. <a target="_blank" href="http://www.ktipp.ch/themen/beitrag/1077211/Sunrise_24_Viel_sparen_mit_kleinen_Abstrichen_" >Dieser K-Tipp-Beitrag zu Sunrise24</a> ist aber dahingehend zu ergänzen, dass man auf den Sunrise-3G-Netz niemals auch nur annährend 21Mbit/s erreicht, sondern dass ich wie gesagt (sehr selten) auf maximal rund 4 Mbit/s kam. Die kostenpflichtige Hotline fällt nicht ins Gewicht; da dort einem ohnehin niemand hilft, hat es keinen Sinn, dort überhaupt anrufen. <strong>Sunrise24 ist also für anspruchslose Durchschnitts- bis Vielnutzer, die kaum ins Ausland reisen, preis-leistungs-mässig sicher das einzige zu empfehlende Sunrise-Abo</strong> (auch wegen der geringen Minimallaufzeit von drei Monaten).</p>
<p>Zurück zur Swisscom: Lücken im Netz kann ich Swisscom über die Supportcommunity oder direkt vor Ort <a target="_blank" href="http://www.swisscom.ch/de/res/hilfe/loesung/better-connect-app.html" >über eine App melden</a>. Angeblich werden diese Orte beim Ausbau dann forciert behandelt.</p>
<p>A propos Ausbau: Natürlich ist auch bei Swisscom nicht alles Gold, was glänzt.</p>
<ul>
<li>Sunrise hat in einigen Gebieten, wo der Ausbau 2012 forciert wurde, ein 3G-Netz, wo Swisscom erst EDGE hat (vor allem Orte im Oberwallis und der Surselva). Aber was nützt mir ein UMTS-Netz, wenn es lahm daherkommt?</li>
<li>Telefonieren und Surfen in einem schnell fahrenden Zug ist mit allen Anbietern gleich mühsam.</li>
<li>Ein klares Beispiel, wo Swisscom dringend nachbessern muss: Die Basisstation Schneehüenerstock (bedient Teile der Skigebiete Sedrun/Andermatt und den Oberalppass) ist bei grossem Andrang hoffnungslos überlastet. Hier sollte dringend UMTS implementiert werden. EDGE alleine ist hier eine Zumutung.</li>
</ul>
<p>Dies ist allerdings die einzige grössere Enttäuschung, die ich erlebt habe. Etwas stossend ist, dass <a target="_blank" href="http://www.swisscom.com/de/ghq/portraet/das-netz-von-swisscom/rund-um-den-mobilfunk/netzabdeckung.html" >die Abdeckungskarte</a> etwas gar schöngezeichnet ist.</p>
<p>Ansonsten ist das Swisscom-Mobilnetz schlicht an allen Orten, an denen ich mich oft aufhalte, besser als Sunrise.</p>
<p>Das heisst: Schnelleres 3G-Netz, kürzere Latenzzeiten, bessere 3G-Abdeckung. Ich bin in den letzten Wochen ganz schön auf die Welt gekommen und <strong>rate allen, die bei Swisscom Mobile sind, zu einem Wechsel zu Sunrise Mobile dringend ab</strong> &#8211; die Enttäuschung wird gross sein.</p>
<p>Über ADSL und Festnetz bei Sunrise kann ich wie gesagt aus den letzten zwei Jahre nichts Negatives berichten. Sunrise TV hatte ich nie; die auf Facebook sichtbaren Probleme von Kunden verderben einem allerdings die Lust darauf, und wenn kein kompetenter Support helfen kann, bringen die besten Angebote nichts. Vermutlich gilt aber auch hier: Wenn&#8217;s funktioniert, hat man einfach Glück gehabt &#8211; wenn nicht, dann gute Nacht.</p>
<p>Ich hoffe, dass sich Sunrise &#8211; wo ich lange Zeit nicht nur treuer Kunde, sondern auch Vermittler war &#8211; eines Tages Phoenix-Asche-mässig wieder erhebt. Von Sunrise zu Swisscom zurück zu wechseln war für mich ein wenig wie von einem Familienmitglied verstossen werden, das man eigentlich mag, aber merkt, dass die Gegenseite weder die Sympathie erwidert noch sich Mühe gibt, die Beziehung am Leben zu erhalten.</p>
<p>Bei Sunrise wird man allein schon aus den öffentlich sichtbaren Kundenerfahrungen (und den sich wiederholenden schiefgehenden einfachsten Vorgängen) den Eindruck nicht los, dass hier vieles im Argen liegt und man der Misere mit einer nett gemeinten, aber ineffizienten Pflästerlipolitik entgegen zu wirken versucht. <a target="_blank" href="http://albtraum-sunrise.com/klagemauer/#comment-866" >Wie auf albtraum-sunrise.com nachzulesen ist</a>, scheint es vielen Mitarbeitenden dabei auch nicht sonderlich wohl zu sein. Verständlich.</p>
<p>Dabei hätte man bei Cablecom abgucken können, wie man es nicht macht &#8211; UPC Cablecom brauchte Jahre, sich vom Image &#8220;miesester Kundendienst des Landes&#8221; zu lösen. Sunrise hat also einen langen, beschwerlichen Weg vor sich.</p>
<p>Ich danke schliesslich den namentlich nicht genannt sein wollenden internen guten Geistern bei Sunrise herzlich für den halbwegs stilvollen Abgang, den sie mir ermöglichten. Über die Modalitäten haben wir Stillschweigen vereinbart. Ich bin inzwischen nur noch heilfroh, dass ich von diesem Laden weg bin, den ich so lange verteidigt hatte. Ich habe die &#8220;Strafgebühr&#8221; fast schon frohlockend bezahlt.</p>
<p>(Selbstverständlich wurden mir am Schluss &#8211; trotz der engen Begleitung &#8211; versprochene Gutschriften in der Endabrechnung &#8220;aus unerklärlichen Gründen&#8221; nicht gemacht, was zu einer erneuten Reklamation und einer erneuten Korrekturrechnung führte. Honi soit qui mal y pense!)</p>
<p>Mir wird Angst und Bange, wenn ich dran denke, wie viele ehemalige Kunden von ungerechtfertigten Rechnungen nach Vertragsablauf und von anschliessenden Inkasso-Hai-Belästigungen höre. Mögen die Telekom-Göttinen mir gnädig sein und solcherlei verhindern.</p>
<p>Ich sage heute nicht, dass alles Quatsch war, was ich je über Swisscom geschrieben habe. Im Kontext der Zeit war das sicher richtig.</p>
<p>Swisscom hat allerdings nicht nur die Hausaufgaben gemacht, sondern offensichtlich auch von den Mitbewerbern gelernt: Gutes wurde abgekupfert, und was die Konkurrenz mittelmässig macht, macht Swisscom gut. Preislich ist man &#8211; angesichts des Gebotenen &#8211; bei den Leuten. Zudem fühlt man sich als Kunde bei Swisscom auf Anhieb wohl, vor allem nach den Frustrationen bei Sunrise, wo kaum etwas klappte.</p>
<p>Und wie gesagt: Ich will nicht einfach sinnlos aus Rache auf Sunrise eindreschen. Falls bei Swisscom einmal etwas nicht passt, wird das hier ebenso mitgeteilt. Bisher habe ich null Grund dazu.</p>
<p>Aus den in dieser Serie dargelegten Fakten gilt für mich: Ich kann Swisscom fast bedingungslos empfehlen und muss aufgrund meiner persönlichen Erfahrungen leider dringend davon abraten, mit Sunrise Mobilfunk-Verträge abzuschliessen.</p>
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		<item>
		<title>Von Sunrise zu Swisscom, Teil 2: Was bei Sunrise alles nicht klappt</title>
		<link>http://blog.jacomet.ch/?p=9207</link>
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		<pubDate>Fri, 08 Feb 2013 07:00:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Blöker (Andi Jacomet)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Konsum]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Netzleben]]></category>
		<category><![CDATA[Sunrise]]></category>
		<category><![CDATA[Swisscom]]></category>
		<category><![CDATA[Telekommer]]></category>

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		<description><![CDATA[Im ersten Teil der Serie bin ich auf das Image eingegangen, das Sunrise derzeit &#8211; nicht ganz unverschuldet &#8211; vor allem in den Medien geniesst. Die letzte Zeile lautete: Sieht es in Social Media anders aus? Fehlanzeige! Zunächst ist bei Twitter nicht ganz klar, was die Unterscheidung in @Sunrise_Care und @sunrise_de genau soll (@sunrise_fr wurde [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.jacomet.ch/?p=9200" >Im ersten Teil der Serie</a> bin ich auf das Image eingegangen, das Sunrise derzeit &#8211; nicht ganz unverschuldet &#8211; vor allem in den Medien geniesst. Die letzte Zeile lautete: Sieht es in Social Media anders aus?</p>
<p>Fehlanzeige!</p>
<p>Zunächst ist bei Twitter nicht ganz klar, was die Unterscheidung in <a target="_blank" href="https://twitter.com/Sunrise_Care" >@Sunrise_Care</a> und <a target="_blank" href="https://twitter.com/Sunrise_de" >@sunrise_de</a> genau soll (<a target="_blank" href="https://twitter.com/Sunrise_fr" >@sunrise_fr</a> wurde nota bene letztmals im Oktober 2012 verwendet, <a target="_blank" href="https://twitter.com/Sunrise_ital" >@Sunrise_ital</a> gar im Mai 2012).</p>
<p>Aber egal &#8211; die Standardantwort lautet sowieso bei beiden Kanälen:</p>
<blockquote><p>Bitte wende Dich diesbezüglich an unseren technischen Support unter 0800 707 707. Danke für Dein Verständnis. Grüsse</p></blockquote>
<p>Das kommt angesichts der horrenden Wartezeiten und den inkompetenten &#8220;Supportern&#8221; der Aussage gleich, man solle doch gleich aufgeben und sich selbst helfen. Hier ist also der Mehrwert von Social Media gleich null.</p>
<p>Man fragt sich leicht irritiert: Weiss das Social-Media-Team von Sunrise tatsächlich nicht, wie schlecht die eigene Hotline ist? Bekommt sie die Weisung von oben, wider besseres Wissen auf die Hotline zu verweisen? Egal: Es ist eine bodenlose Frechheit, zahlende Kunden aktiv in diese Falle zu schicken.</p>
<p>Etwas nützlicher für den leidenden Kunden ist die zweite Standardantwort:</p>
<blockquote><p>Bitte sende uns Dein konkretes Anliegen an socialmedia_service (ät) sunrise.net mit Kundennummer.Vielen Dank und Gruss.</p></blockquote>
<p>Mehr dazu weiter unten im Abschnitt zu Facebook.</p>
<p>Bei Pannen &#8211; die scheinbar häufiger auftreten als bei der Konkurrenz &#8211; heisst es jeweils lakonisch: &#8220;Uns sind momentan Probleme mit (&#8230;) bekannt. Unsere Techniker arbeiten mit Hochdruck an der Problemlösung.&#8221; &#8211; Das übliche Blabla. Konkret wird es nur selten.</p>
<p>Wenn jemand nachhakt, heisst es etwa: &#8220;Das ist so korrekt. Die Massnahmen für den Netzausbau laufen noch.&#8221; Man könnte auch schreiben &#8220;Hey, keine Ahnung, ich bin zu faul, die Zuständigen zu fragen &#8211; und sie hätten wohl eh nur mit der Schulter gezuckt.&#8221;</p>
<p>Das fände ich eigentlich die ehrlichere Variante.</p>
<p>Bisweilen wird das Sunrise-Gezwitscher auch sprachlich lustig: &#8220;Nun haben wir eine Schweizweite Störungsmeldung erhalten, welche zurzeit unter Hockdruck gelöst wird.&#8221;</p>
<p>Auf Google+ ist <a target="_blank" href="https://plus.google.com/104933137576879373070/about" >Sunrise zwar präsent</a>, aber nur in sehr beschränktem Ausmass.</p>
<p>Zuguterletzt als Zückerchen mein Unterhaltungsleckerbissen schlechthin derzeit: die Sunrise-Facebookseite!</p>
<p><a target="_blank" href=" https://www.facebook.com/SunriseCH?ref=ts&amp;fref=ts" >Hier (&#8220;Aktuelle Beiträge anderer Nutzer&#8221; anzeigen)</a> wimmelt es von herber Kritik am Telekomanbieter. Allein schon die gestellten Fragen müssten jeden vernünftigen Menschen abhalten, zu Sunrise zu wechseln &#8211; selbst wenn nur die Hälfte davon wahr wäre.</p>
<p>Eine Zusammenfassung:</p>
<ul>
<li>Zwischen 25 und 45 Minuten Wartezeit in der Hotline</li>
<li>Immer wieder Empfangsprobleme im halben Land: Gar kein Empfang oder selbst über 3G nur lahmes Internet</li>
<li>Unzufriedenheit über Zuschläge bei Papierrechnungen</li>
<li>Beschwerden wegen offensichtlich falscher Beratung in Shops oder auf der Hotline</li>
<li>Unmut wegen nicht korrigierter Falschangaben auf der Website</li>
<li>Kritik an ausbleibenden Antworten auf Mails und Briefe</li>
<li>Ärger über nicht / viel zu spät ausgeführte SIM-Lock-Entfernungen</li>
<li>Gepostete Videos mit verpixeltem Sunrise TV</li>
<li>Beschwerden dazu, dass bei Sunrise keine Abteilung weiss, was die andere tut</li>
<li>Ärger langjähriger Stammkunden über schlechte Behandlung</li>
<li>Generve über nie abonnierte, aber verrechnete Mehrwertdienste</li>
<li>Ärger über versprochene, aber nie eingehaltene Dienstleistungen</li>
<li>Immer wieder Zitate wie &#8220;endlich habe ich ein gutes Netz &#8211; bin jetzt nämlich bei Swisscom!&#8221;</li>
<li>Ärger über nur Hochdeutsch sprechende Hotline-Mitarbeitende</li>
<li>Immer wieder Aussagen wie &#8220;Ich habe schon X-Mal&#8230;. Nun reicht es&#8221;</li>
</ul>
<p>Nur zu gerne würde ich hier die Screenshots der besten (und teils gelöschten) Kommentare veröffentlichen, wegen juristischer Grauzonen lasse ich es aber sein.</p>
<p>Nur dieses eine Zitat &#8211; für alle Facebookmitglieder einsehbar &#8211; muss sein, da es bezeichnend ist:</p>
<blockquote><p>Herzlichen Dank für einen überaus lausigen, inkompetenten und schlechten Service. Es ist super, wie sich die Swisscom für ehemalige Kunden einsetzt! Sunrise ist alles so egal!!!</p></blockquote>
<p>Auch wenn die Kritik bisweilen kindisch bis unflätig daherkommt: Es ist auffällig, dass die Kritik fast ausschliesslich negativ ist und die Kunden die offiziellen Supportkanäle schlicht nicht als solche wahrnehmen.</p>
<p>Selbst bei Themen, die Sunrise aktiv zu setzen versucht, münden die Kommentare schnell in heftiges Sunrise-Bashing.</p>
<p>Bei Fragen wie &#8220;Bitte geben Sie mir die e-mail-Adresse für eine Reklamation, ansonsten muss ich diese öffentlich posten&#8221; lachen sich Sunrisegeplagte und Ex-Kunden nur noch ins Fäustchen &#8211; im Wissen, dass eine Mailadresse nichts bringt. Sunrise als tragische Realsatire!</p>
<p>Tipp: Gelöscht werden &#8220;Amok-Posts&#8221; werktags nach 17 Uhr erst jeweils am folgenden Morgen oder nach dem Wochenende am Montag; an Weekends oder nachts kann man somit den ganzen Karsumpel unzensuriert lesen und amüsiert sich köstlich. Da wimmelt es von Four Letter Words, akzentgefärbtem Deutsch und allerlei Nettigkeiten.</p>
<p>Das Social-Media-Team scheint die dennoch einzige Stelle bei Sunrise zu sein, wo man eine brauchbare Antwort oder kompetente Hilfe bekommt. Der Fairness halber sei darum erwähnt, dass viele Fälle individuell durchs Social-Media-Team gelöst werden konnten, wie positive Feedbacks zeigen. </p>
<p>(Bei jeder anderen Firma müsste man erwarten, dass diese Fälle über die normale Hotline gelöst werden können &#8211; aber bei einem Spezialfall wie Sunrise wollen wir nicht so streng sein. Ist ja nur der zweitgrösste Telekomanbieter des reichsten Landes der Welt.)</p>
<p>Alle, die nichts von der Adresse socialmedia_service (ät) sunrise.net wissen, haben bei Sunrise aber einfach Pech gehabt. Nicht nur ich habe die Erfahrung gemacht, dass der Telefonsupport bei Sunrise unbrauchbar ist (ausser für einfachste Standardfälle und ausser wenn man sehr viel Geduld hat).</p>
<p>Insgesamt ergibt sich trotz guter Ansätze der Eindruck von &#8220;Dienst nach Vorschrift zu Bürozeiten&#8221;. Ich könnte jedenfalls als Sunrise-Komm-Mensch nicht ruhig schlafen, wenn ich wüsste, dass zahllose Kunden sich die Haare raufen und ihren Unmut auf Facebook &amp; Co. lautstark kund tun. Das Sunrise-Kader scheint aber kein schlechtes Gewissen zu kennen &#8211; oder die Geldgeber knebeln sie, obschon sie gern engagierter agieren würden.</p>
<p>Dass Sunrise den Facebook-Kanal überhaupt in der heutigen Form offen lässt und nur relativ sanft zensuriert, erachte ich als kommunikative Gratwanderung.</p>
<p>Allerdings als eine, die ich auch als Ex-Kunde amüsanter finde als jede doofe Sat.1-Reality-Soap!</p>
<p>Ich würde den Hut ziehen, wenn mehr Diskussionen öffentlich geführt würden und daraus abgeleitet interne Vorgänge spürbar so angepasst würden, dass alle Kunden profitieren. Die momentane Kommunikationsform (&#8220;schreib ein Mail als Social-Media-Team und wir gucken mal&#8221;) schürt hingegen den Verdacht, dass Sunrise nicht alle Kunden gleich behandelt. Wer ein grosser Stürmi ist und Social Media verwendet, bekommt vermutlich auch mehr als andere, die zwar ebenso betroffen sind, aber die Faust im Sack machen. (Gut, hier ist Sunrise nicht ganz alleine.)</p>
<p>Einen krassen Fall von &#8220;Stürmen zahlt sich aus, aber dann doch ich so ganz&#8221; musste auch ein Sedruner Freund erfahren, der zunächst 2000 Franken hätte für eine vorzeitige Vertragsauflösung bezahlen sollen; angesichts der vielen tagelangen Ausfälle ein schändliches Gebaren. Der Betrag wurde schliesslich zwar reduziert &#8211; hätte er den Fall vor <a target="_blank" href="http://www.ombudscom.ch/" >die Ombudscom</a> gezogen, wäre er wohl mit dem Restwert des subventionierten Handys statt einem immer noch vierstelligen Betrag davon gekommen. Dieser Weg war ihm aber &#8211; verständlicherweise &#8211; zu mühsam; er wollte einfach nur noch so schnell wie möglich zur Swisscom zurück. Peinlich für mich, dass ich ihm (und anderen) Sunrise aktiv empfohlen hatte.</p>
<p>Eine <a target="_blank" href="http://supportcommunity.swisscom.ch/t5/Swisscom-Support-Community-de/ct-p/community_de" >Supportcommunity mit engagierten Usern und Moderation wie bei Swisscom</a> sucht man bei Sunrise vergeblich.</p>
<p>Es ist klar, dass Social-Media-Kanäle vor allem dann benutzt werden, wenn&#8217;s irgendwo brennt. Auf den ersten Blick könnte man also sagen: &#8220;Logisch, dass das einen negativen Eindruck macht&#8221;. &#8211; <a target="_blank" href="https://www.facebook.com/Swisscom?ref=ts&amp;fref=ts" >Auf der Swisscom-FB-Seite</a> erlebt man aber eine andere Welt: Kaum Wutausbrüche, nur wenige &#8220;sanfte Unflätigkeiten&#8221;, vor allem aber konkrete Fragen und konkrete Antworten.</p>
<p>Zurück zu Sunrise: Die meisten auf der Facebookseite beschriebenen Erfahrungen <a href="http://blog.jacomet.ch/?cat=28" >durfte ich selbst auch machen</a>. Rückblickend ist zuviel passiert, wo ich komischerweise die Augen zu lange zugedrückt hatte:</p>
<ul>
<li>Aktivierung nie bestellter Optionen (teils in meinem Sinne, teils nicht)</li>
<li><a href="http://blog.jacomet.ch/?p=8310" >Abzock-SMS eines Sunrise-Partners</a> (mit einem hohen Aufwand zur Folge, das Geld wieder zu bekommen und darin mündete, dass Sunrise alle Mehrwertdienste sperrte, was z.B. auch Abfragen von Autonummern verunmöglichte)</li>
<li>Inakzeptable Wartezeiten bei Fragen am Telefon <a href="http://blog.jacomet.ch/?p=5724" >oder schlechte Bedienung</a></li>
<li>Keine Antworten auf Briefe, E-Mails oder Anfragen via Kontaktformular</li>
<li>Offensichtliches <a href="http://blog.jacomet.ch/?p=715" >internes Chaos</a> (die linke Hand weiss nicht, was die rechte tut)</li>
<li>Probleme beim Umzug</li>
<li>Etwas länger zurück: Probleme bei der Gesprächsqualität im Festnetz</li>
<li>Jahrelange schamlose <a href="http://blog.jacomet.ch/?p=7638" >Abzockerei beim Roaming</a> mit astronomischen Tarifen, wurde inzwischen verbessert</li>
<li><a href="http://blog.jacomet.ch/?p=7754" >Netzausfälle an Orten</a>, an denen ich mich oft aufhalte; miserable Kommunikation</li>
<li>Lahmes Netz (EDGE mit Smartphone ist ohnehin bei allen Anbietern unbrauchbar, darum hier auf 3G bezogen), fast überall schlechtere 3G-Abdeckung als Swisscom</li>
</ul>
<p>Ohne eine gewisse Sonderbehandlung hätte ich wohl schon lange die Schraube gemacht (Sunrise hatte irgendwann entdeckt, dass ich diesen Blog führe, seither hatte ich das Privileg, Mailadressen interner Stellen zu besitzen, die sich jeweils um meine Probleme individuell kümmerten und mir freundlicherweise auch den Abgang erleichterten, wofür ich Sunrise äusserst dankbar bin).</p>
<p>&#8220;Normal behandelte&#8221; Sunrisekunden erleben, was <a target="_blank" href="http://abzocker-sunrise.blogspot.ch/" >hier steht</a>:</p>
<blockquote><p><strong>Schreiben Sie Sunrise kein Brief per Post!</strong><br />
Den liest sowieso niemand und damit erreichen Sie nichts!<br />
<strong>Schreiben Sie Sunrise nicht über das Kontaktformular!</strong><br />
Das liest sowieso niemand und damit erreichen Sie nichts!<br />
<strong>Rufen Sie nicht den Kundendienst an!</strong><br />
Da hört Ihnen sowieso niemand zu und damit erreichen Sie nichts!</p></blockquote>
<p>Ich gebe zu, dass ich womöglich aus Wut über die Geschäftspolitik der Swisscom, einem Frust über die zu langsam fortschreitende Liberalisierung oder die Telco-Hochpreisinsel Schweiz lange zu tolerant war mit dem Mitbewerber Sunrise.</p>
<p>Heute muss ich leider sagen, dass mir die Politik egal ist &#8211; ich will einfach funktionierende Telekommunikation mit gutem Support zu einem vernünftigen Preis. Inzwischen wage ich die Vermutung, dass die meisten Leute bei Swisscom bleiben oder zurückkehren, weil da &#8220;einfach alles gut klappt&#8221;.</p>
<p>Und ich muss befürchten, dass die Schweiz vermutlich zusammenbräche, wenn man einer Sunrise den gesetzlichen Auftrag der Grundversorgung zuteilte. Was zum Glück völlig undenkbar ist &#8211; aber zugleich so lange nach der Marktliberalisierung ein Armutszeugnis für die Schweizer Telco-Landschaft darstellt.</p>
<p>Zu gern hätte ich zum Schluss von Teil 2 dieser Miniserie geschrieben: &#8220;Doch eigentlich muss man sagen, dass Sunrise grundsätzlich gut funktioniert und dass man ruhig zu Sunrise kann, wenn man sicher ist, nie Support zu brauchen oder umzuziehen&#8221; &#8211; aber auch das stimmt leider nicht.</p>
<p>Im <a href="http://blog.jacomet.ch/?p=9240" >nächsten und letzten Teil dieser Serie</a> erfahren Sie morgen, weshalb.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Von Sunrise zu Swisscom, Teil 1: Der schleichende Niedergang von Sunrise</title>
		<link>http://blog.jacomet.ch/?p=9200</link>
		<comments>http://blog.jacomet.ch/?p=9200#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 07 Feb 2013 16:21:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Blöker (Andi Jacomet)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Cablecom]]></category>
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		<category><![CDATA[Sunrise]]></category>
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		<description><![CDATA[Vor 12 Jahren begann ich meine Kundenbeziehung zur damaligen diAx, die später zu Sunrise wurde. Swisscom war fortan mein Telekom-Erzfeind, da der Ex-Monopolist den neuen auf dem Markt das Leben so schwer wie möglich machte und sich sehr arrogant verhielt. Ausserdem stimmte damals &#8211; vor allem gemessen an den hohen Preisen &#8211; der Support nicht. [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Vor 12 Jahren begann ich meine Kundenbeziehung zur damaligen diAx, die später zu Sunrise wurde. Swisscom war fortan mein Telekom-Erzfeind, da der Ex-Monopolist den neuen auf dem Markt das Leben so schwer wie möglich machte und sich sehr arrogant verhielt. Ausserdem stimmte damals &#8211; vor allem gemessen an den hohen Preisen &#8211; der Support nicht.</p>
<p>Ich war also ein Jahrzehnt lang Sunrise-Kunde und empfahl in meinem Bekanntenkreis allen, Swisscom links liegen zu lassen und zum dynamischen Konkurrenten zu wechseln. (Da ich nie Orange-Kunde war und ich auf JacoBlök ausschliesslich darüber schreibe, was ich aus eigener Erfahrung kenne, kann ich zum dritten Anbieter leider nichts sagen.)</p>
<p>Die anfängliche Begeisterung über Sunrise wich aber in den letzten Jahren einer wachsenden Ernüchterung und kürzlich einer einzigen grossen Enttäuschung, <a href="http://blog.jacomet.ch/?cat=28" >wie ich schon mehrmals dargelegt habe</a>.</p>
<p>Inzwischen wundere ich mich über zwei Dinge: Wie es Sunrise geschafft hat, ihren Karren so nachhaltig an die Wand zu fahren &#8211; und wie ich als Kunde diese Misere so lange stoisch ertragen konnte.</p>
<p>Das Fazit nach nur zwei Monaten bei Swisscom fällt für Sunrise leider vernichtend aus. Technisch, kommunikativ und supportmässig.</p>
<p>Mir geht es hier nicht primär drum, Sunrise öffentlich zu verteufeln. Dafür war mir das Unternehmen zu lange sympathisch. Ich hoffe, dass Sunrise endlich &#8211; und für die Kunden spürbar &#8211; etwas unternimmt, den Laden wieder flott zu machen. </p>
<p>Allerdings möchte ich das Herumgenerve mit Sunrise allen halbwegs dienstleistungsbewussten Menschen ersparen. Darum lege ich in dieser dreiteiligen Serie ausführlich dar, wie es dazu kam. </p>
<p>Viele Fragen mich in diesen Tagen: &#8220;Wie kannst du Sunrise denn jetzt so kritisieren, nachdem du vorher jahrelang Feuer und Flamme warst? Wieso lobst du denn nun die Swisscom so, nachdem du sie jahrelang in die Pfanne gehauen hast?&#8221;</p>
<p>Kurzantwort: Die Zeiten ändern sich halt, Firmen auch. </p>
<p>Etwas detaillierter: Es wird fast sicher wieder Zeiten geben, in denen man Sunrise empfehlen kann. Swisscom hat in den letzten Jahren offenbar die Hausaufgaben gemacht &#8211; und Sunrise genau das Gegenteil. Eine Firma, die sich selbst dienstleistungs- und kundendienstmässig dermassen herunterwirtschaftet wie Sunrise das in den letzten Monaten getan hat, kann ich schlicht nicht länger unterstützen. </p>
<p>Erstaunlich für den Schweizer Telco-Markt ist vor allem, dass Sunrise genau dasselbe passiert wie der heutigen UPC Cablecom vor einigen Jahren: &#8220;Cablecom&#8221; war damals das Synonym für die schlechtestmögliche &#8220;Customer Experience&#8221;. UPC Cablecom hat inzwischen vorgemacht, wie man sich selbst aus der Güllengrube ziehen kann. Der Kundendienst wurde verbessert, und nach der Abschaffung der Grundverschlüsselung habe ich keine Gründe mehr, Cablecom zu verteufeln.</p>
<p>Sunrise hätte es also besser wissen müssen &#8211; und müsste nun vor allem schneller reagieren. Die Firma erweist sich aber als entweder nicht lernfähig, als vollkommen blockiert. Oder aber zu sehr von ausländischen Kapitalgesellschaften dominiert, denen nackte Zahlen wichtiger sind als zufriedene Kunden.</p>
<p>Seit Monaten liest man, wie miserabel der Sunrise-Kundendienst sei &#8211; ich habe das am eigenen Leib erfahren. Es ist weniger ein Shitstorm, dem Sunrise ausgesetzt ist, sondern eher ein Dauer-Fäkaliengegenwind, ein stationäres Kommunikations-Tiefdruckgebiet. </p>
<p>Sunrise versucht seit Monaten zu betonen, dass man daran sei, Verbesserungen am Netz und im Kundendienst vorzunehmen. </p>
<p>Ich habe allerdings weder als Kunde etwas davon bemerkt noch liest man je die Aussage &#8220;endlich, ich hatte nach 15 Sekunden einen kompetenten Supporter am Draht auf 0800 707 707&#8243; &#8211; das Gegenteil ist der Fall: Die Supporter seien inkompetent, die einfachsten <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Customer-Relationship-Management" >CRM-Vorgänge</a> klappten nicht, niemand verstehe Schweizderdeutsch, die rechte Hand wisse nicht, was die linke tue. </p>
<p>Netzmässig <a target="_blank" href="http://www1.sunrise.ch/Ausbau-cbQb3AqFI.Bh8AAAE2k.Nd7cQc-Sunrise-Residential-Site-WFS-de_CH-CHF.html" >findet zwar derzeit ein Ausbau statt</a>. Dennoch habe ich mit Swisscom fast überall den höheren Datendurchsatz als mit Sunrise (dazu mehr in wenigen Tagen). In Sedrun, wo es in den letzten Monaten <a href="http://blog.jacomet.ch/?p=8776" >zu vielen langen Totalausfällen kam</a>, ist auf der Abdeckungskarte seit Oktober 2012 &#8220;3G in zwei Monaten&#8221; versprochen &#8211; natürlich warten die Sedruner Sunrise-Kunden noch heute auf schnelles Internet. (Immerhin haben alle wegen der Ausfälle ein Entschuldigungsschreiben und 100 Franken Gutschrift bekommen &#8211; wer genug stürmte, sogar mehr).</p>
<p>In den Medien liest man vor allem herbe Kritik an Sunrise &#8211; schlechtes Netz, schlechter Service (<a target="_blank" href="http://www.mirjamfonti.ch/sunrise.html" >hier exemplarisch ein Beitrag von vielen</a>) &#8211; oder aber vernimmt den nächsten von vielen Wechseln im Kader. </p>
<p>Dazu kommen schwer enttäuschte Kunden, <a target="_blank" href="http://albtraum-sunrise.com/" >die sogar eigene Websites aufschalten</a>, wie der Herr mit dem Pseudonym &#8220;Pierre Bosquet&#8221;. </p>
<p>Was er erlebt hat, geht auf keine Kuhhaut &#8211; keine Firma, die ihr Handwerk halbwegs ernst nimmt, würde so etwas auch nur ansatzweise zulassen. Bosquet hat seine Erfahrungen <a target="_blank" href="http://albtraum-sunrise.com/2012/12/14/beim-barte-des-propheten-sunrise-das-buch/" >in Buchform gebracht</a> &#8211; der Text ist amüsant und liest sich wie ein Krimi. Man hofft einfach, dass einem sowas niemals selbst passiert. Interna von Sunrise-Mitarbeitenden erklären zumindest ansatzweise, weshalb es mit Sunrise soweit kommen konnte.</p>
<p>Alles in allem ergibt sich leider schon vor der Konsultation von Social-Media-Kanälen das Bild einer Firma, mit der man am liebsten nichts zu tun haben möchte.</p>
<p>Vielleicht schneidet Sunrise in sozialen Medien besser ab? Dazu morgen mehr <a href="http://blog.jacomet.ch/?p=9207" >im nächsten Teil dieser Serie</a>.</p>
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